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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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December 1510.

Zug über Sant Bernhartz berg in diese land gezogen sin solten. Aber das ist nit bescheen, sonder einen andernWeg ober ein hochgebirg mit großer sorg, müe vnd arbeit den ganzen Zug gen Bellenz gefürt, der Meinung, dzder Zug dorthin in gezogen sin sott, da jedermann des willens gewesen vnd vff denselben platz gen Bellenz komensind, daselbs durchpaß haben, lyferung funden vnd gütlich durchgelasen zu üwer Ht. komen sind, ouch gemeinlichmit demselben voll fürgezogen bis gen Ferris vnd sich zu üwer Ht. wellen tun vnd fügen. Da aber die houptliitdes frankrichischen künigs gesechen vnd vernomen, dz sy also harin dise land zeziechen vnderstanden, habensy demselben vnserm vßgeschikten Volk kein paß wellen geben, sonder in denselben orten alle prouiand von mch>von win, von korn hinweggefürt, deßglichen alle mulinen, bachofen zexbrochen vnd alles das so zu menschlichernarung mag gedienen, abweg getan, also daz vnser kriegsvolk gar kein lyferung gehept. Zudem ist nyemandsverordnet gewesen, der anzöig geben oder getan Hab, wohin die vnsern stechen oder an welichen orten st) vber diewasser komen oder was st) anfachen sollen, sonder ganz in zwysfel gestelt worden. Sy haben auch weder geschbtznoch buluer gehept, vnd wiewol vnser Herr von Sytten ctlich pulver biß gen Bellenz verordnet, hat Inen dochdasselb puluer nit zukamen mögen, denn die franzosen sölich zufur vnd allen profiand verbotten vnd abgestelltouch gehenkt vnd erstochen die den vnsern derglich ding zuzefüren vnderstanden haben. Also daz die vnsern nllallein an prouiand sonder an aller geschicklicheit dazu dienstlich (mangel) gehept vnd Hungers not müsse»wider hinder sich keren, das nit bescheen, wer jemand vorhanden gewesen, der sy angewisen, Inen den weg vndprofiand gezöigt, puluer vnd ander uotturft geben hett; so aber solicher großer eehafter mangel des erschinen, s»sye den vnsern nit möglich gewesen fürzeziechen, sy wellen sich denn mutwilliger wise Hungers oder anderer mengte»halb in groß geuerlicheit libs vnd lebens setzen vnd begeben; wa das begegnet sin sölt, were üwer Ht. nit minderdann vns leid, als wir üwer Ht. genzlich getruwen. Darzu, allerheiligster Vater, so hat vnser allergnedigst^Herr, der römisch keyser gemeinen Eydgnossen me denn ein Mandat zukamen lassen, vns by forchtsamer trowunbgeboten, die vnsern wider haruß an heimsch zemanen, denn wa das nit beschee, welle Er sinen bruder, den»3von Frankrich, nit verlassen, sonder sin volk in dein Rich vnd erplichen landen vffgemant, wo vnser knecht »^hinder sich stechen, vns anzegriffen vnd zebeschedigen, das aber ein vrsach ist, damit die vnsern nit wol habe»mögen volziechen, Helten sich aber des nit lassen irren, wa die oberzellten mengel nit weren vor äugen gewesen

Deßhalb so ist an üwer Ht. vnser bitt demütenclichest wir yemer vermögen, dieselb üwer Ht. wöllegeborner tugend vnd miltenkeit die oberzelt yngerissen Irrungen ze hertzen fassen vnd nit zu vngnaden vermerke»noch haben, dz die vnsern also, wie oblut, wider hinder sich gezogen sind, sonder solichs me dem nottwang da»"einicher hinlessigkeit oder Verachtung zumessen, sonder gemein Eydtgenossen vnd das gemein volk in solichs»gnediclich verantwurt haben. Vnd alsdann die Vereinung lutter anzoigt, wie es mit dem Sold, so vff manunge»vnd derglich züg bescheen, gehalten werden sölle, desselben zusagens die vnsern gentzlich vertrost haben vnd ab^Inen derselb Sold noch nit gantz bezalt worden ist, sonder der merteil noch vßstat, da haben vns vnser ober»gar gedrungenlich beuolhen, üwer Ht. demütenclich ze bitten, daran zcsind, dz demselben zusagen, von üwerwegen bescheen, erstattet vnd die armen knecht derselben Jr vßstenden Sölden gnediclich bezalt, vßgericht vnd »er-gnügt werden, in ansehung, daz sy groß müe, costen vnd arbeit gehept vnd gelitten, ouch Ire kleider, Harnesch »»gcwer zcrgenzt haben. Wa das beschicht vnd üwerHt. Jrs diensts jetz oder in künftigem wytter bedörflich vnd!i>darumb erfordert, werden sy sich, wa Inen ander solich obgemelt mengel abgeladen werden, so mit gutemneigtem willen so gehorsamlich erzougen vnd bewisen, das wir hoffen, üwer Ht. des gnedig gefallen vnd nit sie«»frucht dauon cmpfachen soll. Sonder welle üwerHt. sich so gttttig vnd gnedig in solichem halten vnd bewisen,» ^wir in namen vnser obern zu üwer Ht. volkomen vertruwen tragen; das werden sy vinb dieselb üwer Ht-, dieAllmechtig in bebstlichen nürden der heiligen kilchen zu trost in langer gesundheit gnediclich zu enthalten goo»mit aller vnderteniger gehorsamkeit verdienen."

Darusf sin Ht. vns glich die antwurt mit siner Ht. selbs mund geben: Des ersten erzalt, was vrsach ß"