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Juli 1510.
«- fehlt im Lucerner Abschied. Als Anhang zu diesem Tag findet sich folgender Brief im Zürcher-, Berner-und Schwyzer Abschied:
1510, 15. Juli schreibt Werner Pfil, Bog tzu Bellenz, an seine Herren von Schwyz: Trivulzio lasse viele„eiserne Büchsensteine" machen und selbe nach Noufle bringen. Er habe Stein, Büchsen und Pulver mehr denn1000 Saum nächtlicher Weise in sein Schloß Misox geschafft. Letzte Nacht sollen zwei große Schiffe mit Büchsen,Stein und Pulver beladen nach Luggarus gekommen sein. Er vernehme, daß die Franzosen an der Trcsa eingroßes Bollwerk aufführen, auch alle Pässe versorgen, damit, wenn die Eidgenossen ihre Knechte zum Papst ziehenlassen, sie ihnen den Weg versperren. Auch vernehme er, daß gegenwärtig Trivulzio in seinen Schlössern zu MWkeine Bündner habe, wie vormals. Ferner vernehme er, daß der Papst Geld abgesendet habe, um es in d>eSchweiz zu schicken. Das Geld sei zu Genua angekommen, aber die Franzosen haben es genommen, darauf hWder Papst einen französischen Cardinal gefangen legen lassen.
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Z ü ri ch. 29. Juli (Montag nach Jacobi).
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, Staatsarchiv Zürich: Abschiede, V. !!!>. Ebenda: Tschudische Sammlung, tüü»
Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, 1^. 244. Archive Schwyz, Solothnrn, Freibnrg, Schaffhansen.
Boten: Zürich. Burgermeister Nöist; Heinrich Göldli, Ritter; M. Felix Weiugartner; M. HeinrichWyß. Bern. Dr. Thüring Fricker. Lucern. Peter Feer, Ritter, Altschultheiß. Uri. Haus DietirSchwyz. Haus Merz. Uuterwaldeu. Ammauu Kretz. Zug. Bachmauu. Glarus. Rudolf Wiechs^'-Basel. Wilhelm Zeigler, Burgermeister; Dr. Haus Heinrich Grub. Freiburg. Hans Krummenst^-Venner. Solothurn. Hans Stölli, Venner. Schafshausen. Burgermeister Trüllerey.
tt. Jeder Bote kennt das Anbringen, welches die Stadt Constanz durch ihre Botschaft auf du'WTage gethan hat, nämlich der Bischof von Constanz sei seit geraumer Zeit mit ihr in Mißverhältnisseund habe die Stadt verlassen. Nun wolle er die Reichenau zu seinen und des Stifts Händen ziehen Whabe dazu sowohl von kaiserlicher Majestät als vom heiligen Stuhl die Bewilligung erlangt. Dazu sott ^mit seinem Stift und der Reichenau ein ewiges Bündnis; mit dem Hause Oesterreich eingegangen bab^dwas Alles der Stadt Constanz unleidlich sei; sie bitte daher um Rath und getreues Aufsehen. Da ^Boten dieses Tages keine hierauf bezügliche Instruction hatten, so haben sie die Botschaft von Constanzfreundlichen Worten abgefertigt und die Sache an ihre Obern zu bringen genommen. ?». Die BotsWvon Constanz wird auch ersucht, die Verwandtschaft der Tochter des Wilhelm Nithart zu vermögen, dicstmit Leib und Gut dem Sohne des Ammann Steiner von Schwyz, dem sie ihr Vater mit Mund und H"''zur Ehe versprochen, aushiuzufolgen. «. In Betreff des Streites, der zwischen den Frauen im Paradu--deren Kastvogt Schaffhauseu ist, einerseits, und der Stadt Dießeuhofen andererseits über die Gerichte ^Dorfes Schwarzach waltet, soll jedes Ort bei seinem Landvogt über das Herkommen Erkundigung einziehedamit man die Sache um so besser entscheiden möge. «I. „Vnd als vnser lieben eydgnossen von Mm"''vnd Soloturn erscheint, als wir am nechsten vnser pünd geschworen, das ettlich ort Inen vnd sy denstvnd dagegen etliche Inen vnd si denselben nit geschworen haben, mit früntlicher pitt, dwyl wir all mitander in ewiger püntuiß vnd ouch jetz vil geschwinder vntrüwer loiff vorhanden syend vnd sy Jr tib ^gut jewelteu trüwlich zu vns gesetzt habent vnd das on mittel für vud für tun wölken, das alldanu '