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Juni 1518.
Grafschaft Nüwenburg schuldig vnd verbunden sin, jedem obbemeldter Orten der Eydgnoschaft vnd Iren ewigennachkommen zu geben vnd vßzurichten zechen Gulden Rinisch, alles zu Iren Händen vnd an Iren costen geivcrtvnd geantwurt vnd söllichs beschechen nit von Übergebung wegen der Grafschaft Nüwenburg sondern allein zuerkanntnis obbemeldts Burgrechtens.
Vnd Hann so behalten die obbemeldten Ort der Eydgnoschaft Inen selbs vor all vnd jegklich Jr altenfriheit, harkomenheit, ouch die pflichten, so sy mit Jemand vor Datum ditz burgrechtens angenomen haben.
Deßglichen als die Stadt vnd Grafschaft Nüwenburg vnd dero Jnnhaber der Stadt Bern vor alten Menvnd sy Inen Hinwider mit ewigem, vnabgendem Burgrechten vnd sust ouch in ander weg verpflicht vnd verwandtvnd dannoch aber zwüschen den Stetten Lutzern, Friburg vnd Soloturn vnd der berürten Grafschaft Nüwenburgvnd dero Jnnhabern ouch sundrig Burgrecht vnd pflichten vergriffen vnd vffgericht sind, by dem allem vnd w«syede Statt für sich selbs alter fryheit, gerechtikeit vnd pflicht bishar gehept vnd noch hat vnd wie dann söllichsin den darumb vffgerichten brieffen wirdt erlütert, sol jede Stat fürer als bishar vngeschwecht bliben vnd deindurch das nüw angenommen Burgrecht dhein abbruch noch letzung beschechen.
Vnd so dis Burgrecht zu beschluß vnd vffrichtung kumpt, so werden die genannten Herren die Eydgnosft"von den zwölf Orten die Stat vnd Grafschaft Nüwenburg der vilbemeldten srow Marggräfin mit aller Oberstsgerichtikeit, herrlicheit, Nutzung vnd zugehördt vnd wie sy dann sölliche bishar Jngehept vnd jetz verlassen, w^^zu Iren Händen geben vnd antwurten vnd die vnderthan vnd zugehörigen derselben Stat vnd Grafschaft ^Eyden, so sy Inen gethan haben, ledig sagen, also das sy der jetzgemelten srow Marggräfin hulden vnd sch^ren vnd sich gegen Jro halten vnd erzöugen söllen, als sich schuldigen pflichten nach zimpt vnd gepürt.
Dargegen so sol die berürt srow Marggräffin dieselben lüt vnd vnderthan der Statt und Grafschaft MweU'bürg darumb, das sy sich an die Ort der Eydgnoschaft ergeben vnd Inen geschworen haben, nit vechen noch hasft"'noch Inen eynichen Vngunst noch widerdrieß erzögen, sonder sy in gnaden halten vnd bedenken vnd by Jr alü'Ufryheit, harkommenheit vnd gerechtikeit beliben lassen.
So ist dann mit den Gesandten srow Marggräsin geredt, diewil der Landvogt von Nüwenburg, so vnftrlieben Eydgnossen von Schwyz jetz dahin gesetzt haben, mit merklichein costen vffgezogen ist, denselben erfichtgestalt zu bedenken. Das haben ouch die genannten Markgräsischen zethund zugesagt vnd besonder was wir üb»"gen Ort in demselben ordnen vnd ansechen, dem also nachzekomen.
Fttrer als die Grafschaft Nüwenburg von Schirmgelts, ouch etlicher weidgäng wegen vff dem GotzhusMortauw järlich zweyhundert franken zustand, haben die Gesandten srow Margräffin gewilliget, ob wir sö^schirmgelt von Recht vnd billicheit wegen mögen behalten, alsdann uns von den zwölf Orten die geuallnen ftch^jährigen Summen, gepürt sich zwölf hundert franken, diewil die Grafschaft in vnsern Händen gestanden ist'geuolgen vnd Jngan zu lassen. Ob aber Mich gelt nit möchte behalten noch erlangt werden, das dann dienannt srow Margräfin darumb von vns geruwiget vnd vnbeladen belibe."
Archive Bern und Nidwaiden.
7St
Lauis. 4 ZI 8, 10. Juli (am x Tag IM).
Staatsarchiv Zürich z «est. N. Band IM 2.1. Archive Solothnr», Ureiburg, Schaffhause».
Es ist wieder eine Botschaft Trivulzios vor den Boten dieses Tages erschienen und hat gebetetman möchte trachten, dessen Anstände mit den Graubündnern wegen des Schlosses Eleven und anderer Güt^die er beansprucht, in Güte zu vertragen, oder ihm zu einem Rechte zu verhelfen. Man will suchen, ^Sache zu einem Austrag zu bringen. Dagegen hat eine Botschaft der drei Bünde in Churwalen erklärt