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ald wenig In gemelter vnnser baider parthyen Graffschafften, Herrschafften, pünt, land vnd gepiet kämen, zuetten vnder vnns ain tail ald der annder Zuspruch vnd anvordrung hett, die füllen wir, welcher tail dasan den andren begert vnd ervordert vnd darby vmb Costung vnd schadenn. So vber den hanndel gan wurdevertröstet abtrag ze thunde, ainander zu baider syt hanthaben, zu Recht vfhalten vnnd darüber Recht erganaßen, wie sich heischt vnd nach ordnung der Rechten die notturft ervordert. So sol och vnnser dweder taildem anndern durch sine Schloß, Stett, Lannd und gebiet veilen koff in allen? dein. So die notturft ervordert,iugai? laßen, doch nit w?)ter dam? In sinem land obgeinelt zugebruchei? vnd nit darus aerer z?? verfüren,vnnd also baider syt die straßen gegen ain andren offenn vnd fr?) gehalten?? one vfsetz oder beschivärungenamicher nüiven zöllen oder vfleg??ng, dann ivie wir baid tail vns des gegen anndren lüten ze th?u?d
öebruchent.
Es sol och dhaii? tail vnder vnns noch niemand anders. So Ii? diser verainung begriffe?? ist, denander?? hefften noch verbiete??, dann sinen gichtigen vnd bekantlichen schuldner, giilten oder bürgen, der darum
gelobt oder versprochen hat.
Ob och wer vnd beschech, das ye zu ziten in kriegsnöten v??nser ain tail von den? andern ze hilff knecht
v?nb sold begerei? vnnd ervordern ivurd, die füllen wir zu baiden taili? aii? andern one verbott, sunnder
gannz fr?) vnd vnuerspert ver??olgei? vnd zuziehen laßen??, doch nit verer noch wyter, dann In Vilser?? obge-
stiinptei? kraise??, graffschaffte??, herrschaffte??, Lannden, püilten v??d gebieten zu gebruchei? schuldig si>? v??d sunder
soll vnnser yeder tail. So den andern obgemelter ii?aße?? br??chen wölt, deßelben tails knechte?? ir yeden?
ams yedei? ?noi?ats zwei? gülden rinisch v??d darzu die liferung, oder aber für sold vnd liferung vier ri??isch
guldin gebe??, wie dein tail, So de?? andern habe?? wil, zu gevallen ist.
Begeb Sich och, das in zit vnd werung lang diser verainung vnd verstenntnuß wir baid tail samenlich
ü' krieg oder vechd gegen yemands kommen wurde??, das dann vnser dewedrer tail dhainen frid oder bestant-
iichen bericht gegen de??selbei? annemmen noch beschließe?? soll, dann init des ander?? tails bysin, wissen
vnd willen vnd wir baid tail gemainsamlich dar Jnne versaßet vnd vnnser dhainer voi? den? andern vsge-
!chlossen werde??.
Vnd zu merung v??d geberuilg für vnd für solicher obgeinelter gnädiger guter nachpurlicher ivillenvnd verainigung. So habe?? wir Maximilian, Römischer kunig, als Ertzhertzog zu Oesterreich vß kunglichengnade?? vnd der obgeruerten zwa?)ei? pü??t v??derthe??iger pitt ivegen dieselben zwa?)i? ptt??t begnadet, begabtvnd in vnseren gemelten Graffschafften Tirol vnd herrschafften ain gebürg vntz an den Bodensee vmb vndvn?b vnd allennthalben dar Jnne nachgelassen den halben tail des zols vnd das zolfry gemacht also, das Syvnd Mg die Iren nun hinfür. So laiig die Verainung stat, an den obgenanten Enden nit mer dann denander?? halben tail des zols von allen dinge??, so sy fürent triben vnd trage??, zu gebe?? schuldig vnd ver-niidci? sin vnd geben fülle??. Doch den baiden Stettei? Chur vnd Veltkirch an der zollfryung vnd ander??Iren alte?? Herkommen, So sy bisher Ii? alle?? fachen gegei? am andren gebrucht, gehaltei? vnnd gehabt^nbenil, Vnd och de?? acht geeichten, so vor zollfry gewesen sind. In alliveg gantz vnschädlich v??d v??uergriffen.
vnd in diser verainigung haben wir zu baiden tailn vorbehalte?? vnd vsgenommen den hailgen stul ze^v???, das hailig Nöinisch reich vnd nämlich wir kunig Maximilian vnsern kungclichei? pundt des Lannds zuSchwaben v??d die zwei? pundt ir aigen geineinsain pundt. So sy vnd der ober punt mit ainander habe??,vnd darzn besunder der punt voin gotzhus zu Chur die verainigiinge??, schlicht vnd puntnußen hievor mit^Manien vnd sunderi? orten der aidge??oßschaft Sainpt v??d Suiiders aiige»o?nmei? vnnd beschlösse??. So wyt