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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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April 1519.

des Königs von Spanien, der auch Glied des Bundes und bereit sei, demselben mit Leib und Gut behiilflichzu sein.

Zu 1». 8t. lZsrnmin SN 22. März (1519). Franz I. schreibt an die Eidgenossen, es sei Erdichtung,daß er den Herzog von Württemberg in seinem Krieg gegen die Reichsstädte unterstütze und durch seine Ge<sandten den Aufbruch eidgenössischer Knechte zu ihm veranlaßt habe, er habe mit dem Herzog weder Bündnißnoch sonst etwas. Das Kaiserthum betreffend, wäre selbes für ihn eher Last als Nutzen und er würde es nurzum Besten der Christenheit in Folge rechter Wahl annehmen, strebe aber gar nicht darnach u. s. w.

Deutsche Uebersetzung beim Schasfhauser Abschied vom i. April.

Zu «. 1) Schreiben der Eidgenossen an die Churfürsten:

Hochwirdigster in Gott Vatter, durchluchtig hochgeporner fürst, gnedigister Herr! Vwer hochwirdigkeitvnd fürstlich gnad sind vnser gutwillig dienst mit erpietung aller Eren alzit bereyt zuvor. Hochwirdigster vndgnedigister fürst vnd Herr! Wir sind eigentlich vnd dermaßen bericht, das wir daruf gnugsamen glouben setzent,Als das heilig römisch Rich setz vnd vf Absterben wylandt Röm. keiserl. Mt. vnseres allergnedigisten Herren hoch'loblichister gedechtnus ist ledig worden vnd an ein hopt stet, Das der küng von Frankrich mit allem ernst vndnach sinem höchsten Vermögen allenthalb practiciere vnd arbeite vnd besonder bi etlichen vnsern gnedigisten Herrenden Churfürsten, als denen die Im mit Jrer Chur vnd wal, die st) deßhalb habent, des mügent verhelfen, dannter die krön vnd wirde eins künftigen Römischen küngs oder keysers erlange vnd also das heilig römisch Rich vndtüsche Nation in sin regierung vnd gewaltsame bringe. Das vns fürwar schwer vnd zu hören genzlich wider ist,angesechen wo er semlichs mit finer geschwinden praktik, daran er, als wir gütlich glaubent, sich weder gold, gelt,muy noch arbeit nüdt lat beduren, solt erlangen, das es ein fach were vnd sin wurde, die allen fürsten, stcndenvnd Gliedern tülscher Nation vnd vorab dem heiligen Römischen Rych, ouch ganzer gemeiner Cristenheit reichtezu Vnlob, krieg, vffrur, blutuergießen vnd Zerstörung, dem Grund, das ein lobliche tütsche Nation sollichEre vnd wirde eines hopts des heiligen römischen Richs mit Jrer dapfern Manheit vnd großem mergklichewdurstlichem Blutuergießen hat erlangt vnd erobert, ouch dardurch verdienet das die wal söllichs vff st) vndInen ist gesetzt vnd geordnet, vnd nunme sollichs also vntz bishar behalten, ob den sechshundert Jaren, wiesollichs des heiligen Römischen Richs ordnung vnd, als wir glouben, von Römischen Bäpstcn, Keisern vnd Künigen,seligister vnd hochseligister gedechtnus bestät, vßwysent vnd ü. F. G. bas dann wir mag müssen. Vnd wie wolwir in üwer hochwirdigkeit vnd fürstlich gnad vnsers teils gar kein zwyfel setzent dann das st) thüge vnd werdethun alles das, so einem frommen vnd dapfern fürsten zustat, obglich wol der küng von Frankrich nach finerVorfaren geüpter art bi vwer hochwirdigkeit vnd f. G. gar nüdzit vnderlat, st) vff sin fürnemen vnd begerenzu bewegen, als er sich dann gegen vns Eidgnossen deß ouch gebrucht in einer geschrift, die er vns gemeinlich vffdisen tag hat gesandt, darin er sich vilfaltigklich erpüt, wo er die wirde oder krön des heiligen Römischen Rychserlange, das er vnser gnedigister Herr sei, ouch vns vil gutz thun, alle gnad bewysen vnd ouch vns by vnsernalten fryheiten lassen pliben vnd vns die pessern well, vnd sollent an Im ouch wyt für all ander fürsten vndHerren, die solch wirde vnd krön für Ine erlangen möchtind, ein mergklichen Vortheil vnd ein gnedigistenHerrn haben. An das Alles wir vns nüdzit keerent. Vnd besonder ouch üwer hochwirdigkeit vnd f. G. mochtbewegen Jr dem, das er mag fürgeben, er Hab guten willen bi etlichen stenden des Richs vnd nämlich ouch byvns Eidgnossen, als denen, die etwas Verstands vnd fridens mit Im habent vnd lange zpt har an der krön vonFrankrych syent gehanget. Damit dann üwer hochw. vnd f. G. vnser Herren vnd obern will vnd meynung mögverstan, berichtend wir sy des, das wir Eidgnossen noch also sind Harkomen, des wir vns von den zwei houpüstetten, das ist von dem heiligen Stul zu Rom vnd von dem heiligen Römischen Rich nie habent gesündert,besonder darmit, als das pillich vnd recht ist vnd ouch wir zcthund schuldig vnd pflichtig gewesen vnd noch sindvnd ouch hinfür allweg thun wellend, mit vnserm lyb vnd gut btzgestanden, das sich des bäpstlichen Stuls halb