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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Juli 1510.

man in gleicher Weise geredet. »». Bezüglich der Irrung zwischen dem Abt von St. Gallen und demLandvogt im Thurgau hat man sich auf den Schultheißen und Rath zu Rapperswyl zu rechtlichem Entscheidvereint. Die sieben Orte sollen berathen, „welichs vnder den vieren, so mit Herrn von Sant gallen in bürg-vud landrecht sind, still stau fülle." Auf nächsten Tag soll man sich darüber erklären und dann auch bezüglichder Redner und Nathgeber das Nöthige ordnen.

Das Schwyzer Exemplar geht nur bis t. n fehlt iin Solothurner- und Freiburger Exemplar.

Luee r u. I Sil), 31. Juli (Mittwoch nach St. Christoph).

Staatsarchiv Lncern: Lucerncr Abschiede, L. 8. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, V. Alk. AAS. Staatsarchiv Bern: AllgemeineEidgenössische Abschiede, 1^. 2Aft. Archive Schwyz, Solothurn, Freiburg.

Boten: Zürich. Burgermeister Wyß. Bern. Bemter Wyler; Bartholomäus May. Uri. AmmansPüntiner; Ammann Jmhof. Schwyz. Ainmann Ketzi. Obwalden. Ammaim Wirz. Nid walde»'Ammann Adachers. Zug.— Glarus. Vogt Landolt. Basel.— Freiburg.— Solothurn. RiekausConrad, Schultheiß. Schaffhausen. — Appenzell. Cristan Pfister. Lucern. Schultheiß TatinnaWSchultheiß Bramberg; Hans Natzenhofer; Ludwig Küng.

»». Man hat zwei Briefe des Präsidenten von Mailand Namens des Königs von Frankreich angehörstworin derselbe vermeint, „die Geschäft, so vor Ougen, syen wider sin kön. Majestät vud den Stat Mailand,und begehrt, malt möchte die Sache ernstlich bedenken, die alte Freundschaft und Nachbarschaft nicht veraälten u. s. w. Darauf hat man nach dem Bischof von Sitten gesendet und ihm die Schriften vorgeholt^worauf er antwortete, er „sye ein eidgnoß, darum Im dheineswegs vertruwt fülle werden einich aiüräg ^tund vitd tractiereit dz so wider eilt fromme eydtgnoschaft sin möchte, dann wie wol sin guad bäpstli^heligkeit mit eydspflichten verwandt, so wölte er doch (ee) in siner heligkeit vngnaden sin, dann gegen ri»^eydgnoschaft vngmist erholen." Die Forderung der Knechte in den Dienst des Papstes sei durch ihn, ^Bischof, gestellt worden, daher seilte Person von den französischen Anwälten unbilliger Weise „geschwu^werde; er begehre, daß man ihn für entschuldigt halte, lieber die Angabe der französischen Brüst'daß einige Schisse ausgelaufen seilt sollen, tun Genua und Savoyen einzunehmen, wisse er nichts; daheiligen Vater dießfalls nichts darin stehe, so antworte er auch uichts darauf. Dazu erklärt der Bisw^er habe keinen weitem Auftrag, als nach Laut der Vereinung 6000 Mann zu verlangen, wenn aber500 oder 1000 Mann mehr kämen, so hoffe er, dieselben würden nicht zurückgewiesen werden. Bezügedes ersten Soldes und der Musterung stellt der Bischof unfern Herreit und Obern anHeim, für die Trnp^den nächsten und komutlichstcn Weg und dann auch eilt gelegenes Ort für die Musterung und erste Bezalung nach Laut der Vereiimng zu bestimmen, nur möge man die Sache befördern. ?». Auf den A' ^desselben Tages ist abermals eilte Schrift von den königlichen Anwälten zu Mailand eingelangt, worineinem Artikel erklärt wird, „dz sölher Zug wider den könig sin wölke, mit beger, nit in der fach Zü ^dann wo das bescheche, sollen wir des bericht sin, das sin k. M. den vnsern des zugs vor sin werde.Meinung vuserm gm Herrn von Sitten ouch erschindt, vitd vermeint, sin gnad fülle noch 2000 M-damit man zu gegcnwer dester geschikter vitd sterker wert. Des aber sin gnad gwalt int hat, doch .in Hoffnung, wie obstat im andern artikel, dz sölhs beschehen möge, aber dz nit yez gar zusagen, v»d