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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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October 1510.

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Antwurt Zürich: Alles das sy vnserm h. V. dem bapst schuldig syend, das wellend sy mit sampt derVereinung als from Cristenlüt trüwlich halten. Doch wenn sin Ht. me knächt nemen wolle, daß Inen paß gezöugtvnd vffgetan werde, damit vnd man nit zieche verirret, als nächst beschächen ist, vnd daby daß der Gegenbrieffouch haruß komm.

Bern antwurt, sy wellend ouch halten, wie obstat, vnd wenn die bäpstl. Ht. me knächten begähre, wellendsy mit andern Eydgnossen antwurt geben, daß sy truwend glimpfs vnd ere zu haben.

Vre, Schwyz vnd Vnderwalden nidt dem Wald wöllend och bäpstl. Ht. Jr Vereinung halten vndsust mit keim andern Herrn nüt machen vnd ob Jeman mit andern Herren machen welle, dem sy es mögend weren,des wellend sy tun.

Ob dem Wald wil vnserm hl. Vatter dem bapst ouch halten vnd sust mit nieman nüt machen; sy wendouch nieman nüt weren.

Zug wil ouch halten vnd begert ouch den Reuerß brieff.

Glarus antwurt wie Zug.

Basel wil ouch halten vnd begert deß Reuerßbrieffs, deßglich daß den knechten Jr sold würde vnd wennMan me unser knecht bruchc, daß man Inen paß wyse.

Friburg wil ouch halten wie sy vnserm Herrn von Sitten muntlich, als er von Inen geschieden ist, ge-antwurt haben.

Solothurn antwurt wie Friburg vnd begert ouch des Reuerß brieffs.

Schaffhusen antwurt ouch wie Zürich vnd begert des Reuerßbrieffs.

Her von St. Gallen wil ouch halten.

Stadt St. Gallen vnd Appenzell wend ouch halten vnd ouch daß der Neuerßbrieff harus kome.

Lucern antwurt wie Basel.

Antwurt vff der keyserlichen Majestät anbringen.

Zürich antwurt, sy bedunke nit not sin, mit k. M. einung zu machen, angesechen daß die mit vnsern Eyd-gnossen als Erzherzog zu Oesterrich ein bericht, so kürzlich ernüwert, deßglich so habe man ouch den bericht zeBasel gemacht, die gnugsam lutrung gegen einandern vßtruckend, die selben wellen sy halten vnd daby bliben.

Bern antwurt, sy welle nit gut sin bedunken, vff das groß vnd erlich erpiettung beder küngen Jr anbringenso stumpflingen abzeschlachen, dann vnser Eydgnossen möchte diser zyt etwas begegnen vnd erlangt werden, so vnsvnd vnsern nachkomen nutzlich vnd erlich sin möcht, darum were Jr meynung vnd Inen beuolhen, beyden zelosen vild wo nützit guts funden, so mit glimpf vnd mit eren sin mag, das wider an sin Herren heim zebringen.

Vre, Schwyz vnd nidt dem Wald antwurten, sy wöllend mit meinen nüt machen vnd ouch niemanweren. (Obwaldenfehlt.)

Zug antwurt wie Zürich.

Glarus wil diser zit mit nieman nüt machen.

Basel: Were Jr Meinung, die wil k. M. mit vns machen welle als Erzherzog zu Oesterrich, dieselben lant-schaften rings wise an vns stoßend, so verr das erfunden, siner M. ze lösten.

Friburg will k. M. ouch losten, so verr er sin bruder, den küng von Frankrich faren lassen well.

Soloturn: So verr ander Eydgnossen lossend, wellend sy ouch lösten.

Herr von St. Gallen. Soverr das nit vnserm Helgen Vatter dem bapst widrig sye, welle er ouch losten.

Stadt Sant Gallen vnd Appenzell. Was der merteil der Eydgnossen tund, wellend sy ouch tun.

Lutzern antwurt wie Zürich, doch ob in den beiden brichten nützit ze bessern vnd ze lütern sye, welle manHann ouch losten zu sinen ziten, so dz fug hat.