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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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März 1504.

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Friedbruch mit Worten (nicht aber mit Werkel?, denn letzteres steht der Landgrafschaft zu), Ueberschneiden,Uebermähen, Uebererren, Eheansprechen, Kriegsläufe, doch ist die Buße von 10 Pfund die höchste, die ZürichZustehen soll. Marchverrückung u. dgl. gehört an das Landgericht. 4. Erkanntniß wegen des Abzugs vonJacob Zeigers zu Hageinveil (unterlassenem Gut. ». Steuererkanntuiß betreffend Steckborn und dasKloster Feldbach.

' , s sind im Lucerner Exemplar nur angedeutet. >» ist im Schwyzer Exemplar gestrichen, t nach Stifts-archiv St. Gallen. <. Frauenfeld Dienstag war der 5. Tag März.

Zu «. Hiezu, folgt Urkunde:

Abscheidt zu Frawenfeldt. Actum den 5 Martii 1S04. (Archiv der Comthurei Tobel Nr. 6. Schubl.III. taso. VI.)

Wir von Stetten vnd Lendern gemainer vnser aidtgnoschaft Rät, diser zit zu frowenuelt jm thurgöw ver-samelt, Nämlich von Zürich Vlrich Felix vnd Jacob Aberli, von Bern Petter Achßhalm, Venner, s von LucernJacob Bramberg, Schultheiß, von Vri Jacob im Oberdorf, Aman, von Schwitz Hans Merz, von Vnderwaldenvlrich Andacker, Seckelmeister, von Zug Wernher Stainer, Aman, von Glarus Vlrich s Landolt, von FryburgHans Krumenstol vnd von Solentorn Benedict Hugy, Bekennen vnd Tund kunt allermengklichem offenbar mitdisem brieff, das vor vns s erschinen ist der Erwirdig Edel vnd streng Herr Conrat von Schwalbach, Comenthurdes Hufes zu Tobel, Sant Johans ordens, vnser günstiger lieber Herr vnd fründ, der lies für vns tragen: s Nach-dem er sich hieuor zu Zürich vf aim tag, wie der von vnsern Heren vnd obern Rät vnd Sandtpotten gehaltenwere, diser nachuolgenden artikel erclagt hett, das er dann hütbitag aber s tütte, Des ersten das vnser Landtuogtjm thurgmv Stür vnd brüch vff jnn vnd sin hus legge der raiß halb, so nechst in lamparten, bellitz halb, beschechenist, Vnd aber vermaint, s das der orden hoch darfttr gefrygt sige von Bäpsten, Röniischen kaisern vnd küngen,welich fryhaiten er begerte zuuerhören. Am andern, So am person jn des hus Tobel geeichten belümbdet s wurdevnd doch der lümbd nit gantz offen sige, das der landuogt vnderstande, vff sölich vnkuntpar lümbden zu jnen zegriffen, da er verhafte, das semlich verlümbdet persönen s zu vor vor des Hufes Tobel stab gerechtuertiget sollenwerden. Am dritten, wenn ainer dem andern jn des hus Tobel gerichten oberer, vberschnid, vbermay vnd der-gelich, das jm s die bussen, dauon gefallend, zugehören füllen, da er vermainte, das die jm vnd nit aim landtuogtzu der grafschaft Händen zugehortint. Am Vierden, so begebe sich, So s etwan vil gesellen byenandern weren vndso zwen mitenandern vnains wurden vnd die nechsten sy jn frid nemen, vnd wenn vnser landtuogt das verneine,das sy nit all frid s gehaischen hetten, So vnderstünde er, die selben zustraffen. Am fünften vnd letsten, wo desHufes Tobel frow oder tochter vneliche kind jn der Ee oder vßerthalb vberkämen. So vermaine s ain landtuogt,das jm die im namen der grafschaft zugehören sölten, des er nit gestünde, Sonder getruwe, das jm die nach desHufes loblicher fryhait vnd herkamen zugehordtint, s Wie dann desselben Comenthurs clagen mit mer Wortengewesen sind, Daruff er begert, vnsern landtuogt zu wisen, den würdigen orden, ouch sin würdig hus vnd Jnnby den stucken rüwig ! vnd vngejrt beliben zulassen. Vnd dwyl wir die fryhaiten, von vnserm Hern Comenthurjngelegt, vnd demnach vnsern getrüwen lieben Landtuogt Marquart Schudin von Glarus, j dem dann vor zulagen beuolhen war, von der artiklen wegen kuntschaft zu nemmen, wie die von ainem vff den andern verHördt,gehandelt vnd! geprucht worden syen, dargegen mit sinen ! fürwand aigenlich verHördt, so haben wir vns darufferkennt vnd erkennen in craft dis briefs: Des ersten, das vnser Her Comenthur vnd sin nachkommen der stür vndbrüch der raißen ! vnd kriegslöuffen vsserthalb vnser Heren vnd obern landen billich ledig sin füllen. Aber obvnser landuogt jm Thurgöw Als dann, so sich die kriegslöuff begeben, ains rosscs notdurftig ! were dasselbig söltvnser her Comenthur jm in den kriegslöuff lihen, vßgenommen kain sine raißige pfärd. Wenn aber vnsere Herenvnd obern krieg Helten, das man sich jm land weren vnd regen ! müsse, als denn vorher ouch beschechen,füllen er vnd sin nachkommen lib vnd gut helffen zu retten schuldig sin. Am andern, so ain person jn des huses