März 1509.
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vormals zum Herzogthum Mailand gehört habe, wieder zu erobern, weßhalb Uri, Schwyz und Unterivaldeuw Sorge stehen müssen, es möchte ihnen in gefährlicher Weise zugemuthet werden, Bellenz wieder vonHänden zu geben. Um so mehr soll man das Weglaufen der Knechte verbieten und verhindern, il. Esauch heimgebracht werden, „wie hinfür die Römischen auvel zu gotthüsern vnd andern Pfründen verHüttwerden, dann daruß täglicher kumber erwachst, als itz an vil orten schinbar ist vnd darumb vff haltendenM Zürich geantwurt vnd gehandelt werden." K. Der Stadtschreiber von Lucern soll diesen Abschiedvuch unfern Eidgenossen von Unterwalden zuschicken.
S fehlt im Berner- und Freiburger Abschied.
STR
Äern. 4309, 5. März (Montag nach Usinimsvsrs).
Archiv Hrciburg.
Boten von Lucern und Freiburg erschienen mit dem Herrn von Chatellard vor dem Rath zu Bernvut Klage, daß etliche Personen von Bern diesen hindern, von der Herrschaft La Sarraz Besitz zu nehmenvvd seine deßhalb erlangten Urtheile zur Execution zu bringen; Bern möchte deßhalb die Seinen anweisen,dieser Verhinderung abzustehen. Bern antwortet, die Herrschaft La Sarraz liege im Gebiete desH^'zogs von Savopen, es dürfe sich daher nicht mit Recht in die Sache legen; lim aber in Freundschaft^gemacht zu werden, sei der Handel zu schwer. Darauf beschlossen die Boten von Lucern und Freiburg,vvt dein Herzog von Savopen selbst zu verhandeln und zu diesem Zweck mit Creditiven ihrer Herren Sonntag^vasimodo (15. April) nächsthin von Freiburg nach Savoyen abzugehen.
STT
Turin. 4309, 5. März.
Archiv Arciburg.
^ Erläuterung und Erweiterung der unter'm 22. Juni 1508 der Stadt Freiburg durch Herzog Carl vonHoopen gegebenen Urkunde.
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