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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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October 1513.

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ZBT.

Gr a n d son. 1645, 25. October (Zinstag vor Simonis lind Jttdc).

Archiv Freibnrg: Abschiede, VII. UV.

Tag der beiden Städte Bern und Freiburg. Verhandlungen über Beleuchtung, Reparatur u. s. w.,in der Kapelle der Barfüßer zu Grandson, über Fischenzen, Streitigkeiten wegen Pofsesz an Pfarrpfründen,Bußen von Reisläufern zum König von Frankreich, Marchstreitigkeiten gegen Vauxmarcus, Handwerks-ordnung der Schuster u. f. w.

5LS.

Züri ch. 464 5, 25. October (Zillstag vor Simonis und Jude).

Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VI» Ivo. Staatsarchiv Bern! Allgemeine Eidgenössische Abschiede, o. l.

Archive Schwyz, Freiburg, Solothurn, Schaffhauscn.

Boten: Zürich. Burgermeister Nöist; Burgermeister Schmid; Hr. Wyß; M. Winkler. Bern. AntonSpillmann, Venner; Venner Senser. Lucern. Vogt Marti; Melchior zur Gilgen. Schwyz. AmmaunKätzi; Vogt Lilli. Nnterwalden. Ammann Wirz; Ammann Adachers. Zug. Ammann Wachmann;Heinrich Heini von Begenmatt. Glarus. Vogt Tschudi; Hauptmann Gallati. Basel. Zunftmeister Grieb;Hauptmann Jacob Meyer. Freiburg. Hans Techtermann; Hauptmann 5t. Solothurn. SchultheißBabenberg; Vogt Hugi. Schaffhausen. Burgermeister Barter; Eberli von Fulach. Abt von St. Gallen.Ludwig von Helmstorf, Ritter. Stadt St. Galleu. Bürgermeister Vonwyler. Appenzell. Ammannam Eggeli; Hauptmann Zellweger.

tt. Schultheiß Babenberg von Solothurn hat die Rede angezogen, welche Fridolin Müller ans demWillisauer Amt vor Dijon auf ihn gethan hat, und hierauf die Urkunde unserer Eidgenossen von Lucernvorgelegt, woraus sich seine Unschuld ergibt. Fridolin Müller hat den Benedict Buri von Bern als seinenAnsager" genannt, dieser aber den Babenberg mit seinem Eid entschlagen, womit man sich vollständig befriedigt.I». Heini Tönyers Sohn von Zofingen, der zu Baden gefangen ist, hat in seiner Verzicht einige vonFreiburg angezeigt, welche mit ihm und Richard Metzger von Freiburg das Geld, das sie bei der Schlachtvon Novara bekommen, getheilt haben. Dem Boten von Freiburg wird aufgetragen der Sache nachzufragen,auch anderwärts soll man nach diesem Veutegut allenthalb Nachforschung halten. «. Man soll die Bitteund Forderung Ulis im Werd, Vüchsenmeisters derer von Schwyz, wegen seines Soldes von Lauis her heim-bringen und verschaffen, daß er um seinen verdienten Liedlohn abgetragen werde. Und da auf diesem undandern Tagen wegen der Besoldung aller Büchsenmeister viel geredet worden und Niemand genau wissen will,wie man dießfalls mit ihnen übereingekommen ist, so soll Lucern in seinen Abschiedbüchern nachschlagen lassen,welcher Lohn ihnen ausgesetzt worden sei, damit man sich darnach zu halten wisse, «k. Anshelm Graf,Kirchherr zu Uri, bringt im Namen des Cardinals von Sitten an, Jörg auf der Fluh sei zu Rom, agireda gegen den Cardinal und berühme sich, er habe Empfehlungsschreiben der Eidgenossen an den Papst unddie Cardinäle, und beabsichtige, Freiburg und andere Orte nach Rom zu citiren und mit dem Recht zu vexiren.Da nun wir Boten von solchen Fttrdernißbriefen kein Wissen haben, wohl aber gedachten Jörg aus der