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Deceniber l510.
»vnd gerett hat, stand die meynung in den Capiteln, so welle er es tun, stand es nit darin, so welle er es abervnd gern tun, vnd daby beuolhen, daz solich Supplicationes durch den Bischof von Graß besichtiget vnd Im dar-nach wider vberantwurtt werden. Das alles also bescheen, wie setz gemelt ist u. s. w.
Demselben nach sind wir am Donstag vor Lucie, Handlung erst dauor geschriben, vor den zwyen bischoffenobgemelt erschinen, nemlich vnser fünff von den vbergenanten darzu verordnet, nemlich Zürich, Bern, Vre, Baselvnd Friburg, vnd nachdem die Bischoff Iren beuelh erzalten, haben wir in gegenwürtikeit vnsers gnedigen Herrnvon Sytten Botschaft, Meister Walthern, vnd des Bapsts diener, vnseres gnedigen Herrn von Sytten Sollicitator,den Handel wie vor dem Babst zu guttem bescheen ist aber eröffnet, haben wellen zu einem Jngang vnd erlüte-rung der Sach erzalen vnd daran komen, daz wir erklert haben, dz vnser gn. Herr von Sytten by den knechtennit gewesen, sonder an solichem von den franzosen verhindert sye vnd dazu nyemand Inen zugeben, der sy helmögen füren, prouiand zöigen vnd was sy tun sollen anwisen, deßhalb haben müssen abziechen, hat die SyttischBotschaft vff solich vnser dartun geredt, die knecht haben sins Herrn nit wellen warten, der sye nie kein halb mylevon den knechten, sonder allweg by den letzsten gewesen, deßhalb wir vnbillich sagen, daz sin gnad nit zugegenby den knechten gewesen sye. Darzu sagen wir, es sye nyemand vorhanden gcsin, der die knecht gefürt oderanwisung geben Hab; beschee ouch vnbillich, denn das ganz Heer einen houptman erwelt, nämlich Herrn AmmanJmhoff von Vre, dem sin Herr vollen gemalt geben vnd beuolhen Hab, die knecht ze füren, sy anzewisen vnd allesdas zehandeln, das einem frommen Hauptmann gebür, der ouch das als biderman getan, wo man Im geuolglhet u. s. w. mit me Worten, so vnser fachen nit beglimpft. Daruff wir vnser verantwurten nach dem allerbestenvnsers Vermögens getan, aber wir sagten was wir wolten, haben die Bischoff Iren glauben gesetzt vff der Sybtischen wort vnd zu gutem wie die B. Ht. erclert, wie man in den pund komen, was Höchen vertruwens dieHt. zu vns getragen, was guttes siner Ht. entsprossen, wa die knecht fürzogen weren, was schadens, so das n>lbescheen darus geuolgt sye, daz wir ouch nit Vrloub genomen, sonder vnser obern vns selbs obgenant vnd B.smechlich geschriben haben, die schrift von Lutzern vsgangen anzöigt, die lassen verlesen vnd hoch anzogen vnbsonders geredt, dz Sy nit xx'" gülden nemen vnd B. Ht. dermaß smechlich schriben solten, vnd können anders nllermessen, denn daz wir dem Babst nit, sonder dem Röm. keiser vnd dem küng von Frankrich gedient habe«'Deßhalb sollen wir in vnser eigen gewissen gan vnd betrachten, ob sin Ht. vns vtzit schuldig glichwol des erste»Monatz halb, der ganz bezalt sige. Doruff wir geredt, Es syent noch vber iij'" knecht vorhanden, die noch »^kein Pfennig empfangen haben vnd können also nit disputieren. Des briefs von Lutzern halb Hab man nit wisse»'daz der also erkant sye, das werd an vnser Obern langen vnd darin nach gebür gehandelt. Vnd dwile der he^von Sytten begert Hab, ein Botschaft zu B. Ht. zeuertigcn, so werd vns H. V. gnad bewisen, die wir dergest»^noch nit befunden, aber gut vertruwen tragen, sin Ht. werd sich anders der billicheit vnd nach gestaltsamy d^fachen in Handel schicken. Daruff meister Walther die drü ort verantwurt, sy werendt zugegen gewesen, da der-selb brief abgeucrtiget sye, sonder wo man Inen geuolgt hette, es wcre anders gangen. Solichem allem »»^haben die zwen Bischoff den abscheid mit vns getan, was Inen vff setz begegnet sye an die B. Ht. wellen lancst»lassen vnd was sy da finden vnd das kunt tun vnd das best in der sach handeln.
Vff solich beder Bischoffen zusagen haben wir denselben vnd mornigen tag gütlich verzogen vnd vff Sa>»d'stag nechst vor Sanct Lucie tag die Verorneten, nämlich Zürich, Bern, Vre, Basel vnd Friburg wider zu bedc»Bischoffen gangen vnd mit Inen bedcn nachfolgend mcynung geredt: Jr vetterlicheit Hab vordrigs tags geh»^was denn der bezallung der vsstcndcn solden halb mit Inen geredt vnd was deßhalb für sy getragen sye, daruffsy vns zugesagt haben, solich mcynung an die B. Ht. wollen bringen, mit deren getrüw vnderred ze haben »'guter Hoffnung, dz die sach zu gutem gebracht, sin Ht. vnd wir zu guter Vereynung vnd benügen beleytet werde»sollen vnd was Iren vctterlicheiten von B. Ht. begegne vns das daruff nit verhalten, sonder fürderlich wellen kunttun, des wir also in wart bis setz gestanden, mit höchster bitt, die Sachen Inen angelegen vnd beuolhen lasen