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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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April 1S09.

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Zu IN. Ng-Aniliv! vir! st ilomiiü obssi'vanclissimi. Dxlstiino Niigiiillosiitiss vsstrs-s ii<zgua<zciam latuisssPaulo auts ins acl oinitatsui liano Lsrnsussni pro c^uiliusäaui Lauotissimum äoiuinuui uostruui ssclsmgns apo-stolivani tauZsuiss sx^)scl!sncl!s alz saclsni Laiistituts inilii iiiMiivtis aclvolasss. (üiulguo uouullg. iutsr aliasoouimissiouss st inauclata sali« Zrania liKaiu st voutsäsi'ationölli NaZuituclinaruiu vsstraruni s^zsstautialialzsaiu sxplivaucla ooiuinunioauclac^us, ckuxi illas sxortanclas, ut Dista uiilii liio Lsrus orcliustur st vousti-tuatur st ipsarum auslisutiaiu iniiiiinö clsnsAsut. Dl iiisi <zuo Iiis lialiso psrtraotaucla tauti poiiclsris, utiutöllsxisss uotsstis, sxtitisssut st Iiis zzrotosto ins clisosclrs zzatsrsutus, acl inaAuillosutias vsstras lilisutiusailuolasssui guam acl vsiiisiicki liuv lalzorsiu st iusoiuiuocluill iu^uistasssin. Dt gns suin vobis sxzzlisatui'usliFö st Doiuiuatiouilzus vsstris Mvuuclissiiua st utilissiiua lors uullo zzasto zzossuw vsrsri. Dt lisus valsaut^1- V. c^uilzus uis xluriiuuni ooiuiueuäo. Lsrus clis xiz iVpiilis auuo lllDIX.

X. Dpisoopus tliuitatis tlastslli, Xuclitor, Itslsrsuclarius st Nuntius Xpostolious Daps .lsli! II.

^lagnikvis clominis uiaZns liAS ooulsclsratis in oiuitats Duosrus oonAi-sKatis.

Originalbrief eingebunden im Lucerner Abschicdeband L. zu S. S16.

STS

Aüri ch. 4 Z09, 7. Mai (Montag nach des hl. Kreuzes Tag zu Mchen.)

Staatsarchiv Lncern: Allgemeine Abschiede, I». A47. Staatsarchiv Vern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, 1^. l!5>.

Archive Solothurn, Freiburg, Schaffhansen.

tt. Herzog Ulrich von Württenberg hat ans diesem Tag abermals seine Botschaft gehabt, um Antwortverlangen ans sein Begehren um Erstreckung der bestehenden Vereinigung, wobei die Botschaft erklärt,^ Herzog habe sich durch die bisherige Zögerung nicht irren lassen und wünsche fortwährend die verlängerteBereinigung mit uns einzugehen. Darauf ist geantwortet, wir hätten auf diesen Tag hinsichtlich diesesGegenstandes keine Instructionen, man habe sich nicht versehen, daß auf demselben Antwort werde verlangt'"erden; die Sache sei vom Tag zu Lucern auf einen Tag verschoben worden, welcher nächsten SonntagMai) zu Bern gehalten werden soll. Man sei der Hoffnung, die Orte, welche früher schon zugesagt,werden bei der Zusage bleiben; wenn dann die übrigen auch beitreten, werden wir es dem Herzog melden^ die Erstreckung der Vereinigung aufrichten. I». Vortrag einer venetianischen Gesandtschafti Da die""chlauchtigx Herrschaft Venedig betrachtet habe, wohin die Bündnisse, welche in letztvergangenen MonatenWichen dem Kaiser und dem König von Frankreich geschlossen wurden, zielen wollen, habe sie ihren Sendboten^wnynuis Savornianns zu den großmächtigen und gewaltigen Herren Eidgenossen des alten großen Bundes^"deutscher Lande geschickt und biete ihnen zu gemeinem Nutzen der Christenheit und zu Erhaltung aller^'Nemden eine Freundschaft, Einung und Verbindung aus die nächsten fünf Jahre an, so daß von demdes Abschlusses an bis zu deren Ausgang die Eidgenossen sich verpflichten, Niemanden, wer es sei,oder arm, edel oder unedel, heimlich oder öffentlich, wider die gedachte Herrschaft Venedig ziehen zu^n, noch den Feinden derselben irgend welchen Vorschub oder Beistand zu leisten. Die gleiche Verpflich-"ö werde Venedig auch seinerseits gegenüber der Eidgenossenschaft eingehen. Wenn die Eidgenossenschaft' der Herrschaft Venedig diese Vereinung annimmt, so gelobt die letztere der erster», so lang die Ver-zug währt, alljährlich 12,000 rheinische Gulden Pension zu geben, jeweilen in zwei Zahlungen von sechs' sechs Mcmaten auf einen zu bestimmenden Tag. Dagegen soll sich die Eidgenossenschaft verpflichten,l»e Verzug mit dem König von Frankreich von Bellenz aus oder anderswo im Herzogthum Mailand inzu treten. Alle Schlösser, Dörfer, Städte und Gegenden, die sie in diesem Krieg erorbert, sollen ihr