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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Februar 1516.

«4«.

Brunnen. 4346, 21. Febrnar (Donstag »ach Reinivisc-ere).

Archiv Schwyz.

l». Auf diesem Tag ist eine Botschaft derer voll Livinen erschienen mit Bitte, sie zu bedenken, indem sieauf Befehl ihrer Obern erst 200 Mann, dann Alles „was Stab und Stangen trageil mag" unter den Waffengehabt und zuletzt noch ihr Venlin ausgesendet habeil. I». Da kaiserliche Majestät sich öfters anerboten Hätzfür Behauptung der Schlösser Lauis und Luggarus namentlich 5000 Gl. zu geben und 400 Büchseilschützender Besatzung zu besolden, so soll man heimbringen, daß dieses Anerbieten angenommen werde. Unterwaldenhat sich nicht erklärt; wenn es nicht will, soll es solches an Schwyz schreiben, v. Die neuen Batzeil vonLamparten, die sich in der Probe nur um 1 Heller besser als die Schwyzer Batzen zeigen, soll man für18 Aiigster rufen. «I. Bezüglich der Achtangsterstücke von Bellenz will man Lucern bitten, sie für siebenAngster geheil zu lasseil, da sie zu Constanz so gewerthet sind. v. Es wird angebracht, es möchte gut sein, dieKnechte der Orte, die den Frieden mit Frankreich angenommen haben, aus den Schlössern zu entfernen, 4. Dievoil Bollenz haben wohl 14 Tage lang 200 Mann zu Bellenz gehabt. Man soll sie daher, wenn uns Geldwird, auch bedenken, damit sie desto williger bleiben. K-. Uri und Schwyz haben deni Francisch Dunsellund seinen Gesellen den Zoll zu Bellenz nachgelassen, Unterwalden wird das gleiche empfohlen. I». DieTheilung der 6000 Gl. soll man zu gelegener Zeit vornehmen, i. Schwyz fordert 82 rhein. Gl. die esim Namen der drei Orte allsgegeben und 75 Gl. für Blei und Pulver auch für gemeinsame Rechnung derdrei Orte. Ii. Zürich, Basel und Schaffhausen soll zu uns Tag verkündet werden nach Schwyz auf Freitagnach Oculi (29. Februar). I. Da andere Orte mich Theil an den 6000 Gl. fordern möchten, so soll geant-wortet werden, diese 6000 Gl. seien von kaiserlicher Majestät allein den drei Orteil gegeben an ihre Kostenbei dem Zug nach Vellenz mit den Venlinen, an den 5000 Gl. die hinfür alle Monate gegeben werden sollen,sollen diejenigen Theil nehmen, welche die Schlösser behaupten helfeil.

«4?

Schwyz. 4316, 2. März (»ff Smuag i^ro).

Staatsarchiv Zürich: Abschiede, Vll. <!» Ii. Archive Schwyz, Schaffhausc».

Tag der sechs Orte Zürich, Uri, Schwyz, Nidwalden, Basel, Schaffhallseil.

». Dieser Tag war von den drei Ländern angesetzt, welche von den drei Städten Antwort begehrten,ob sie ihnen helfen wollen oder nicht, die Schlösser Lauis und Luggarus zu behaupten mit Bitte, die Städtemöchten sich von ihnen nicht söndern, zumal der Kaiser während des Feldzugs monatlich 5000 Gl. zu gebenversprochen habe. Hierauf antwortet Zürich: Es sei Willens, seine Zusätzer noch dort zu lassen und selbenicht abzuberufen bis man Nachricht über den Ausgang des kaiserlichen Zugs habe. Basel: Es habe seineKnechte bisher nicht abgemahnt, wolle aber referiren über das, was auf diesem Tag verhandelt werde.Schaffhausen hat geantwortet wie Zürich. I». Da Zürich vermeint auf die 6000 Gl., welche der Kaiserbehufs Unterhalt und Bewahrung der Schlösser den drei Ländern gegeben, auch Anspruch zu haben, so