November 1514.
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sy als des küngs von franlrich anhenger vnd verwandten nebent vns, dem küng von Arragon vnd vnsermschwager, dem Herzogen zu Meyland fürnemen wollen so lang biß sy siner heligkeit in sölhein wie obstat,gehorsam werden. — Ferrer so bedenken wir nebent diser püntuus, das vns allen vnd sonderlich dem Her-zogen voir Meyland, ouch Inen schwer vnd gefarlich sein, allzit des küngs von Frankrich fürnemen vndvberfallen zugewarten vnd also in sorgen zn stan. Deßhalben bedunkt vns, das dennocht sölhe vnser obge-melte pündtnus vnd defension zu ganzer entledigung vnd Versicherung Italiens vor bemeltem küng von Frankrichvnd sinen anhengern nit genugsam, sondern daß ouch eines dapfern zugs wider Frankrich not sin werde,denselben, sin Helfer vnd verwandten zu überziehen, zu beschedigen vnd zu einem beständigen, erlichen vndvnbedrüglichen fryden zu dringen. Darumb sollen Vilser rate gemeinen Eydgnossen ailzöigen, das wir desgnedigeil willens weren, sampt dem heiligen pundt vnd Inen einen Zug in Frankrich zu thun, dergestalt dassy mit Jr macht zu erlangung des tractats zu Dision gemacht zugen vnd der heilig pundt Inen alle manotein benampte summa guldin, nämlich zwanzig tusent Duggateil vnd Inen darzu drü tusent pferd daruffbezalen vnd geben vnd ein gut notdurftig feld- vnd hoptgeschütz vff gemeins plilldes costen zuordnen vndvnderhalten vnd also trostlich vnd erlich wider den gemelten vnsern gemeinen find handlen vlld fürnemen,in Hoffnung, einen erlichen fryden, ruw vnd rast zu erlangen. Vnd daruff an gemein eydgnossen zu begeren,ob Inen sölchs Zugs halben zu handeln gefallen wolle, vnd deß zu berichten so wollen wir by bäbstlicherheligkeit, dem küng von Arragon vnd dem Herzogen von Meyland mit flyß handlen, damit die Ire bot-schaften sampt vns zu Iuen schickeil vud entlich deßhalben handlen vnd schliessen vnd soferr die Eydgnossenden tractat vor Dision nit möchteil in sölhem Zug von Frankrich erlangen, alsdann by dem obgemeltenheligen pundt flyß auzukeren, damit derselbig die volziehnng des geltz halben des tractats vor Dision gemacht,über sich neme vnd gemein Eydgnossen darumb zufriden stell. Vud so sölichs von den Eydgnossen erlaugtoder Inen durch den heligen pundt Vergnügung beschehe, das dann gemein eydgnossen und der helig pundtnicht destminder in ewiger pündtnus defensiue blibeu, wie obstat, vnd man deßhalben wyter dauon handleilwurde vild vns nebent bäbstlicher heligkeit, vuserm lieben bruder dem küng von Arragon vnd vuserm schwager,dem Herzogen zu Moyland gnedigklich vild dermaßell niit Jlwil verstou, darab sy eiil gefalleil, Ere vnd nutzhaben sollen Vnd als etlich sonder Personen in der Eydgnoschaft spruch vud vorderung gegeil vils zuhaben vermeinten, wie dann du, Doctor Wilhelm von Nichenbach, vns hieuor zugeschriben vild setz, als dllby vns an vnserm Hof gewest, serrer bericht hast, Darllff sölleil Vilser rätt gemeiilen Eydgilossen anzöigen,das wir vns mit denselben ansprechen? nach Inhalt vnser Erbeynung o>l ferrern vffzug gnedigklich vertragenwölken; üch ouch zu dem fürderlichsten Vilser ineyuuug vild entschluß clerlich zuschicken, dainit Jr dasselbden ailsprechern vnd yedem iusouders anzöigeil mügt. Der loliffeuden knechten halb, so vß dem heligenRömischen Nych vnd vnsern erblonden zu dem küng von Frankrich vber das ernstliche Mandat deßhalb zumerinalen vßgailgen louffen wurden, ivölleil wir alle straff, so nützlich ist, gegeil denselben fürnemeu. Sölichsobgeschriben alles söllent die obberürten Vilser rätte init höchstem flyß trülich handeln, als wir vns dann desgnedigklich zu Inen verstehen, vud was Inen hierin begegnet, vns fürderlich vff der post by tag vildnacht berichteil; daran thund sy vns gilt gefallen vnd vnser ernstliche meynung in gnaden gegen denselben znerkennen. Geben zu Insprugg am zechenden tag Octobris Anno w. xiiij, vusers Richs des Römischeil im ylviiijJare." l. Es ist auch mit den genailnten kaiserlichen Rüthen erschienen eine Botschaft des Königs vonAragouien, nämlich Herr Philipp von Soria, und hat erklärt, daß Alles, was jene vorgetragen, auch desKönigs voil Aragonien Befehl und guter Wille sei, denn beide Fürsteil seien in dieser Sache ganz einig.
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