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September 1515.
«TS.
Zürich. 434Z, 12. September (Mittwoch nach u. F. Tag der gepurt).
Staatsarchiv Luccrn: Allgemeine Abschieds, Ii. 25). Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VI. «18. Staatsarchiv Bern: AllgemeineEidgenössische Abschieds I». 2ZZ. Archive Schmilz. Hreibnrg.
Boten. Zürich. Burgermeister Schmid; Bürgermeister Wyß; M. Berger; M. Binder. Bern. Bar-tholome Map. Lncern. J.Jacob von Hertenstein. Uri. Seckelmeister Albrecht. Schwyz. Vogt Schiffli.Obwalden. Ammann Frunz. Nidwalden. — Zug. Ulrich Strub. Glarus. Pannerherr Stucki.Basel. Hans Graf. Freiburg. Jacob Helbling. Solothurn. Benedict Hugi, älter. Schaffhausen.I. Hans Ziegler. Appenzell. Hans Tradt, genannt Staub. Abt von St. Gallen. Hans Schobinger,Vogt zu Oberegg. Stadt St. Gallen. Burgermeister Vomvister. Bünden. Ammann Jnnegg.
i». Heimbringen, ob man den Kanflenten ans Italien, die ihr Gewerbe durch unsere Eidgenossenschafttreiben, das früher gegebene Geleit erneuern, oder sie bei dein alten bleiben lassen wolle. K». Die Botenvon Bern melden, der Herzog von Savoyen habe eineil Herold nach Bern geschickt mit dem Befehl, aufdiesen Tag zu kommen und das Anerbieten des Herzogs zu eröffnen, wie bisher sein Möglichstes für eineAllsgleichung mit Frankreich zu thun. Hierauf wird ihnen freundlich gedankt und gesagt, der Herzog mögehandeln „nach vnserm Vertruwen." v. Der gleiche Herzog meldet, die Unfern haben ihm einige Schlössereingenommen und einige Städte geplündert; er begehrt, man möchte ihm als Entschädigung die Schuldnachlassen, die er noch an einige Orte zu bezahleil hätte. «?. Nothweil bittet, wir möchten uns mit derAnzahl Knechte begnügen, die es zu den Unsrigen nach Italien geschickt habe, und ihm Nachricht geben,wo die Eidgenossen stehen und wie es ihnen ergehe, bei allfälligem Friedensschluß möchten wir Rothweilbedenken. Weiter habeil die von Nothweil um Rath gefragt, ob wir den gegenwärtigen Moment für geeigneterachteil, die kaiserliche Bewilligung zur Aufrichtung ihres Bündnisses mit uns nachzusuchen. Darauf wirdihnen für ihren Zuzug bestens gedankt und Berücksichtigung bei abfälligem Friedensschluß zugesagt; Schaff-hansen, als nächstgelegenes Ort, werde ihnen jeweilen die Neuigkeiten vom Kriegsschauplatze mittheilen. DieSache des Bundes wegen rathe man vor der Hand ruhen zu lasseil, wir wolleil sie deßhalb nicht minder oderanders achten, als ob der Bund geschlossen wäre, wie der Abschied, der ihnen früher zu Lucern gegebenwurde, ausweist, v. Schwyz übermittelt eine Allzeige des Commissars zu Bellenz, Mosax sei verstärktwordeil, der Feind habe da freien Aus- und Eingang, dasselbe sei der Fall mit dem Schloß Müß amComersce. Darauf wird unfern Bundesgenossen in Churwalen geschrieben, sie möchten beide Schlösser der-maßen bewachen, daß daraus den Eidgenossen kein Schadeil erwachseil könne, t. Bern theilt drei Abschriftenvon Briefen mit, die ihm aus Mailand zugekommen sind. Der erste, welchen Hans von Erlach, AlltonSpillmann und Rudolf Senser ihren Hauptleuten, Vennern und Bürgern nach Domo geschriebeil haben,lalltet: Wiewohl sie mit Vollmacht, Friedeil mit dem König von Frankreich zu schließen, abgefertigt wordenuild mit Worten, Verheißungen und Besiegelung die Sache so weit geführt haben, daß sie mit Ehren ,lichtzurück können, so seien doch andere Eidgenossen zu ihnen gekommen und haben den Zuzug der drei Städteverlangt. Das bedünke sie, sich auf die Fleischbank geben, wenn man nicht halten wolle, was man ihnenabzuschließen Vollmacht gegeben habe. Sie seien räthig geworden, zu Galera zu bleiben und den Unfernzu schreibeil, in welcher Gefahr sie stehen. Was der Franzose versprochen, das werde er halten und den