September 1502.
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Burgstall zu Rheineck gebaut würde; aber einige Orte wollen nicht dazu einwilligen. Da nun an jenemOrte der Vau sich mit großein Vortheil an Tagwen u. s. w. ausführen ließe, so soll jeder Bote die Sachenochmals an seine Herren bringen. KK-. Unsere Eidgenossen von Bern beklagen sich über die ergangenenJnterdicte. Beschluß: Wenn ihnen etwas deßhalb widerführe, so sollen sie uns davon Kenntniß geben, damitwir ihnen helfen. Iii». Die Wirthe in der Stadt Lucern haben uns vortragen lassen, die ansprechendenKnechte haben viel bei ihnen verzehrt; nun verlaute, wir wollen das Geld hinwegführen, das beschwere sieund sie gedenken, es zu verbieten. Darauf ist erkennt: Die Wirthe sollen die Namen der Hauptleute undKnechte, die bei ihnen gelegen, und was sie verzehrt haben den Boten eingeben und was jeder verzehrt hat,das soll bezahlt werden, insoweit eines jeden Sold reicht, it. Die Summen, welche jeder Bote, der Ansprecherwegen, nach Laut der Rödel erhalten hat, sind folgende: Zürich erhält für die Ansprecher von Neapel undNovara, lebende und verstorbene 3022 Gl. (15 Batzen für 1 Gl.), Bern 4200 Gl. (je 3 Testonen für 1 Gl.),Lucern 3023 Gl. (ebenso), Uri 713 Gl. (ebenso), Schwyz für dieselben und die 13 Männer, die Vogt MerzM nennen weiß, für jeden 0 Sölde, 088 Gl. (ebenso), Unterwalden 729 Gl. (ebenso), Zug 1738 Gl. (ebenso),Glarus 325 Gl. (ebenso), Freibnrg 514 Gl. (ebenso), Solothurn 630 Gl. (ebenso), Basel 250 Gl. für100 Sölde, St. Gallen 600 Gl., Appenzell 400 Gl., Hauptmann Suter für die Ansprache von Neapell000 Gl., Hauptmann Zwitz 1000 Gl. für dasselbe, Hauptmann Hellberger für Novara 100 Gl. Die vonBaden 160 Gl., Rapperswyl 160 Gl. Da den Knechten, die gen Lowerz gezogen, 3000 Franken
verordnet sind, wird beschlossen, das Geld soll hinter unsere Eidgenossen von Schwyz gelegt werden; ihrBote hat selbes empfangeil. Daran sollen Zenzin von Zürich, die von Rothweil und Andere, die beim Zuggewesen, Antheil haben. Jedes Ort soll deren Namen durch den Hauptmann, unter dem sie gestanden,U' ein Verzeichnis; bringen lassen. Für die Vertheilung ist Tag gesetzt nach Schwyz auf St. Dionysientagvachsthiu (9. October). II. „Item für dy nachgemelt Personen hat yetlich ort empfangen, als dz zuletztvachgelassen ward" : Zürich für Ulrich Hutter, der zu Neapel geblieben ist, 10 Gl., Bern für Nicolaus Müllervon Obersibenthal, Hans Holl, Hans Buckinger von Brugg und Ochsinger 40 Gl. von Novara wegen.Lucern für Peter Heimann, Schwarzhans Fassen Sohn von Triengen und Jacob Wil, die zu Novara geblie-^u sind, 10 Gl., für Clewin Schwander von Neapel wegen 10 Gl., für Mathias Schöich 22>/s Gl., Uri?vv Hans voil Uri und Ulrich Megnet, die in Neapel waren, 20 Gl., Unterwalden für Heini Nötzli, ClausMund, Hans am Bill vnd Hans Lussi von Novara wegen 10 Gl., Zug für Felix Engelhard von Neapelv'egen 10 Gl., Freibnrg für Straßer, Neuhaus, Halls Klaino, Lienhard Bürki und Peter Geren vonNovara wegen 12>/^ Gl., Baden für Conrad Lamperswyler, Hans Schumacher und Claus von Wald aus^hurgau voil Novara wegen 7'/« Gl., Schwyz 2 Kronen für einen Läufer, Glarus 40 Kronen für seine^vldner, die nicht in den Nödeln stehen, Solothurn 30 Kronen, die aus der Grafschaft Toggenburg, dieu> der Picardie das ihrige verloren haben, 7 Kronen. Jeder Bote weiß, daß jedem Orte der Kostenwegen, die es erlitteil hat, 10 Kronen zum Voraus verordnet sind.
Zu it. „Pierloy" ist der Bischof von Rieux, Pierre Louis de Walten.
Zu II, Iii», II. Der Tschudische Abschied, im Uebrigen unvollständig, enthält die Specification für Glarus:
Für Todte in Neapel 18, thut an Sölden 180.
„ Lebende „ „ 20, „ „ „ 120.
Summa der Ausgezogenen von Novara 12, thut an Sold 30. Summa beider Ansprachen von Neapelund Novara 325 Gl.
An besondere Personen laut Nachweis zusammen 58 Kronen.