December 1503.
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sind, so soll man die Sache nochmals heimbringen bis zum nächsten Tag zu Zürich, da soll man ohnelängern Verzug antworte«, e. „Wyter so weiß jeder Bott, wie angezogen ist, das vf vergangnemtag zu Lucern abgeredt spg, ob unser eydtgnossen von Zürich nit mit vns vbrigen Orten in den Bpbrief,frömder Herren müssig zegand, gan weiten, das doch wir vbrigen Ort nütz destminder den vfrichten vndbesiglen söllen, vnd ouch das bishar verzogen syg, vnd aber gut, nutz vnd not were, damit dem statt bescheche.Ist daruf beschlossen, das ouch heimzubringen, damit derselb bpbrief, deßglich der ander vmb die Pensionenvnd die reißgelöuf vfgericht wurde, vnd darumb vf dem nechsten tag Zürich antwurt zegeben." «Z. Aufdiesem Tag sind der römisch königlichen Majestät Näthe, nämlich Herr Doctor Sigmund Kruger, Dompropstzu Constanz, Herr Ludwig Visconti und Herr Hans von Königsegg, Ritter, Vogt zu Feldkirch, mit ihrenCredenzbriefen vor uns erschienen und haben nach Vermeidung königlicher Majestät Grußes und gnädigengeneigten Willens angebracht, was folgt: 1. Allenthalben in christlichen Landen geschehen viele Wunderzeichen,Plagen und Strafen Gottes, die Blattern und andere Krankheiten, wodurch viele tausend Menschen mit Todabgehen oder sonst unnütz werden. Es feien diese Plagen noch nicht am Aufhören und es fei durch „einwiplich bild, fo vil Jare on alle menschliche Spyß gewesen," gesagt, daß Gott, durch unsere Sünden erzürnt,uoch härtere Strafen über uns verhängen werde, wenn wir uns nicht bessern und bekehren. Daher habeder römische König aus Nothdurft christlichen Glaubens und ehrbaren Wesens Ordnungen und Ansehengemacht, daß Gotteslästerer und dergleichen öffentliche Sünder nach ihrem Verdienen gestraft werden sollen,auch einige Kreuzgänge angeordnet, „damit destfürer von Gott, vnserm Behälter, so das crüz Cristi von unserwegen getrageil hat, gnad erlangt werde," mit Begehren, wir Eidgenossen möchten uns dem auch anschließen.2- Der König habe sammt den Reichsständen vorgenommen, in Ron: die kaiserliche Krone zu empfangen undvon da gegen die Türken zu ziehen. Dieses Vorhaben gedenke er nun auf Neujahr auszuführen und begehre,daß die Eidgenossen zum Nömerzug ihm 6000 Knechte unter ihren'Fahnen in seinem Sold zukommen lassen,wit Verheißung, daß sie für den Sold versichert und gegen unfern Willen nicht weiter als zum Nömerzuggebraucht werden sollen. 3. Der König begehre, daß wir Bündniß und Vereinung mit dein Königvon Frankreich abstellen, indem dieses bisher dem heiligen Reich zu großein Schaden und Abbruch gereichthabe. Der französische König greife immer weiter gegen das römische Reich mit Blutvergießen, Eroberungvnd Verwüstung der Länder. Dagegen anerbiete der römische König uns 36000 Franken zu geben, wiedor König von Frankreich uns bisher gegeben habe, und es wollen sein Sohn, Erzherzog Philipp, undder König von Spanien sich für die jährliche Ausrichtung der Summe verbürgen. 4. Die Gesandtenhaben einen Credenzbrief vom König von Spanien vorgelegt und eröffnet, daß dieser König sich anerbiete,vns Eidgenossen 24000 rheinische Gl. jährlicher Pension zu geben und selbe in zwei Zahlungen jährlichvuszurichten. 5. Sie begehren, daß wir dafür sorgen möchten, daß den Boten des Königs von Spanien das,vws ihnen im verflossenen Jahr durch unfern Vogt im Oberland und Andere entwert worden sei, wieder^stattet werde. Diese Meinungen und Artikel soll jeder Bote an seine Herren bringen. Alan hat zur Beant-wortung einen Tag angesetzt nach Zürich auf Sonntag nach Sant Hilarientag (15. Januar) nächsthin; dochbezüglich des fünften Punktes haben wir schon jetzt geantwortet, es sei bereits viel über diese Sache auf Tagenbehandelt und ihnen von dem Ergebniß Mittheilung gemacht worden, dabei lasse man es bleiben. «». HerrHans von Königsegg, der Vogt zu Feldkirch, hat insbesondere augebracht, es seien etlichen Burgern von Feld-^rch auf ihre Gülten und Güter im Nheinthal Steuern und Bräuche gelegt worden; er bittet, daß das abgc-^llt werde, sonst würden die Feldkircher auch die Gülten und Güter der llnsrigcn besteuern. Die beiden
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