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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Juni 1502.

Hertenstein und an Schultheiß Seiler denken, i. Des Abts von Pfäfers wegen sind die Aebte von Ein-siedeln und Nüti vor uns erschienen, mit Bitte, denselben wieder zu seinem Gotteshaus kommen zu lassen,er habe nicht viele Schulden gemacht, auch nichts mit sich hinweggeführt, als ein wenig Silbergeschirr zuseinem eigenen Gebrauch, das wolle er gern wieder bringen und sich hinfür haltenals der, so dasEllend gschlagen" u. s. w. Darauf hat man Hansen Meyenberg, den Vogt von Sargans, verhört; diesersagt: Nachdem der Abt zum zweiten Mal flüchtig geworden, habe man ihm befohlen, etliche Männerzu sich zu nehmen und zu sehen, was jener hinweggeführt habe; er habe etliche Männer beigezogen,auch einen Schlosser, um die Schlösser hinter dem Fronaltar und an einem Trog zu öffnen. Da seialles leer gefunden worden, weil der Abt alles mit sich fortgenommen habe bis an die Insul, den Stab,die Chorkappe und sein Meßgewand. Dieselbe»: Kleinode waren wohl 400 Gl. werth. Dazu habe er zinnenesGeschirr, Betten und alle seine Pferde mitgenommen, das Silbergeschirr versetzt und viele Schuldengemacht; er nehme Geld, leihe Pfründen, verheiße biedern Leuten, ihre Kinder in das Kloster aufzunehmen.Er habe auch ihm, dem Merenberg, gedroht:müst er das gotzhus miden, das er denocht so vil darzu thunwelt, damit man In hye noch müste spüren", mit mehr Worten. Die zwei Aebte erklärten, der Abt vonPfäfers begehre, sich über diese Nachrede»: zu verantworte»:, wenn man ihin nur bis wieder an seine Gewahr-same Geleit gebe. Das will man alles heimbringe»: und auf nächsten: Tag antworten, ob man ihn: Geleitgebe»: »volle oder nicht. K-. Jeder Bote soll ai: seine Herren bringen, daß die Fähre»: und andererick"(Pässe) gegen die ausländische»: Bettler gut versehe»: werden. I». Das Gotteshaus Wettings»: ist vorigesJahr schuldig gewesen 2301 Pfund 2 ß. Daran hat der Großkeller ii: diese»:: Jahr bezahlt 2020 Pfund10 ß. Au fahrender Schuld ist also das Gotteshaus nicht mehr dein: 280 Pfund 11 ß. noch schuldig.Dazu liegt im Kasten an Vesei: 90 Malter, ai: Kernen 92 Mütt, an Hafer 40 Malter, ai: Roggen 12 Malter,ai: Wein 504 Sauin und an Zürcher Wein 1020 Eimer, i. Der Vogt im Sarganserland und der Vogtin den freie»: Aemtern haben in ihren Jahrrechnungen 1 Stück Kernen oder 1 Scheffel Kernen für 1 Pfundgerechnet. Man soll heimbringe»:, ob man es »veiter so haben wolle. Ii.» Die Bundesbeschwörung wirdangesetzt auf de»» nächsten Sonntag nach St. Ulrichstag (10. Juli). Die Boten, die nach Bern gehe»:,sollen auch in Freiburg und Solothurn die Eide einnehmen, andere zu Schaffhausen und Rothweil undendlich noch andere zu Appenzell und St. Gallen. Die von Basel soll mandiser Zit zu schweren rüwiglasse»:." I. Der Münze und der Gulden »vegei: soll man ans St. Jacobstag (26. Juli) zu Zürich ant-worten. Es ist angesehen, daß fortan zu Bremgarte»: und Mellingen von eine»»: Wage»: oder Karrenmit Kerne»:,ooi: ein: gschirr so meng roß daran ist", von jeden: Pferd 1 Schilling Heller und nicht minderden Geleitleuten gegebei: werde»: soll. i». Der Schultheiß voi: Lucer»: soll heimbringen, daß mit UlrichFeer und seinein Sohn geredet »verde, damit sie das Geleit zu Mellingen entrichten. «. Der Vogt inde»: freie»: Aemtern soll zu de»: obei: in der Rechnung stehenden 41 Pfund jeden: Ort noch 10 Pfundgeben. H». Ui:sern Eidgenosse,: von Zug istin bevelch geben, die Quitanz der ansprechigen Knechten halbgegen de»: kling zu Frankrich zu siglen." Der Burgermeister voi: Zürich soll seine Herren ersuchenvorzusorgen, daß die dortigen Klöster ihr Kori: nicht außer die Eidgenossenschaft verkaufen.

v, i», i» fehlen in: Zürcher Abschied, q» fehlt im Lucerner Exemplar, z», «, u», <>, p fehlen in derTschudischen Sammlung, «Ii, t, «, «> fehlen im Berner Abschied.

Zu p. Die daherige Urkunde ää. Baden 10. Juni lautet folgendermaßen: