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November 1512.
heiligen Stul zu Rom, och vnsern allergnedigesten Herren den Römischen keyser, das heilig römisch rich, och vnserselbs pundtnüssen vnd all och jetlich vereynungen, verstäntnussen, burgrecht oder landtrecht vnd Verpflichtungen,so wir hieuor sampt vnd sonders mit jemands bis vff Datum diß briefs mit vnsern briefen vnd sigeln vollstrektvnd angenommen habent, also das dieselben all diser eynung vnd verstentnuß vorgan füllen.
Vnd das diser getrüwen vnd früntlichen Vereynung vnd verstentnuß, wie obgeschriben stat, erberlich vndgestrax nachgegangen, die getrüwlich vollzogen, vollfürt vnd gehalten werde on alle geuerd vnd arglist, so habendes zu warem vrkund wir Leonardus tc.
Vnd wir gmein Eidtgnossen von Stetten vnd lendern der zwölf orten in obgeschribner ordnung vnser allerJnsigeln lassen hencken an diser briefen zwen glich, des jeder teil einen hat, Geschehen vnd gehandelt zu "
Staatsarchive Lucern und Bern.
-v fehlt im Lucerner- und Berner Abschied.
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Auceru. 4 j 2, 24. November (Mittwuch S. Catherine Abend).
Staatsarchiv Zürich: Abschiede, V. 24l. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, X. 12t,
Archive Freiburg» Schasshause».
Auf heute ist eine Botschaft der Prinzessin aus Burgund vor uns erschienen, nämlich der Herr voilCorboson, und hat mit Hinweisung auf das viele vergossene Blut und die öfter schon gemachten Vermitt-lungsversuche gebeten, wir möchten behufs Herstellung des Friedens der französischen Botschaft Geleit geben,es sei Hoffnung vorhanden, wenn solches geschehe, so werde das zu Gutem führen. Da man hierüber keineVollmacht hatte, so soll auf nächstem Tag geantwortet werden, ob man Geleit geben wolle oder nicht. DieBotschaft der Prinzessin hat dann noch zu verstehen gegeben, die französische Botschaft werde, wenn sie mitGeleit in unser Land komme, Vollmacht mitbringen, uns Lauis und Luggarus mit aller Zubehörde abzu-treten und andere für uns vortheilhafte Bedingungen zuzugestehen. I». Uri begehrt abermals Ersatz der z»Zürich aufgerechneten Kosten, es sei betreffend das den Franzosen genommene Geld, es sei für andere Ver-wendungen auf Domo und Eschenthal. Falls wir diesen Ersatz nicht leisten wollen, so möchten wir ihnennach früherer Zusage das Eschenthal und Domo lassen, t. Die Votschaft des Herzogs von Savoyen hatvier Artikel angebracht: 1. Der Herzog habe kraft alter Liebe und Freundschaft und der mit uns gemachtesVereinung seine stete Hoffnung und Zuversicht auf uns. Da die Rüstungen der Anstößer und auch des lst'Bundes sein Land bedrohen, müsse er über das Gebirg nach Piemont gehen, möchte aber ohne unfern Rathund Hülfe nichts unternehmen. 2. Wir möchten unverzüglich eine Botschaft aus allen Orten an ihn schicken,während er noch diesseits des Gebirgs sei, damit er derselben seine Anliegen vortragen könne. Auch möckMman diesen Voten Vollmacht geben, zwei aus ihrer Zahl zu bezeichnen, die ihn in unser Aller Namen überdas Gebirg nach Piemont begleiten und ihm helfen, gegen seine Widerwärtigen zu handeln, da wir dochBeschirmer seines Landes seien. 3. Da gemeldter hl. Bund das Ansinnen an den Herzog stelle, mit ihmgemeinsame Sache zu machen, er aber nach unserm Ruthe erklärt habe, sich unparteiisch halten zu wollen,so begehre er eine schriftliche Mittheilung unseres Willens, damit er die vorweisen und sich dadurch Rnh^verschaffen könne. 4. Der Niesse zu Genf wegen möchten wir allen Kaufleuten dahin Geleit geben, "wdesto mehr werde der Herzog im Falle sein, uns Ehre und Gutthat zu beweisen. — Ueber diese vier Artikelsoll man auf dem nächsten Tag zu Lucern antworten. «I. Dieser Tag ist angesetzt wegen der Streitigkeiten