März 1504.
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kriegs vnserm landtuogt am Roß vnd am ^ knecht jn jren costen besoldt, So gebent sy denen von Steckporn amjerliche stiir von jren güttern jn der gestalt so hoch, wo jren ainer ain pfening gebe, das sy wol zwen Pfen-ning ^ geben mttsten, im vertruwen, jnen jn dem anzug des räißcostens vnd pruch von jren güttern ganz nichtzze tund schuldig sin, Dann vnbillich were, das sy mit zwain rutten ^ geschlagen werden sölten, Wie sy dann dasjn mer wortten, alle ze melden vnnotdurftig, vor vns gegenenandern dargethan vnd geprucht. Daruff haben wirvns ^ erkennt, das vnser frowen vnd das gotzhus Veldpach ainer gantzen gemaind zu Steckporn von des Gotzhusgüttern kain bruch noch raißcosten zu geben schuldig ^ sin. Wenn sy aber hinfüro gütter erkouffint, die jn dervon Steckporn stür, gericht, zwing vnd pennen lägint, die selben sölten sy zuverbruchen pflichtig sin, wie andere.Diser ^ vnser erkantnis begerten baidtail brieff, die wir jnen erkennt. Vnd zu vrkund mit vnsers lieben landtuogtzjm Thurgöw Marquart Schudis von Glarus ^ jnsigel jnnamen vnser aller besigelt geben haben an Mitwuchwas der sechßt tag des monatz merzen, nach cristi gepurt tusent fünfhundert vnd vier jare."
IKtt.
Mümpelgard. 13(1^, 18. März (Mmiwg nach i.äwrö).
Archive Dolothurn, Frciburg.
Haushofmeister, Landvogt und Näthe des Herzogs Ulrich von Württemberg zu Mümpelgard einerseitsund die Rathsboteil'der vier Städte Bern, Basel, Freiburg und Solothurn andererseits, haben des zuSt. Hyppolit gelegenen Salzbrunnens wegen folgende Verabredung mit einander getroffen: Die erstgenanntensollen bis Sonntag qnammoäo^niti nächsthin (14. April) den Salzbrunnen säubern und ausschöpfen lassen;°uf Montag nach diesem Sonntag sollen beide Theile ihre Abgeordneten nach St. Hyppoltt senden, dieGelegenheit des Salzbrunnens erkundigen und nach der Besichtigung sich über euien wettern, mnert Monats-snst zu haltenden Tag verständigen, wo dann über die „Vffrichtung oder Nnderlassnng" des beineldeten^alzbrliitnens endlich gehandelt werden soll.
SKR.
Baden. I 26. März (Mittwoch nach Iwwro).
Staatsarchiv Lliccrn: Allgemeine Abschiede, I). 184. Staatsarchiv Rurich: Abschiede, IV. 7tt. Staatsarchiv Bern: Allgemeine
Eidgenössische Abschiede, .1. 138, 143. Archiv Schwyz.
Boten der VI Orte haben die Reuß befahren und darauf die Vögte von Baden und von den freienOttern nach Bremgarteil geschickt, um dieses aufzufordern, den Fallbaum an seinem Wasser um eiuenU>h tiefer zu legeu, da die Schiffahrt gefährdet sei. Darauf haben die von Bremgarten Vorstellungen^Macht erzählt, schon vor Jahren haben sie ans erhaltenes Gebot den Fallbaum um eineu Schill) tieferdann sei wieder geklagt worden; hierauf seien sie von Ort zu Ort geritten und haben einen Augen-r?oii, von Boten und Schiffleuten erwirkt, zufolge dessen man sie bei der Sache habe bleiben lassen. Sie^u, auch anderes zu verfügen ; die Mühlen an der Wehre würden großen Nachtheil erleiden,
^i sei seit Menschengedenken an diesem Ort kein Schiff zu Schaden gekommen und wenn die Schiff-
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