Juli 1515.
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Durch den durchluchtigen Herzogen von Moyland sollend die pencionen geben werden lut der VereinungMischend Inen gemacht.
Vnser Herr Vater der babst vnd all puntgnossen diser Vereinung bedankt die Herrn von Eidgnossen dispencionen anzunemen nützlich, geraten vnd gut sin.
Vnd ob sich begeb, das sich wider etlich fürsten krieg erhübent zu beschirmung gemeiner Stetten darzu mander soldnern noturftig wurde, ist beschlossen in denen gemeinen Capitlen, das solich soldner vß der Eidgnossenlanden söllent angenommen werden, darumb das die Eidgnossen mögend erkennen, was gloubens sy gegen allenfürsten habent vnd das ir trüw stark vnd gerecht werde. So gefalt es vnserm Herrn vatter dem babst vnd allenbotten der fürsten diser puntniß, das Inen die söld vsgerichtet werden in solcher gestalt, zit vnd form, wie dasin der sundrigen eynung zwischent dem Herzogen von Moyland vnd Inen vergriffen stat.
Vnd diewil sich nit gezimpt, das der Eidtgnossen knecht keinem vigent dero si nu in disem punt vergriffensind, dienen,^darumb so füllend die Eydgnossen zusagen vnd verheißen, söllichs abzustellen, sold von den rügendenzu nemen, vnd ob etlich vber gebot vngehorsam erschinint, das dann durch die Herren von Eidgnossen wider die-selben hertenclichen als die schuldigen gehandelt werde.
ip/aeet.
Nach diesem Abschied verzeichnet Anshelm V. 107 einen Abschied der eidgenössischen Hauptleute und An-wälte im Feld zu „Tschawaz" (Chivasso).
Zu t. Am Rande steht: „Mit me!"
Zu Ii. Dieses Schreiben äcl. Mailand vff Petri und Pauli (29. Juni) findet sich abschriftlich im Solo-thurner Abschied VII.
EIS.
Moncalicr. iZIZ, 28. Juli.
Archive Solothnr», Schaffhausen.
„Die fürhaltung des großmechtigen Herrn Johansen Colla, des Herzogen von Meilant (boten), so dem Car-dinal vnd den Eydgnossen ist geschechen des xrviij tags Julii in namen des Herzogen, och der Botschaftendes heiligen Vatters vnd k. Mt. von wegen setz zu Meilandt": 1. Dank den Hauptleuten für die schnelle Ein-nahme der Pässe in Italien, womit sie den Franzosen zuvorgekommen. Es sei billig, daß wir Eidgenossenvon den Herren des heiligen Bundes oder in zweiter Linie vom Herzog für unsere Kriegskosten bezahlt werden ;er habe auch Vollmacht, ein dießfälliges Abkommen zu treffen. 2. Entschuldigung des heiligen Vaters unddes Königs von Spanien wegen Verzug ihrer Zahlungen, aus Ursache, daß der heilige Bund auch erst jetztW endlichem Abschluß gekommen sei; nun werde selbe aber sofort bezahlt werden. Man dürfe am gutenWillen des Papstes nicht zweifeln, da er selbst die Eidgenossen zu schneller Besetzung der Pässe eingeladenund dazu sein eigenes Volk und das der Florentiner u. s. w. geordnet habe. Der Herzog von Mailand habeauch von seinen Boten zu Rom Bericht, daß der Papst nun zwei Brevia an den König von Frankreich erlassenhabe, mit der Aufforderung, Italien freiwillig zu verlassen oder daraus verbannt zu werde». Daraus gehehervor, daß die Glieder des heiligen Bundes die Kriegskosten auf sich nehmen und selbe dem Herzog vonMailand erleichtern werden. 3. Und weil die päpstlichen und spanischen Truppen des weiten Weges halbuicht so schnell als nothwendig zur Stelle sein können, der König von Frankreich aber mächtig gerlistet dastehe,habe der Vicekönig mit andern Bundesherren von Anwerbung von 17,000 oder 18,000 Fußknechten
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