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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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December 1510.

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sin, die fürdern, damit wir mit endtlicher antwurt on wytter verzug abgeuertigt werden vnd zu vnsern hüsernwider den weg mögen fürfassen vnd sich in solichem so mit gnediger fürderung erzöigen als wir Inen genzlichvertruwen; daran beschee vnsern Obern vnd vns solich wolgeuellig liebtat, in maßen Inen vnd vns liebers bydiesem zyten nit mag begegnen, vmb Jr veterlichkeit haben zegedienen. Daruff von erst der Bischof vonGrassis vns mit gnediger antwurt begegnet: Vordrigs tags syent wir vor Im vnd dem Erzbischof de Monte vffbeuelh b. Ht. erschinen vnd vilerley vor Inen eröffnet vnd derselben fachen der vßstenden Sölden halb gehan-delt, dieselben Handlung sy angenomen haben an B. Ht. zu bringen vnd vns, so das beschee, Jrs willens berichten.Nun sye es do zu zytten eben spat gewesen daz sy zu B. Ht. desselben tags nit haben mögen kumen, aber gestrigsSant Lucien tag syent sy bed in den Ballast geritten, wol gemeint, sy weren gehört vnd die Sach für ougengenomen worden. Aber die B. Ht. sye eben swach gewesen, in maßen nüzit am morgen gehandelt, sonder vff denDben wider zu siner Ht. ze komen bescheiden, syent demselben nach sy aber erschinen, da syent gescheft yngerisen,daz sy nit haben mögen gehört werden. Er sye aber geschickt mit dem andern alle ougenblik zu B. Ht. zu lerenvnd in den Sachen zehandlen, sonder gutwillig alles das er wisse vns von wegen vnser Herren lob vnd frünt-schaft ze bewisen, des sye er gutwillig, welle sich ouch darin kein arbeit lassen beduren vnd sollen guter ding sin,daz die ding zu gutem bracht, daz wir wol zufriden gestellt werden sollen. Zu dem andern, so sechen wir wol,wie er ob den hendlen der Suplicationen sig, die besichtige, die syent Jrs Inhalts eben groß merklich vnd swer,bedörffen gutes erwegen vnd rats, darin er sich mit solichem vliß welle erzöigen vnd arbeiten, daz wir darob gutgeuallen empfahen füllen, mit mer guten warten.

Darnach hat vns der Erzbischof im ansang glich geantwurtt, wie der von Grassis, vnd daruff drü ding mitWorten daran gehenkt, nemlich sy bed haben vordrigs tags gehört, was des Bischofs von Sytten Botschaft vffvnsern fürtrag eröffnet Hab, sonder verstanden, die bürd ab sinem Heren vff vns Eydgnossen genzlich zelegen,darob sy bed nit klein mißuallen empfangen haben, denn sy wol können ermessen, were derselb byschof zu demzug in das veld komen vnd hett daselbs alle notturft versechen, wie Im wol gepürt hett, so were kein zwyfel, diefachen hetten besser fürgang nach willen vnd ansechen der B. Ht. empfangen. Derselb bott vermein sin Herrnmit solchen Worten ze entschuldigen, so leg er Im mer schuld vff, das laß er bliben, welle B. Ht. nit fürhalten,sonder best in den fachen handeln. Aber wie dem so sye nit on, wir Eydtgnossen haben dennoch ouch schuld ander Sach, indem daz die knecht abgemant vnd nit fürzogen, des sye die B. Ht. in mergklicher krankheit vnd invssprechlichen costen vnd schaden gewisen worden, das sollen wir zu hertzen fassen vnd vns in der Sach miltern,also nit vff der ganzen Sum stan, ob vns vtzit engegen getragen wurde, so zimlich were, das anzenemen vnd dieB. Ht. bi gutem willen ze behalten. Zu dem dritten so gang ein Md, das vnser Herren vnderstanden, mitdem küng von Frankrich ein veryn zu machen, das wo dem also, der B. Ht. widrig, vns Eidgnossen, als denenso ein großen glauben haben für alle Naciones, an solichem glauben vnd vnsern Eren verletzlich, smechlich vndganz hoch verwissenlich weren, demselben vorzesin vnd das, so wir gegen B. Ht. als dem obersten Haupt derCristenheit verschriben vnd verpflichtet haben, zehalten vnd dawider nit tun, das werd sin Ht. ouch erstatten, deß-glichen hierin erwegen, was großer Ere vnd lob vns in ganzer weit entstanden, daz sin Ht. vns für alle anderzu puntgenossen genomen Hab; solichem pundt sollen wir genug sin vnd vns wie frommen Cristenlüten wol gebür,das werd vns zu guten komen u. s. w., mit hocher erbietung, in vnsern Sachen das best wollen fürkeren, in Hoff-nung, wir wol benüglich abgeuertiget werden sollen, mit gar vil mer gnediger erbietung.

Vff solichs wir siner vetterlicheit vff die letzsten drü stuk geantwurtt, des ersten, vnsers gnedigen Herrn vonSytten botschaft halb haben wir, wie sin gnad, ouch wenig geuallens ab solicher Jr Handlung, hetten vns derenM Jr nit versechen vnd was wir der vnsern halb vor B. H. vnd Inen beiden Bischoffen fttrtragen lassen haben,das sye die warheit, mog ouch dargetan werden. Zum Andern als er vns vetterlich vermant Hab, vnser gemütze miltern vnd nit vff die ganzen Summ zestand, darzu sagen wir, wenn vtzit an vns langen, werden wir vns mit