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October 1514.
diesen Vorschlag würde gute Früchte bringen. I». Ebenso soll man sich verständigen, was man dem Herzogvon Savoyen der 400 Reiter wegen, die sich in Savoyen aufhalten, schreiben wolle, v. Ueber alles dassollen die vier Waldstätte künftigen Sonntag sich zu Schwyz erklären und dann auf dem Tag zu Baden dieSache anbringen. Wenn ein Ort diesen Tag zu Baden nicht beschickte, soll es doch seine Meinung schriftlichdahin anzeigen. Lucern soll Zug, Schwyz soll Glarus auf den nächsten Sonntag nach Schwyz einladen.«I. Auf das Begehren des mailändischen Kämmerlings, daß man von den zwei Boten der Eidgenossen zuMailand, Vogt Fleckli und Bürgermeister Falk, den einen nach Rom sende, um zu hören, was die Fürstendort verhandeln, hatte Niemand einzutreten Gewalt, es soll daher zu Baden hierüber verhandelt werden.« . Jeder Bote soll die Verantwortung Melchior zur Gilgens, betreffend den ihm von Gerold Löwensteinzugekommenen Brief heimbringen. Zur Gilgen wird angewiesen, sich auf dem Tag zu Baden vor den Botenaller Orte zu verantworten, „damit er wol sins Handels berichte."
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Süden. 23. -sDctober (Montag vor Simonis luäe).
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede. IZ.2 !!>!». Staatsarchiv Zürich! Abschiede, VI. 2«7. Staatsarchiv Vcr»! AllgemeineEidgenössische Abschiede, 0. S8K. !!!!!>. Archive Schwyz, Frciburg, Solothur», Schaffhaiiscn.
Basel bringt an, es walte zwischen kaiserlicher Majestät Näthen zu Ensisheim und dem Markgrafenvon Niederbaden über die Herrschaften Nötheln, Sausenberg und Badenweiler in dem Maße Streit, daßThätlichkeiten zwischen den Parteien zu besorgen stehen, was unserer Wein- und Kornzufuhr Nachtheil drohe.Daher wird den Parteien geschrieben, daß sie nichts Unfreundliches gegen einander vornehmen möchten, undbeschlossen, aus den vier Orten Bern, Schwyz, Unterwalden und Basel sollen sich auf Sonntag nach Aller-heiligen (5. November) Boten in Basel einfinden und die Sache zu vermitteln trachten. I». DieselbenBoten sollen den Bernhard Sässeli, der zu Ensisheim gefangen liegt, berechten und nach der EidgenossenNutzen und Ehre hierin handeln, e. Da sich zwischen denen von Bremgarten und Einigen, die inihrem Rath gewesen, namentlich Ulrich Murschlin, Streit erhoben hat, so sollen von Lncern, Schwyz undZug auf Donstag nach Allerheiligen (2. November) Boten in Bremgarten sein und suchen, die Parteien zuvertragen, können sie das nicht, so soll Ulrich Murschlin der Gegenpartei auf dem nächsten Tag zu Zürichzu Recht stehen. «1, Melchior zur Gilgen hat sich vor den Boten dermaßen verantwortet, daß erklärt wurde,„er habe sich erlich verantmurt." Aber er wollte es dabei nicht bewendet sein lassen, sondern hat gesagt,er wolle den Schreiber nicht unberechtet lassen, mit weitern Worten, die jeder Bote weiß. v. Bern hatabermals berichtet, es habe dem Herzog von Savoyen geschrieben, daß er die Stradioten und Landsknechtevon seinem Gebiete wegweise, oder die Eidgenossen werden sie als ihre Feinde da aufsuchen, mit Bitte, wirmöchten dem Herzog in gleicher Weise schreiben, damit er einsehe, daß das Verlangen nicht allein von Berngestellt werde. Darauf hat man den savoyischen Canzler vorberufen und ungeachtet seiner Verantwortungbeschlossen, ein Schreiben in angeführtem Sinn an den Herzog abgehen zu lassen. 1'. Der savoyische Canzlerhat im Namen seines Herrn begehrt, wir möchten zwei Boten mit ihm nach Savoyen schicken, welche Allesselbst sehen was im Lande gehe, denn der Herzog wolle sich als treuer Bundesgenosse halten. Ferner möchtedem Herzog von Mailand geschrieben werden, daß er sich um den Markgrafen von Montferrat nichts annehme,er habe nicht die Absicht, etwas Unbilliges gegen denselben vorzunehmen. Für die Pension und Anderes,