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September 1514.
meister Trutmann. Freiburg. Burgermeister Techtermann. Solothurn. Benedict Hugi. Schaffhausen.Burgermeister Barter. Appenzell. Ammann am Eggeli. Abt von St. Gallen. C. Frey, Vogt zuNorschach. Stadt St. Galleu. Der Burgermeister.
t». Auf diesem Tage sollte in Betreff des Bündnisses mit Mühlhausen Antwort gegeben werden, eshaben aber einige Orte des Unwetters wegen ihre Gemeinden nicht zusammenberufen können und deßhalbkonnten auch die Boten nicht instruirt werden. Daher soll man auf nächstein Tag antworten. Da mehr-fach die Bemerkung gemacht wird, die von Mühlhausen vorgeschlagenen Artikel seien gar zu lang, so habendie Boten von Mühlhausen auf daherige Bemerkung sich einverstanden erklärt, daß dieselben kürzer gefaßtwerdeir mögest. >». Des Schlosses Codelago wegeil wird erkennt, man soll dasselbe nicht schleifen, sondernnach Nothdurft besetzen. < . Der Herzog von Mailand hat durch eine Botschaft begehrt, gemeine Eid-genossen möchten eine Gesandtschaft nach Rom senden, um mit dein Papst, dem Kaiser, Spanien, Mailanduild andern Potentaten in Italien eine gemeinsame Vereinigung gegen den allgemeinen Feind, den Königvon Frankreich, zu schließen. Alis diesem deßhalb angesetzten Tage sind nun erschienen vr. Wilhelm vonNeichenbach als kaiserlicher, Galeazzo Visconti und Joachim Molzau als mailäudische Boten und habeildieses Begehren wiederholt. Nachdem man die Befehle gegenseitig eröffnet, fand sich, daß die Eidgenossenüber folgende Punkte nahezu einig wareil: 1. Da der Papst schon seit Langem sich um eine Vereinung be-worbeil, einige Capitel dießfalls aufgestellt und durch den Bischof von Veroli dem Papste zugeschickt sind undman der Antwort entgegensieht, so sei es ihnen nun nicht gelegen, eine Botschaft zum angegebeneil Zwecknach Rom zu schicken. 2. Da die Eidgenossen in solchen Dingen mit ihren Gemeinden handeln müssen, sosei es ihnen ,licht gelegen, Boten in ferne Länder zum Abschluß von Bündnissen zu bevollmächtigen. Wennjedoch der Kaiser oder der König voll Spanien der angezeigten Vereinung wegen mit ihnen zu unterhandelnwünschen, so haben sie sich nur au ein Ort zu wenden, das dann den übrigen einen Tag ansetzen werde,um die Sache in Erwägung zu nehmen. «I. Auf das Begehren des Kaisers, daß die Eidgenossen ihm10,000 Knechte in Dienst gebeil möchten, wird dem kaiserlichen Boten geantwortet, es sei nicht der Willeder Obrigkeiten, Knechte aus dem Lande zu lassen, so lang wir mit der Krone Frankreich in offener Fehdeund Feindschaft stehen. Da der kaiserliche Bote darauf weiter erklärt hat, der Kaiser wolle diese Knechtegegen die Venediger, die mich unsere offeilen Feinde seien, brauchen, was uns auch zu Gute käme, hat manübernommen, das Gesuch noch einmal an die Obrigkeiten zu bringeil. v. Mit des Herzogs von MailandBoten wird geredet und dein Herzog selbst und seinem Rath wird ernstlich geschrieben, daß er die aus-stehende Pension ohne Verzug ausrichte, in Betracht, daß, wenn die Franzosen wieder nach Mailand zieheilwollten, mir das Geld nothwendig zu brauchen habeil. f. Von unfern Boten, die jetzt zu Mailand beimHerzog gewesen, ist uns Antwort gekommeil in Betreff des Schlosses und unserer daselbst liegenden Knechte.Der Herzog habe den vier Voten, die früher bei ihm gewesen, vor deren Abreise eineil Vorschlag vorgelegt,der von ihnen an ihre Herreil zu bringen angenommen, auch voil den Hauptleuten gebilligt wordeil sei.Inzwischen habe der Herzog das große Thor aufmachen und die Schranken dahinter wegräumen lasseil, hinterwelchen die Italiener gegen die Unsrigen Wache hielteil, so daß die Unfern nun allenthalben im Schloßfreieil Paß haben. Auch habe er den Silvias Savelli mit seineil Knechten aus dem Schloß weggezogeil.Weim noch etwas, was verabredet morden, nicht vollzogeil sei, so liege die Schuld nur daran, daß niemalseine Genehmigung jener Uebereiiikünft Seitens der Eidgenossen ausgesprocheil worden sei. Damit hoffe derHerzog, werden wir uns begnügen und nicht noch mehr Gewalt im Schlosse verlangen; die Zahl der Knechte