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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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nach Datum des briefs komment gegeben, Geben vnns In solich verainung vnd verstenntnus wißentlich I«krafft des brieffs, wie dann hernach von artikel zu artickel volgt. Dem ist also:

Zum Ersten, das wir obgemelten baid tail vnns In allen vnnsern geschafften vnd anligend sachen gegeneinander in getrüwer gltter nachperschafft halten vnd bewysen vnd och ainander durch vnnser Schlösser/Lennder vnd gepiet obgenant niemands vberal angriffen, beschädigen, überziehen noch bekümbern laßen sollen/Sunder ob yemandts, wer der wäre, solichs ze thund vnderstund, soll vnser yeder tail nach sinem besten ver-mögen wennden vnd weren. Vnd wir baid tail söllen och selbs In zyt vnd werung lanng diser verainungvnd verstenntnuß wider ain ander nit sin noch fräuenlich thun In dhain wyse, Sunnder ob sich ainicherlaymißhellung vnd Spenn zwüschen vnnser baider syt begeben, vnns billicher geinainer vnd glicher rechten vonainandern zu benügen, anzunemen vnd Jnzugende. Wäre aber fach, das In künfftig zyt In der obgenantenvnnser graffschafft Tirol dißhalb dem gepirg vnd den bemelten herrschafften enhalb dein Arleimberg bisan den Vodensee, oder ainlize sonder persoiren daselbs zu ainchem ort oder Commun in den gemeltenzwayen pünten, Oder derglich einich Comun viid Ort vnder den zwayen pünden oder och ainlitzig sunderPersonen daselbs gegen derselben vnser graffschafft vnd gemelten herrschafften vntz an den Bodensee,Communen ald orten zusprnch oder anvorderungen gewunnen, darmnb Sy zu baiden syten gütlich,nt betragen werden möchten. So söllen Si vff baiden parthyen darnmb mit ainandern zu dem rechtenkommen solicher wyse vnd gestalt. Das allweg die Commun vnd ainlitzig Personen, so in der graffschafftTirol dißhalb den: gepirg vnd den genanten herrschafften enhalb dem gepirg zu ainichem Communin den zwayen pünten zu beclagen hetten, ein Obman neminen vnd erwellen söllen In dem punth, darzuedas ansprächig Commun wesenlich vnd gelegen ist. Vnd desglich herwiderum och die commun vnd ainlitzigsnnder Personen, So vnder den zwayen pünten zu ainichen commun in obgemelter graffschafft Tirol vnd dengedachten herrschafften zu beclagen hetten, ain obmann nemen vnd erwöllen In der herrschafft ald in demgericht, darinne daßelb ansprächig commun och wesenlich vnd gelegen ist. Vnd zu söllichem obmann sollallweg yeder tail zwen ersam, erber, vnpartyg man, wa vnd von wannen er die nimpt vnd pringt zu demrechten. So das von dem cleger an den obmann mit der erwellung vnd annemmnng ervordert würt, dar-nach in Monatsfrist setzen. Vnd dieselben vier mann, sampt dem Obmann, söllen von ir jedes obern Handgewisen vnnd gehalten werden zu schweren liplich aid zu gott vnd den hailgen, Solich sachen vnd Spenpso verr Si die gütlich nit verainen mögent, als Si anfangs versuchen sollen, darnach vnuerzogenlich Inzwayen Monaden vff verhörung baider tailn gewarsami. So yeder gegen dem anndern vermaint vertruwt zugemessen, mit dem Rechten vff ir aid zu entschaiden vnd vszesprechenn.

Es möcht och ain fach so treffennlich vnd schwär sin, baid tail möchten Jrs gevallenes den zusatz mitmer lüten ersetzen, vnd was also von dem obmann vnd den bysitzern ainhelligclich ald mit dem meren vnderInen zu recht erkennt vnd gesprochen wirt, dein söllen baid tail an fürwort nachkamen vnd genugthun füralles verwegern, ziehen vnd appellieren.

Vnd ob snnder ainlitzig Personen vnser baider tail verwanden vordrnng vnd Sprttch zusammen hettenvnd gewunnen, das vnder denen yeder cleger dem antwurtr vnd ansprächigen nachvolgen sol in das gericht,dar Jnne er geseßen vnd gerichtzhörig ist, vnd sich des Rechten daselbs von Im benügen lassen on widerrediEs wäre dann, das ainem daselbs recht osfennlich versagt vnd Rechtlos gelaßen vnd das knntlich wirt, dermag dannenhin sin Recht suchen an andern enden, wie sich gebürt. Vnd ob sich fügte, dys in Zit vndwerung diser verainung ainich sonder frömd vslendig Personen, die vnnser dhaim tail verwant weren, vil