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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Mai 1513.

24 Pfd. Ausgabe: An Weizen 70>/2 Mütt 2 Maß, an Hafer 50 Mütt 23 Maß, an Wein 67 MM9 Sechter, an Pfennigen 1828 Pfd. 16 ß. 3 d. Also Mehreinnahme an Weizen 90 Mütt minder 4 Maß,an Hafer l28'/2 Mütt, an Wein 7 Mütt, an Pfenningen nichts.Also hat man das Korn und Haberzu gelt geschlagen, je ein par, halb Haber vnd korn, vmb zechenthalb pfund gerechnet vnd darumb das merHabers dann weyzen ist da gewesen, so hat man Im den mütt Habers vmb 30 ß. gerechnet, bringt alles anPfenningen 837 Pfd. 5 ß." Die 10 Mütt Weizen, die der Vogt auf Befehl unserer Herren dem Peterzum Bären gegeben hat, sind abgezogen, tU Alle Vögte sind nach aller Rechnung schuldig geblieben wasfolgt, der Schaffner soll darum unsere Herren ausrichten: Der Vogt von Valtravers 260 Pfd. 17 ß. 1 d.,der von der Zihl 349 Pfd. 19 ß., der von Landeron 289 Pfd. 1 ß. 11 d., der von Boudry 120 Pst-6 ß. 4 d. In Summa bleibt der Schaffner von den Restanzen der Rechnungen der Vögte und der feinigenschuldig nach allein Abzug 1060 Pfd. 15 ß. 2 d. und dazu 7 Mütt Wein. A. An Solothurn ist manan Zins schuldig 25 rhein. Gl. verfallen auf Ambrosii, 15 rhein. Gl. verfallen auf Andres, 150 rhein.Gl. auf Mitte Mai, 25 rhein. Gl. aus Urbani. Daran hat Solothurn erhalten 7 Mütt Wein, jeder ZN16 Pfd. gerechnet bringt 112 Pfd. Ls. Jeder Bote weiß, welche Aenderung man mit den Amtleuten MZihl gethan hat und warum, i. Jeder Bote weiß, was mit dem Schreiber zu Neuenburg gehandelt ist undwelche Verschreibung er über sich gegeben hat der 400 Pfd. wegen, die er dem Herrn Markgrafen schuldete.Man hat ihm auch 100 Pfd. Strafe ausgelegt auf Guade unserer Herren. Denen von Biel hat manihre Kosten zuerkannt und die 25 Kronen zu unserer Herren Händen genominen. I. Was weiter der Graßschaft halb verhandelt worden ist, findet man in dein Manual zu Neuenburg. o»». Dein Vogt wird Voll-macht gegebeil mit den Mühlen und Backofen die Sache in Ordnung zu bringen, so daß an den Zinse"nichts abgehe, i». Dem Schaffner ist bei seinein Eid befohlen, bis St. Martiustag alleLöb" einzuziehenlind selbe nach Billigkeit zu verrechnen, «s.Man sindt aller Vögten Rechnungbücher im gewelb zu Nüwembiirg, wies dann der bruch bishar ist gewäsen." W. Jeder Bote weiß, was mit denen von der StadtNeuenburg gehandelt ist des Kornmaßes und des Kostens halb. Sie haben 15 Mütt Korn jährlichen Zinsesund 200 Pfd. für die Kosten eines Mahls geboten. Das will man an die Obrigkeiten bringen und sie derAntwort berichten.

S«lW.

Bade n. 4 Z19. Mai (Montag vor Pfingsten).

Staatsarchiv Lucxrn: Allgemeine Abschiede, U.2 252. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VI. 51. Staatsarchiv Nern: AllgemeineEidgenössische Abschiede, R. 385. Archive Freibnrg, Solothurn.

Vor den Boten dieses Tages ist der päpstliche Legat mit kredenzen an alle Orte erschienen undhat eröffnet, der Papsthabe wol verstanden das lob. Er vnd gut, so wir Epdgiiosseu mit sim Vorfallvnd der heiligen Nömschen kilchen gebracht", mit dem Begehren, daß wir bei diesem Bttndniß beharren vndnicht davon zurücktreten möchten; er hoffe, daß wenn die Fürsten solches vernehmen, die Kirche nm stsicherer vor Unfrieden und Unruhe bewahrt bleiben werde. Das Geld sei vorhanden, um die Pensionen denEidgenossen zu bezahlen, ebenso wolle der Papst die Ansprecher von dem vorigen Zug her befriedigen, e"verlange nur, daß wir etliche aus uns verordnen, um mit ihm die Ansprachen zu verhören und zu unter--suchen. Er wolle uns Eidgenossen mehr thun, als sein Vorfahr, wir seien ihm auch lieber, als jeder Fu^auf Erden. Wenn geredet werde, der König von Frankreich und der von Spanien seien einig, so habe er