1290
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Erneuerte Vereinung zwischen König Maximilian I. und den eidgenössischen Orten Zürich,
Bern, Uri und Unterwalden.
Zürich. 1SVV, SR. Oetober.
Staatsarchiv Zürich.
Wir Maximilian, von Gottes Gnaden Römischer König, zu allen zeyten merer des Reychs, zu Humgern, Dalmatzien, Croatien künig, Ertzherzog zu Oesterrich, Herzog j zu Burgunds, zu Brabant, zu Ghel-deren, zu Steir, zu Kerndten, zu Crain w., Graue zu Habspurg, zu Flandern, zu Tirol, zu Görrtz zc.,an einem; Vnd wir die Burger- j meister, Schulthessen, Ammann, Natt, Burger, Lanndtlütt vnd gemeinde»der nachgemeldten Stett vnd länder der Eydtgnoschasft, Nainlich Zürich, Bern, Vry, Vnder- j walden ob vndnid dem Kernwald, dem andern teil, Thund kundt und bekennen offennlich mit diesem brieff: Als in ver-gangnen Zeytten durch wylent küng Ludwigen ^ zu Frankrich zwüschent wylent dem hochgebornen Sigmunde»,Errtzhertzogen zu Oesterrich, vnserm lieben vetter, fürsten vnd gnedigen Herren, vnd vns obgenanntten ^ vierOrrtten mitsampt andern vnnsern eydtgnossen von stetten vnd länndern, für vns, vnser erben, nachkomme»vnd zugewandten des Huses Oesterrich vnd gemeiner eydt- ^ gnoschafft aller spenn vnd Irrungen, so sich mitkriegsvffrurrn oder sunst in anderiväg begeben haben. Ein ewig bericht angenommen, beshlossen vnd vffgerichtist, Jnnhalt ^ der Brieff beiden Teilten versigelt vberantwurt vnd dero datum stat zu Sanlis vff den eylffte»tag Junij der Jaren des Herrn Viertzehnhundert Sibenntzig vnd vier, die I clar vnd lutter anzöigen, daswir bcyder parthygen vnd alle die vnsern zu einandern sicher libs vnd gnts niit kouffen vnd verkouffen vndandern getrrnven unschädlichen ^ geschefften mögen wandlen, by vnsern inhablichen landen vnd lüten bliben,deweder teil den andern durch Jr stett, schloß noch land eynichswegs bekriegen noch beschedigen, j vnd obbeschedigung oder eynicher mangel wider sölichen bericht geschäche, das darumb nit vffrur fürgenomen, sonderrecht vnd vstrag gesucht vnd gebrucht werden, Ouch das Nie- ^ mand der parthygen vff die anndern nü»>Zöll noch ander beswerde sol setzen, sonder by altem harkommen deßhalb bliben lassen, noch ouch mit frömbde»gerichten ersuchen oder ^ fürnemen, Wie dann das vnd anders alles in denselben fridbrieffen clerlicher istbegriffen. Das wir hiemit vermelt vnd vsgetruckt haben wellen, als ob dieselben von wort zu wort ^ hie»Jnne geschriben weren, vnd daby das beyd obgeinelt parthyen einander zu Iren geschafften vmb besoldunghilff zethun verbunden sygen, vnd die vier Stett am Rin, als Rinfelden > mitsampt der herschafft darz»gehörig, Sekingen, Louffenberg vnd Waltzhut mitsampt dem Swartzwald solich befridung vnd dartzu ei»offnung derselben schloß vnd stetten ^ gegen vns, der Eidtgnoschafft, zu halten söllen sweren, vß weliche»zweyen artikeln vns den vilgenanten beyden teillen etlich beswerung ist zugestanden, also das wir ^ obgenannte»küng Maximilian vnd die gemelten vier Ort Zürich, Bern, Vry vnd Vnderwalden vnnserhalb die samentlichvß merklichen vrsachen, vns darzu bewe- j gend, hin vnd abgetan vnd dero, Nämlichen der hilff vnd wider-hilff ouch der offnung vnd eidtswerens, Inhalt derselben Artiklen einandern haben wüssentlich erlassen,!verzichen vns dero beyder sampt vnd sonders vnd wellen, das vns sölichs hinfür nit binden söllen; vnd alsjetz kürzlich durch Hertzog Ludwige,? zu Meyland annder ^ vnser Jngevallner zweytrüchthalb in der stattBasel ein frid vnd bericht erwachsen, dero datum ist daselbst zu Basel am Sonntag sant Mauritzen, des