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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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December 1510.

sei das höchste Verlangen des Königs, unser Freund und Bundesgenosse zu bleiben und die ausgelaufeneVereinung zu erneuern; er habe auch niemals eine andere Meinung gehabt als dieselbe fortwährend getreulichzu halten und fortzusetzen. Deßhalb habe er nun auch diese Gesandtschaft zu uns geschickt, um die Sachezu beschließen. Dabei hat sich die Gesandschaft merken lassen, kaiserliche Majestät habe eine Botschaft beimKönig gehabt, die unter anderm sich darum beworben habe, daß der Kaiser und sein Sohn, der Erzherzog inFlandern, mit ihrem Land und ihren Herrschaften in diese Vereinung auch inbegriffen werden möchten. Solcheswäre dem König recht und er bitte darum, weil dadurch Friede und Ruhe unter allen Theilen gefördert würde.Die französische Gesandtschaft hat auch abermals den König gegen die Reden einiger Widerwärtiger verant-wortet, als ob er mit dem Kaiser heimliche Tractate zum Schaden der Eidgenossen gemacht hätte, was sieals völlige Unwahrheit bezeichnet u. s. w. Darauf hat sie einen Entwurf zur Vereinung vorgelegt, damitderselbe den Obrigkeiten heimgebracht werde, welche daran die geeignet scheinenden Modificationen vornehmenmögen. Zu fernerer Verhandlung des Gegenstandes wird Tag angesetzt nach Lucern auf Sonntag nachHilarii (19. Januar 1511). «. Der Herr von Grü hat auch die zwei Männer, welche zu Galera gefangenworden, nach Lucern gestellt und darauf begehrt, daß ihm der Herold, welchen der Herr von Sitten gefangen,ausgeantwortet werde. Mail hat dem Herrn von Sitten deßhalb geschrieben. Z°. Da etliche Ansprecher anden König von Frankreich, insbesondere Junker Hans von Roll von Solothurn, begehrt haben, man möWihnen behülflich sein, so hat man ihretwegen mit der französischen Botschaft gesprochen, welche sich anerbotenhat, das Beste für sie zu thun. K-. Ludwig von Erlach bringt an, der Schreiber de Furno zu Frcibm'gsei sein Feind, weil er den Brief herausgegeben und mit uns acht Orten gehandelt habe; derselbe habe alleThoreversetzt" und er sei nicht sicher Leibes und Lebens, darum begehre er,In hinder vns gen Zürich,Lutzern oder Solenturn oder in ein ander ort ze nemen vnd In ze sichern vnd schirmen." Da diese Sachedie drei Länder auch betrifft, diese aber ihre Boten nicht auf dem Tage haben, so hat man den Hand^nach Baden geschoben und den drei Ländern davon Kenntniß gegeben, damit Jedermann sich in FasMösetze, antworten zu können. I». Die Artikel der französischen Vereinung, wie sie entworfen sind,jedem Boten unverzüglich in Abschrift zugesendet werden.

Der Berner Abschied dntirt: Mittwoch nach Lucie (18. December). g fehlt im Tschudischcn Exemplar n>^Bcrner Abschied.

Zu «1. 1510. 23. November. Blois. Crcditiv Ludwigs XII. für seine Gesandten an die Eidgenosseden Markgrafen von Rötheln, Grafen von Neuchateh Jmbert von Villeneuve, Präsidenten von Burgund, Baro»von Jon, Ritter von Charmes. (Staatsarchiv Lucern.) Im Staatsarchiv Lucern finden sich auch noch besonderCreditive für Jmbert von Villeneuve vom 15. Mai, 19. Juni und 3. December dieses Jahres.

Zu Ii. Xrtisnli gnos (tristiunissimus ?ranvoruin Ksx, (lux Älsäiolani av llanns «Icnninns sto. ouin ctovunorum Lontsctsratoiuin sine IllAurnva partibus supsrioris dsrraanis örwars atgus inirs intsnelit, min guavtuMliAU sau sonts<1örg.ti<z intsr äiotnin ctoininnin Rsgsin st ipsos liAurnin clorninos Ii et, gnuin gnictsin oontdüarationsm passanäain et eonvlnctsnckuin clietus ckonünns II ex plsnariarn potsstatsin et nuvtoritatsrn illustrisoiMäoinlno Ill'ineipi, Narsiiioni cls Hüttvlsn, doiniti Xonisastri, oonsanAuinso st svAnato suo, eontntit vn»ouMcloiniuis primo prssicki ao tlrnario IZnrguncliv, orutoridns suis super Ins potsstatsm et manäatuw spoeioIindentibus.

I'it primc» Orist^^' traueoruin Ilex intsnelit pvrsenerure in postsrnrn st non olnnittsrs iinwo ctiotMckomillis ÜAurum opom st tauorein prsstaro st llans vnionsm st iutelli^vutinin ue psrmaguam uwiei6o^>gus lluvusgus inter msmoratum äomiuum liebem st äietos tigaruin äowinos tüit, iwituuäo.