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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Juli 1503.

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Bade n. 1 ZÜ5, 2l). Juli (Donstag vor Marie Magdalene).

Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, I). Z58. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, IV. 22. Staatsarchiv Bern: AllgemeineEidgenössische Abschiede, II. 825. Archive Basel, Schaffhausen.

Der Geleitsmann von Bremgarten wird ersucht, noch dieses Jahr hindurch das Geleit einzunehmen,dann wolle man ihn entlassen und ihn nicht mehr darum bitten, doch soll er inzwischen einen Biedermannausfindig machen, dem das zu unserer Herren Nutzen und Ehre anvertraut werden könne. I». Der Bote vonGlarus bringt an, es habe ein Maurer im Oberland während des Kriegs Büchsensteine gehauen und dabeiaus seinem eigenen Geld 7 Pfund Heller verzehrt. Nun sei er gestorben und seine Kinder gehen betteln-Das soll jeder Bote heimbringen. «. Aus der Büchse zu Lunkhofen ist jedem Ort 7 ß. hl., aus derjenigenvon Bremgarten jedem 6 Pfund 15 ß. geworden. «I. Bezüglich des Streits zwischen dem Vogt von Badenund Gerold Meyer wegen der Strafgerichtsbarkeit über einen Friedbruch in den Zwingen des letztern in derHerrschaft Baden wird der Untervogt Bürgler verhört und seine Aussagen soll jeder Bote hinter sich bringen-v. Jeder Bote soll heimbringen, daß man den Feeren von Lucern vor einigen Jahren auf Widerruf einenBrief gegeben hat und daß sie sich weigern, das Geleit zu Mellingen zu zahlen. I'. Folgendes sind dieHölzer, welche die von Baden innehaben und um die sie uns Brief und Siegel gezeigt haben: Sonnner-halden, Sinkend Moos, in Brüggen, in Urhow, in dem Rischenberg, in dem Badberg, in dem Krumbach,in Doplen, auf Paregg, in Offnang, in dem Thierhag, in Wilerhalden, um Mursern, der Segelberg,Schonungen, das Hungerbühl und das Rothholz. K. Jeder Bote kennt das Anbringen des französischenBoten von Seite seines Königs, seine Eröffnung, daß unsere Knechte jüngsthin wider den Willen des Königsfortgelaufen seien, daß noch über 1400 der Unfern und Franzosen sich bereit halten, den erstem zu Hülfezu ziehen. Der König schicke jetzt einen mächtigen Zug nach Neapel, um die ihm und unfern Knechte»widerfahrene Schmach zu rächen, „mit vast hoher crmanung. Im zu gunnen, die so sim Herrn gern zu Hilstkeinen, louffen z'lassen mit lüterung, das der tung jedem, so zu Im ziechen wurd, dry monet sold wölle geben,wie die vereinung vnd alten verstentnuß zugebend, deßglich die so hinweg sind nit zu strauffen." Das habe»die Boten angenommen hinter sich zu bringen, dem französischen Boten aber dabei ernstlich bedeutet. Nie-manden Geld oder Anleitung, Jemanden hinwegzuführen, zu geben. I». Der Ordnung (wegen der Pensionenund Bestrafung der Reisläufer :c.) sind alle Orte beigetreten, ausgenommen Zug, dessen Bote erklärt, Zugkönne zur Zeit die Weggelaufenen nicht strafen, es habe aber das Reislaufen beim Eide verboten, „desgli^deilent si das gelt oder Pension zu zitten, da er mich nit gewalt witer zuz'sagen." Darauf hat auch der BoUvon Solothurn den Rücktritt von der Ordnung erklärt, weil die Eidgenossen nicht alle einmüthig seie»'I. Des Giengers Knecht ist „lidig bekennt" von denen von Schwyz und Glarus nach Maßgabe des Berichtbriestzwischen ihnen und Herzog Albrecht von Bayern. Ii.. Basel, Freiburg, Solothurn und Schaffhansen begehrendie Capitel auch zu besiegeln, weil sie doch mich mit Leib und Gut und offenen Zeichen in dem Krieg gewese»'Darüber soll man auf nächstem Tag Antwort geben. I. Außer den obigen Begehren hat der französischenoch von uns Knechte begehrt nach Maßgabe der Vereinung. Das haben wir angenommen hei,„zubringendeßhalb Tag angesetzt nach Schwyz auf den nächsten Sonntag vor St. Laurenzentag (6. August). DesKressibuch wegen ist den, Landvogt im Thurgau geschrieben, er möchte den Abt von St. Gallen bitten, davon'zustehen oder, wenn er das nicht wollte, ihn, vor Burgermeister und Rath zu St. Gallen darum zu Mstst