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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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December 1513.

sich gegeil dieses Reglement verfehlt, so soll der Hauptmann ihn entlassen und seinen Herren schreiben, daßsie an dessen Stelle einen andern senden.Nämlich so haben mir Inen zu der alteu ordiuanz eiu gerichtvffgesetzt, darzu einen friden nach unser lieben Eidgenossen von Zürich ordnung, vnd das Zutrinken verbotten-"K. Der Herzog hat aus gnädigem Willen zu unserer Eidgenossenschaft sich verpflichtet, jedem Ort einenStudenten fünf Jahre lang auf der hohen Schule zu Pavia zu halteil und zu diesem Zweck jedem ein Jahr-geld von 50 rhein. Gl. zu geben, damit sie da studiren können. I». Die Franzosen haben dem Herzog dasSchloß zu Mailand auf Samstag St. Elsbethentag (19. November) übergeben; der Herzog hat auf unser aus-drückliches Begehren 50 unserer Knechte aus seiner Garde in die Rocca,das innere gehuß" des Schlosses/gelegt bis zur Ankunft unserer für die Besatzung bestimmten Zusätzer. Hernach hat uns der Herzog in dasSchloß und in die Rocca geführt und das Begehren an uns gestellt, weil die Rocca alleindas recht gehußvnd der fürsten von Meylandt wonung vnd gesäß wäre vnd aber alles das groß geschütz in dem vorschloßläg, daruß man sich ouch weren solt vnd möcht, das wir mich sin Gnad in der Rocca nit vberfaren, sundersdie vnsern im rechten schloß vnd bp den werinen vnd thürmen haben, legen vnd thun walten, diewil vnddoch niemand in die Rocca noch daruß gan noch komm möcht, dann von dem rechten schloß, als wir dasalles gesehen haben; es wer ouch sinen gnaden vil daran gelegen, wenn das gemein geschrey in Jtaliavnd auch vnter sinen Vnderthanen gienge, das Im eine Eydtgnoschaft keinen gemalt wölt lassen, deß etaber sich nit versech, wan er alle sine weltliche Hoffnung zu Inen gesetzt hette, wie dann das alles mit merenvnd früntlichen worten an vns gelangt ist." Das soll jeder Bote an seine Herren bringen, damit auf Tagendie Sache erwogen und dem Herzog Antwort gegeben werde, i. Da die ausländischeil Dickplapharte, aus-genommen die im betreffenden Abschied genannten, in der Eidgenossenschaft verrufen sind, so haben wir denHerzog ersucht, bei Bezahlung der vierten Soldrata keine bei uns nicht gängige Münze zu verwenden. Dieseraber hat bemerkt, die Landschaft sei arm an guter Münze, er selbst habe noch keine schlagen können, ormüsse die Zahlung an den Zollstätten u. s. w. zusammensammeln. Er habe den drei Ländern bewilligt,in Bellenz eine Münze zu schlagen, welche im Herzogthnm Curs haben soll, diese anzunehmen werden sichhoffentlich die Eidgenossen nicht weigern. Wenn übrigens die drei Länder auf dieses Münzrecht verzichte»wollten, so wäre er erbötig, ihnen jährlich aus seiner Schatzkammer so viel zu geben, als die Münze inBellenz ihnen eintrüge, denn gerade diese Münze trage zu der Verwirrung und schlechten Währung ilNMailändischen wesentlich bei. Dieses Anbringen des Herzogs und was weiter der Bellenzer Münze wegenzu verhandeln ist, haben wir in unfern Abschied genommen. Ii.« Der Graf von Luggarus und Herr StephanCotta, herzoglicher Rath, habeil abermals gebeteil, man möchte ihnen ihre Herrschafteil, die einige Orte besetzthalteil, zurückgeben, sie wollen mit denselben getreue Unterthanen der Eidgenossen sein, wie andere Edelleute,die unsere Landsassen sind. Da die Boten hierum keinen Befehl hatten, so habeil sie die Bittsteller vor ihreHerreil und Obern gewieseil. I. Der Cardinal von Sitten hat sich im Anfang auf unser Begehren nachMailand, dann nach Pavia und Vigevano verfügt, große Mühe und Arbeit mit uns gehabt, auch den mehrernTheil der Erkundigungen und Warnungen, die wir unfern Herren zugeschrieben, verinittelt und sich über-haupt als ein guter Eidgenosse erzeigt mit dem Erbieten fernerer Dienste. Das soll Jedermann zum Bestenan seine Herren bringenwann wir Siner hilf vnd bistant vast wol bedörfen haben." >»». Wir habender Städte Parma und Piacenza wegen dem heiligen Vater sehr dringend geschrieben und ihn gebeten,dieselben dein Herzog wieder zu erstatten, auch der Vertriebeneil Mailänder wegen, die sich in jenen Städtenaufhalten und Anschläge gegeil das Herzogthnm schmieden. Auf dem Tag zu Zürich soll zudem ernstlich