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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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December 1501.

hieuor vnlengest Inen wol schriftlich vnd mündtlich Halen erschynen lassen vnd wir das an ein Eydtgnoschaftbringen, vns wurd vnuergessen diß guten willens so Inen harin bewysen, In aller zimlichkeit begegnet u. s. w.,wie dz sin anbringen in lengerm vernünftigem begriff dargetan. Ist demselben boten nach wol erwägnembedenken unseres großen anligens vnd der bemelten früntlichen Werbung von vns in gar guter Meynung vndnach vnsem bessern verstan geantwurt worden: Wir hetten vns zu vnsern g. l. E. ganz vnd gar versechen, die-selben Helten vns bi vnserm hergebrachten sitz, stand vnd ordnung beliben lassen, vs dem dz wir nit meynen ver-dient haben, dz man vns vm vnser vbung also wise vnd ander, wie wol si billich aller eren wirdig sind, an vnserstatt kommen lassen sollt, die erst kürzlich verwandt vnd nach vns zu einer frommen Eydgnoschaft kommen weren.Dann ob die für örter vfgenomen, so hetten wir doch allzit gehofft vnd noch, ein fromm Eydgnoschaft folt vns daslassen genießen, das wir Jr nie nütz abgezogen vnd mit gutem willen zu ir allen das haben gesetzt vnd daskünftig noch lieber tun wellen, wo das zu schulden kompt, das vns Gott je hat verlichen. Dabi ouch das vfftagen, die darumb geleist, vns nütz anders zu verstan geben worden were, dann das jederman bi finem fitz vndvbung beliben, des wir vns nu also getrost vnd besunders daz was vff tagen in jemans bywesen geredt, dassolichs von einer frommen eydtgnossenschaft jewelten ist gehalten, dann sust wo wir anders verstanden, so hettenwir in guter zit darzu getan in maßen, das wir hoffen, wir weren nach not vnd vnsern eren versechen worden.Zudem so weren wir in gar vil abscheiden für örtter genämpt, also das wir von dan ouch vnser lieben eydgnonvnd vnser pünden anzöugung nit anders müssen noch gewußt haben, dann das wir mit vnsern lieben eydgenonvnd Mitbürgern von Solloturn örtter syen gewesen. Deßhalb wir noch hütbitag gutz verhoffens wellen sin,vnser getrüwen lieben eydgnossen werden dz alles bedenken vnd vns bi vnserm sitz vnd stand vnd in glichergestalt in den geschafften als bißhar beliben lassen, alles vnangesechen des, das etlich, so jünger, vor den elterneydgnossen gand vnd stand, denn solichs mit der eltern verhengknuß vnd willen zugange, das aber durch vns nitist beschechen, dann wir dauon nütz gewust haben. Vnd wie si vns früntlich haben bitten lassen zu besiglen, nochvil früntlicher vnd ernstlicher bitten wir Si, vns brüderlichen schuldigen pflichten unverändert bi vnser vbungbeliben ze lassen. Das wellen wir vmb ein fromm eydgnoschaft mit ganz bereitem willen verdienen. Ob Jr aberdas ungelegen sin vnd die je wölt vermeynen, daz Jr an einer ersamen Statt Basel so viel were gelegen, das sivon der nit könd abstan, Jr zu halten was Jr zugesagt möcht worden sin, sitz, stands vnd besiglens halb u. s. w.,So syen wir die, so einer frommen eydgnoschaft ouch nütz abstechen, sunders mit ganzen guten trüwen dz wellen ^helfen halten, das dieselb zugesagt vnd also in dem namen Gottes vnser lieben eydgnossen von Schaffhusen ^pundbrieff, die vns zu fürdern vast lieb sind, besiglen, souerr diewil vnd wir doch (als das geredt) wir nit minderin Eren vnd allen guten gestalten dann ein Statt Basel werden erkant vnd geacht, dz vns vnser lieben Eyd-gnossen besunder früntschaft vnd ere vns zwo obgemelt stett als Basel gütlich wellen annämen. Dann nach-dem si, als obstat, vns für erlich fründ vnd getrüw eydgnossen, als wir ouch sind vnd sin wellen biß in den tod,achten vnd halten vnd Jr vnd vnser pünd am end luter wisen, das mit beyder teilen willen die mögen gebessertwerden vnd in den kein vnderschied ist mit vnser lieben eydgnossen von Basel pund, dann des eydschwerens vndworts halb Ort, so achten wir, vnser lieben Eydgnossen mögen vns mit guten fügen als ein Statt Basel bedenken,halten vnd haben. Wir hoffen ouch, solichs sölt noch möcht Inen zu ewigen zyten dheinen abbruch noch schadengebären, sunders, vm Ursachen, Inen je lenger vnd baß zu dienen. Sy söllen ouch damit nit verstan, das wirjemand verachten, indem dz wir daz so obstat suchen oder jemands wellen anwysen, vns (durch dz wir besiglen)als ein Statt Basel zu halten, dann wol wirdt es erkannt, daz am selben wurd geirret vnd zu solichem wir n>twol dann mit Jr begünstigung mögen komen. Vns zwingt aber vnser eren handthabung, solichs an vnser g. ^E. zu suchen, durch das in einem abscheid, so vff sant Laurcnzentag nechst verschinen zu Lutzern gemacht, dorn'wir puntgenossen genämpt werden, anzöugung beschicht, als ob die, so mit vns örter sind, etwas abbruchs v"dschaden gemeiner Eidgnoschaft vmb das künftig zefügen möchten, dabi aber wir nie gefunden sind, noch zu ewige"