Januar 1501.
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landvogt zu melden. Vnd zum letzten: Wenn etwa zu ziteu gotzhuslüt iu des gotzhus gerichten hinus indie landgrafschaft, wohin das wäre, in gesellschaft wys oder fünft zu kilchwichinen, hochziten oder täuzenzugint oder kämind vnd dennzemol zerwurffnis vnder inen geschäche, Sprecheilt wir och hiermit, dz ainlandvogt oder ein iegklicher der darzu kam, frid ze machen vnd ze gepieten haben soll; desglichen vnd hin-widerumb, ob lüt vsserhalb inhar in das gotzhus gericht vnd landschaft in fcmlicher gestalt zu den gotzhus-lüten kämind, das vnser gnädiger Herr vnd sin amptlüt, och ein jeder gotzhusman gegen den vswendigenoch friden ze machen vnd ze tund gemalt haben vnd demselben von baiden tailen also gehalten werden soll."
Berner Allg. Eidg. Abschiede II, 279 und Freiburger Exemplar haben nur den Artikel ,v- — v fehlt imSchwyzer Exemplar. Dagegen hat dieses noch einen Auftrag: Unsere Eidgenossen von Schwyz sollen einige derIhrigen anweisen, das Geld, das sie im Schwaderloch eingenommen, beförderlich dem Landvogt im Thurgau,der es in Rechnung zu bringen hat, einzusenden.
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Zürich. 4 504, 15. Februar (Montag nach Valentin!).
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, I». 84. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, III. 181. Ebenda: Tschudische Sammlung, 17.
Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, II. 28Ü. Archive Solothnrn, Freibnrg.
Boten. Zürich. Rudolf Escher, Altburgermeister; Gerold Meyer von Kuouau; Felix Keller; HeinrichHab. Bern. vr. Thüriug Friller. Luceru. Meister Heinrich von Alikon. Uri. Ammann Im Ober-dorf. Schwyz. Vogt Schiffst. Unterwalden. Melchior Andacher. Zug. Zürcher. Glarus. VogtLandolt. Freiburg. Techtermann. Solothurn. Niclaus Conrader, Altschultheiß.
»». Jeder Bote weiß, was Herrn Wilhelm Kaltwetters wegen an Dompropst, Statthalter und Regenten,desgleichen an den Decan des Stifts Basel geschrieben ist. I». Neber das Anbringen des Herrn JacobPeyer und des Herrn Fritz Jacob von Anwyl, daß gemeine Ritterschaft im Hegau mit den Eidgenossenin freundliche Einuug und Verstäudtuiß zu kommen wünsche, soll jeder Bote die Meinung seiner Herrenauf den nächsten Tag bringen. «. Auf die Bitte Herrn Fritz Jacobs von Anwyl wird der römisch könig-lichen Majestät und ihren Regenten zu Innsbruck geschrieben, sie möchten ihm seine Forderung bezahlen oderaber nach Inhalt des Friedens mit ihm vor Recht treten. «R. Zürich soll einen Versuch machen, dieSpänne zwischen dem Gotteshaus Pfäfers und Rudolf Mötteli in Freundschaft beizulegen; gelingt das nicht,so soll die Sache vor die Eidgenossen gewiesen und das geistliche Gericht abgestellt werden, v. Dein Vogtzu Nellenburg wird geschrieben, er soll diejenigen, welche zu Nandegg im Hegau dem Balthasar Hiltismüller,Zimmermann, von Dießenhofen, mit Worten und Werken Schmach und Schaden angethan, ergreifen unddermaßen strafen, daß dem Beschädigten Wandel und Abtrag geschehe, l. In Betreff des Martin vonStarkenberg soll dem Grafen von Lupfen abermals geschrieben werden, er möchte seine Gewaltsboten aufden Tag zu Basel zum gütlichen Vergleichsversuch senden, oder dann Recht nehmen vor dem Rath zu Basel"ach Inhalt des Friedens. K. Der Fazmann im Thurgau hat seine früher gestellte Klage gegen denAltlandvogt Melchior Andacher von Unterwalden erneuert. Darauf wird auf Anhörung des letztern erkennt,er soll dein Fazmann um beide Klagen, die 30 Gulden und das Halls betreffend, Rede stehen vor gemeinerEidgenossen Boteil auf der nächsten Jahrrechnnngstagsatzung zu Baden. I»- Basel bittet um getreues Auf-