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Deecmber 1512.
wessen auch Mülhausen durch seine Mandate zu Bezahlung einer Summe aufgefordert sei. Aehnliche Anlagenseien früher der genannten Stadt auf Bitte der Eidgenossen nachgelassen worden. Auch jetzt wieder bitte Mühl-hausen um ihre Fürsprache, und da es im vergangnen Zug nach Italien seine Mannschaft auch bei ihnen gehabt,woraus kaiserlicher Majestät nicht nur kein Schaden sondern mittelst der Erbeinung mehr Nutzen erwachsen, sobitten sie auch diesmal wieder, um ihrer Fürbitte willen den Mühlhausern genannte Auflage in Gnaden ZUerlassen. Staatsarchiv Lucern: Allg. Eidg. Abschiede, v. - SS2.
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Rom. 4649, Ende Deoember.
Staatsarchiv Lnccr» : Acten römische Bündnisse.
Nachdem wir auf Samstag vor St. Catharina Tag zu Rom eiugeritten, haben wir auf St. Catha-riua Abend offene Audieitz gehabt. I«. Ju der zweiten Audienz baten wir zuerst päpstliche Heiligkeit, einengemeinen Frieden in der Christenheit herbeizuführen. Das hat der Papst gut aufgenommen und zu unseresZufriedenheit geantwortet. «. Darauf haben wir mit ernstlicher Ermahnung den Sold für die Knechte desersten Zugs begehrt. Das hat der Papst unter Vorwendung vieler Gründe gänzlich abgeschlagen, dagege»anerboten, Nechtsverstäudige unter uns oder anderswo darüber sprechen zu lassen. Gefalle uns das nicht, stwolle er die Sache dem Rechtsspruch des Cardiuals von Sitten unterstellen. Diese Antwort begehrten tvllschriftlich und dieß ward uns zugesagt. «4. Drittens haben wir mit inständiger Bitte die Herausgabe derStädte Parma und Piaceuza verlangt. Aber Seine Heiligkeit will diese beiden Städte keineswegs dei»Herzog lassen, sondern meint vom römischen Kaiser genügsame Berechtigung zu haben, dieselben zu behalten-Diese Städte seien von Alterher von mehr denn einem Kaiser der heiligen Kirche zugeordnet, wofür er >wsglaubwürdige Siegel und Briefe vorweisen lasseil wolle; zudem begehre sie der junge Herzog von Mailalstgar nicht. Darauf haben wir die genannten Briefe durch Meister Coustanz Keller, den Doctor von Bast^und Doctor Christof Winkler von St. Gallen einsehen lassen und diese haben uns soviel berichtet, daß „n^das daby liessent beliben." <n. Weiter habeil wir eine gemeine Supplication stelleil lassen, daß unst^Pfarreien und Pfründen von den Courtisaneil gefreit und der päpstliche Monat uns überlasseil werden möchte-„Ist vns ganz abgeschlagen vnd durchgethan." 47 Der Papst hat von uns begehrt, daß wir eine Bobschaft nach Venedig schicken. Dem haben wir entsprochen und sind die Boten Junker Hans von Erlach vo»Beril und der Burgermeister von Freiburg. Kaiserlicher Majestät Statthalter, der Bischof von Gut-hat uns zu sich beschickt und nach langer Rede uns drei Artikel vorgelegt: 1. Daß wir Eidgenossen unsVenediger in keinem Weg annehmen; 2. eine Vereinung mit dem Köllig von Spanien machen und 3. einoüZug gegeil den König von Frankreich thun möchten. S». In der letzteil Audienz hat päpstliche Heiligtuns gesagt, es sei das Gerücht gegangeil, der König voil Frankreich und der Herzog von Mailandmit einander in Unterhandlung; er glaube das zwar nicht, doch wenn es auch wäre, so würde es bei unst^getreueil Zusammenhalten mit dein Papste weder jenen viel Nutzen noch uns Schadeil bringen können, i»hat der Papst uns ermahnt, die drei Schlösser Lauis, Luggarus und Domo ohne Verzug vollständig Nunsere Gemalt zu bringen und wenn uns etwas begegnete, seine Heiligkeit und die heilige Kirche in getron^Aufsehen empfohlen zu halten, was er auch gegeil uns thun wolle, k. Wie wir im Herzogthum Maila»^lind zu Rom empfangen worden sind, was Ehrung uns daselbst und an andern Orten wiederfahreu, wem