1299
° genannten eidgnossen von Stett vnd lannden vnser eidgnosschafft gemeinlich oder einich j ortt vnder vnsU'lonnders mit den vorgenanten vnserer eidgnossen von Schaffhußen oder dieselben vnser eidgnossen vonchaffhußen mit vns eidgnossen von Stett vnd landen gemeinlich oder sonder- j lich cinicherley stöß vnd"ußhelle gewonnen, darumb sol zwüschen vns dheinerlei vffrur fiirgenomen werden, sonnder sollen wir deroZu beidersidt zu tagen komen, sobald der clagend teil mit Botten j oder brieffen darumb manett, gen BadenArgöw vnd daselbs yetweder teil zwen erber man zu den dingen setzen, die bi irn eiden, die st) darumb^ gott vnd den Heilgen schweren, vff verhörung beider parthyen die j Stoß vnd fachen zu Minn" er recht fürderlich vßrichten sollen. Vnd wie sölichs die vier oder der merteil vnder Inen ye vßrichtenerkennen, daby sol es beliben; vnd ob sich die glich teillend, so sollen sy by j den selben irn eidenl'vendig vnnser eidgnosschaft einen gemeineil mail, der st) in der fach gemein vnd from bedunckt, angends^ Inen erkiesseil vnd nemen; derselb sol alsdann durch sin Herren vnd obern dar- j zu geivysen iverden,l'ch mitt den vieren der fach anzunemen vnd mitt sim eide zuuerpinden, sölich sacheil mit den vieren, wie^bstatt, fürderlich vßzurichten. — Wir haben och in diser ewigen puuttuuß eigent- j lich bereit vnd beschlossen,^ fübahhiil yettweder teil vnd die sinen dein andern teil vnd den sinen güttlich vild früntlich zugon lassen^ veillen koff on ivitter beschwärung einicherley zöllen, mit glitten ^ trüweil oile gefärd, wie von alterharviNe» ist. — Wir die vorgenanten von Schaffhußen wollen vns och fürbaßhin mit dheinerlei) gelnpten,eiden zu ilieman witter verbiilden, dann mit der ^ obgenannteil vnser getrüwen lieben eidgnossen^'Neinlich oder der inerteil vnder Inen ratt, wissen vnd willen. Doch vorbehalten das wir nach vnser Statt^cht Burger nemen mögen, diser ewigen Vereinung ^ on schaden. — Vild ob wir yetzgenannten von Schaff-est», wie vorstatt, mitt yemands fürbaßhin zu krieg kämeil vnd vns dar Jnne bestannde, friden oder sölich^chtlmgen begegnotten, da die obgeilannten vnser ge- ^ triiiveil lieben eidgnössen von Stett vnd lanndene>einlich oder vnder Inen den inerteil bedüchte, das vns sölich bestanndt, friden oder richtnngen niitzlich vnd^ich weren, dieselben vffzllneinen, dar Inn söllen vnd > ,Völlen wir Inen güttlich vnd früntlich willigen. —est es och durch einich vngefell dartzu käme, das vnder vnd zwüschen vns, der eidgnosschaft, es wärioder mehr ortten, gegen vnd wider einandern krieg- j klich vffrur wurden erwachseil, das gott cwigklich>völl verhütten. So mögen vnser lieben eidgnossen von Schaffhusen durch ir bottschafft sich dariinl arbeitten,Mch vffrur, zweyung vnd spenn hinzulegen, j vnd ob aber das ye nitt sin möcht, so söllen sy doch sußst^uiein teil hilfflich wider den mindern teil anhanngcn, sonnder still sitzen, doch ihr früntlichen mittlung,vorstatt, ob die erschießen möcht, anuerzigen. ^ Wir die obgenannteil eidgnossen von Stett vild lannden^'str eidgnosschaft gemeinlich, vild wir die vorgenannten von Schaffhusen haben och insonnderheitt vns zu. enteilen, yettliche Stett vnd yettlichs land ^ vnder vns, in diser ewigeil puntnuß lutter vorbehalten vndgalten vnns selbs vor: vorab den heilgen Stul zu Rom, das heilig Römisch Rich, als von des Nichs^äen, dartzu all vild yettlich vnser gerichte j Stattrecht, lanntrecht, gesatzte, fryheitten, gutt geivonheitten^ alt herkamen, wie wir solichs von alterhar herbracht haben, also dz wir zu. allen teilen fürbaßhin vnbe-^»»ckt daby bliben söllen. — Vnd in disen ^ dingen alleil haben wir zu beidersidt vßgescheiden vnd vnder""s eigenntlich beschlossen, ob mir zu beidersidt vber kurtz oder lang zu nutz vnd guttc vns allen einhellig^ gemeinlich zu ratt wurden, in ^ diser punttnuß ettwas zll meren, zu mindern oder zu endern, das wirst^ichs wol thun mögen nach vnserm gefallen — Vnd hiemitt sol dis ewig vereinung vnd punttnuß zu"eidersidt für vns vild all vnser ewigen j nachkamen fürbaßhin zu künftigen ewigen zitten by vnsern erengutteu triimen vnuersert, stätt vnd vest beliben, getrüwlich also zuhalten vnd so dick wir fürbaßhin in