März 1509.
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nnaiidern vmb befelch erkannt, ist doch niemant mit entlicher Antwurt abgefergt, darmnb onch der tag Zürichfürgang Hab, vnd was da gehandelt onch inög dazwischend heimgebracht werden. Ist ein andrer tagZugesetzt vff Sunnentag Quasimodogeniti (15. April) nächst zu Lutzern, nachts an der Herberg zesind vndalldann entlich antwurt geben vnd helffen handle» dz vnser aller lob, nutz vnd er erfordert." «. In-zwischen soll jedes Ort sorgen, daß kein Aufbruch stattfinde, sondern Jedermann zu Hause bleibe.
»TS.
Solothurn. 4 309, 22. März.
Archiv Solothnru.
Erneuertes Bündniß zwischen Solothurn und Savoyen. (Beilage Nr. 1-1.)
ST«.
Zürich. ,4 i >l)9, 26. März (Montag »ach luäios,,)
Staatsarchiv Liicer»: Allgemeine Abschiede. I». 34V. Staatsarchiv Zürich! Abschiede, IV. 27«. !>. Staatsarchiv Bern : AllgemeineEidgenössische Abschiede, I„ 3». 44. Archive Schwyz, Solothnr», Frciburg, Schaffhaiisc».
'«. Nach der Verabredung auf dem letzten Tag zu Zürich sollten wir Eidgenossen heute der württem-^rgischen Vereinung wegen definitive Antwort geben. Bei Eröffnung der Instructionen erfindet sich nun,dem. Mehrtheil gefällig wäre, die Vereinung anzunehmen und zu vollstrecken. Lucern aber will vor^ Hand nicht eintreten, sondern warten bis die Jahre der jetzt bestehenden Vereinung abgelaufen sind unddann erst, wenn weiteres verlangt wird, es in Erwägung ziehen. Uri und Schwyz antworten, wir wüßten"^l)l, daß six in den vier Waldstätten ohne gegenseitiges oder des Mehrtheils Einverständniß in Sachenhandeln können; wenn nun die vier Waldstücke gemeinsam oder der Mehrtheil unter ihnen der Ver-^nnng beitreten, so wollen sie es auch thun. Ilnterwalden hat der heiligen Zeit und des Unwetters'^gen keine vollkommene Gemeinde zusammengebracht, die Anwesenden aber haben beschlossen, vor der Handzu stau", daher Ilnterwalden weder ja noch nein sagen kann. Glarus bleibt bei seiner vorigen Ant-und will die Frage auch eiucr vollkommenen Gemeinde vorlegen. Daher konnte eine endliche AntwortEinverständniß aller Orte auch dießmal nicht zu Stande kommen und mußte der Gegenstand nochmals .gleicher Empfehlung wie vom letzten Tag an die Orte, die sich zum Beitritt noch nicht entschlossen,^'»gebracht werden. Da man jedoch abermals in Betrachtung gezogen, wie günstig der Herzog von Wiirt-^ubcrg mit seiner Landschaft für die Eidgenossen gelegen sei, besonders wegen dem Kauf von Salz, Korn,und andern Sachen, daß man deßhalb das höchste Interesse habe, sein Anerbieten nicht zu verachten,l>aß die Vereinung uns keine weitern Verpflichtungen auflege, als die, welche sonst schon jeder Christen-'^sch dem andern gegenüber hat, so hat sich der Mehrtheil der Boten entschlossen, dem Herzog die Ursachen,^lche bisher eine endliche Antwort unmöglich machten, in glimpflichster und bester Form zuzuschreiben, mit^ Beifügen, daß der Mehrtheil der Orte entschlossen sei, die Verlängerung der Vercinung einzugehen,Mialb er die bisherige Verzögerung nicht zum Argen deuten möge. Auf dem nächsten Tage zu Lucernl>ann von allen Orten mit Ja oder Nein geantwortet werden. Falls wider Erwarten sich abermals
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