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.Jauuar 1501.
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Lucern. 4604, 7. Januar (Donstag nach der hl. 3 Könige Tag).
Staatsarchiv Luccrn: Lucerner Abschiede, 0.128, Staatsarchiv Zürich: Tschudische Sammlung, Ii!. Staatsarchiv Bern: AllgemeineEidgenössische Abschiede, II. 24». Archive Schwyz, Solothur», Frciburg.
Boten: Zürich. Der Stadtschreiber und Meister Winkler. Bern. Venner Achshalm. Lucern.Jacob Bramberg, Schultheiß; Hans Sonnenberg, Altschultheih; Rudolf Haas, Venner. Uri. AmmannBeroldinger. Schwyz. Vogt Schiffli. Unterwalden. Marx Zelger. Zug. Vogt Letter. Glarus.Vogt Tolder. Freiburg. Dietrich von Endlisberg, Ritter; Wilhelm Reiff, Seckelmeister. Solothnrn.Benedict Hugi.
». Auf das abermalige Schreiben derer von Klingenberg, womit sie uns um Ersatz einiges, ihnenoder den Ihrigen während des letzten Krieges zugefügten Schadens ansuchen und Recht bieten auf dierömisch königliche Majestät, auf andere Fürsten, Herren und Städte, Herrn Dietrich von Blumeneck undandere Edelleute, ist geantwortet wie jeder Bote weiß, und dabei dem Vogt von Nellenburg der Handelauch schriftlich erörtert, um ihn an den römischen König gelangen zu lassen, damit das Vornehmen derervon Klingenberg abgestellt werde. Nichtsdestominder soll auf dem Tag zu Basel mit den königlichen Rüthennoch weiter über die Sache geredet werden. I». Der Bote von Solothurn soll seinem Herren sagen, daßsie auf den Tag, der auf St. Hilarientag (13. Januar) mit den königlichen Rüthen geleistet werden soll,einen Boten schicken, wie auch von Zürich, Bern und Lucern in unser aller Namen Boten dahin kommenwerden, v. „Als zu vergangenen tagen mermals anzogen vnd geratschlaget ist, wie man sich halten welder schuldignng halb von wegen der verrätery, so von etlichen den vnsern am Herzogen von Moyland begangensin sol, vnd nit allein dzselb, sonder ander vbel vnd vnrecht, so von etlichen der vnsern gebracht, dadurch'vnser eidgnoschaft die iren rum, lob. Er vnd guten lümden dannen verkcrt, smach, schand vnd lasier zugelegtwirt, zu straffen vinb nachgemelt artigkel: deß ersten, als etlich die vnsern der Zit, als sich der krieg Wüschenk. M. von Frankrich vnd dein Herzog von Meyland erhept hat, von her Galeazzen ze Chur mergklichenSold empfangen haben, des willens vnd fürsatzes, den zu verdienen; darüber sind sy von Im zu derwiderparthy geluffen. Zum andern, alß der Herzog ze Novara belegeret vnd von etlichen der vnsern, so indes Herzogen dienst gewesen sind, widerstanden ist, etlichen frieden zu tädingen, dz ir etlich nachtz vber dieinnren vßgeuallen vnd von Im flüchtig worden sind. Zum dritten, als das meylendisch leger Im fürgenomenhet, vff etlich abgeredten friden vnd geleit abzuziechen, vnd so man in dz veld komm ist, dz beid parthyen sichgegen einandern in ordnung gestelt haben und von meylendischen etlich houptlüt vnd ander darzu genomenvnd erwölt sind, solich ordnung zu machen, sind derselben etlich hinweg kamen vnd sich geußert, inmassendadurch der Herzog vnd die knecht verlassen wurden. Zum Vierden, als etlich houptlüt am Herzogen denvaltsch begangen, als st vil lüten, die nit an zal gewesen sind, gemuschtret vnd ir etlicher In vmb 500 Gl.in einer mustri betrogen vnd sich inmassen erzöigt haben, dz gemelter Herzog irs willens hat müssen gelebenold erwarten, wie sy dz volgk von Im zügen u. s. w. Das alles sol jeder bot treffenlich an sine Herrenbringen; die solen darüber ratschlagen, wie man sölich schantlich fachen straffen vnd fürohin abstellen, ouchdie erberkeit pflanzen vnd vnser gut lob vnd Er, von vnsern vordern an vns kamen, behalten wölle, vnddarumb vff den nächsten tag antwurt geben. Deßglichen als dz französische her dz meylendisch her hat