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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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November 1500.

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in diesen: vergangenen Jahre unsäglichen Schaden erlitten, habe eine große christliche Landschaft unter sichgebracht, Atenschen und Vieh erstechen lassen und sich zu Brindisi, vier Tagreisen von Rom, mit 300,000Mann zum Ueberwinteru niedergelassen, nachdem er „Commodon (Modon) und die Stadt Nomann inPulten erübriget" habe. Deßhalb habe der heilige Vater, nachdem er für etwas Gegenwehr gesorgt, deinKönig und andern christlichen Fürsten diesen traurigen Handel durch eigene Cardinäle und Legaten, die auchzu uns und andern auf dem Weg seien, verkündet. Nun habe der König zu Rettung des Glaubens bei2400 Glenen und 10,000 Fußknechte nach Italien geschickt, er selbst rücke nach Lyon, um, wenn es uöthigwerde, seinen eigenen Leib darzustrecken. Und weil er uns Eidgenossen für besonders gute Christenleutehalte, so habe er uns den Stand der Sache«: mittheilen «vollen. Da die Unfern und die Franzose«« besserals andere mit einander ziehe««, so anerbiete er sich, Freiwillige aus der Eidgenossenschaft in sei«« Heeraufznnehmen. 2. Der König danke uns, daß «vir ihm geschrieben haben, wir «vollen die Vereinring ai« ihmhalte««, dasselbe sei auch seine Gesinnung gegen «ms. 3. Der König sei berichtet, es geben etliche Widerwärtige„zu letzung siner vereyung" de»« gemeinen Manne vor, er habe ii« seinem Land verkünden lassei«, er «volleuns Eidgenossen bekriegen und habe uns Absagebriefe geschickt; «vir wissen aber, daß alle seine Briefe freundlichgewesen. Ferner «verde vorgegeben, die 20,000 Franken seien nicht zu Lyon gewesen und er halte seine Zusagennicht. Daran thue man ihn« Unrecht, denn die 20,000 Franken seien zu Lyon gewesen und es sei nur ai« «ins„erwunden", das Geld zu nehmen. Weiter, er habe den Schüler«« zrwParis ihren Jahressold abgeschlagen,was unwahr sei, denn er habe ihre Bezahlung fördern geheißen. Man möchte also alle«« solche«« ÜbelnNachrede«« keine«« Glaube«« schenken. Der Erzbischof von Sens zeigt auch euren Brief vom König vor, worinihm befohlen «st, uns zu bitten, „gegen vnsern lieben Eidtgnossen von Vre vnd andern zu verschaffe««, obIm jemer Bellenz vnd ander ertlich sius Erbs «verde«« möchte, als er hofft vs billigkeit In« gehören sollen."4. Daß Etliche sprechen, des Königs Nereinung sei auf nicht mehr denn 10 Jahre gestellt und wenn die zu Endeseien, so «verde man auf uns keine «vettere Acht habe««, sei nicht Schuld des Königs, sondern die unsere; denn dadie Freundschaft der Eidgenossen «nit Frankreich vor« jeher und seit König Ludwig her gewesen, der sie zun« erstenmalerneuert, so halte der Körrig, wenn selbe auch nur auf eure Jahrzahl gestellt sei, sie doch für ewig. Wolle man sie abererstrecken oder erneuern, so sei er dazu bereit. 5. Weil der König begehre, mit uns zu lebe«« und zu sterbe««, soberichte er uns auch, was Ursache zur Zwietracht «verde«« könnte. Das sei die ewige Richtung, um die «vir vom«önüschen König ersucht «verde««; de«««« diese sei der Vereinung mit dem König (von Frankreich) ganz zuwider. DeinHerrn von Sens seien zu Luceri«, da man diese Vereinung machte, alle die bekannt gegeben worden, mitdenen «vir vor Dalum der Vereinung in Freundschaft stunden, besonders sei ihn« erklärt worden, daß «vir wedermit de««« römischen König ««och mit Herzog Ludwig von Mailand etivas zu schaffen hätten. Nun «volle man diedurch König Ludwig sel. geinachte ewige Richtung ohne Roth erneuern und habe auch zu Basel einen Friedengemacht, der eivig sei und unser Verhältniß zu Oesterreich und Ander«« feststelle, ohne daß «vir darin denKönig voi« Frankreich wie «ms selbst versehe«« und vorbehalten haben, was er doch seinerseits in Vereinungen,die er seitdem mit etlichen Fürsten gemacht, gethan habe. Er, der Erzbischof, sei damals nicht geschickt worden^um den Friede«« zu hindern, «vie gesagt wurde, dem« unser Krieg sei weder dem König voi« Frankreich, noch, zudwser Zeit, der Christenheit nützlich gewesen. Man habe auch zu Basel gesehen, wie gern der König zumFueden verhelfen hätte. „Darumb er vus aber bittlich hett ankert, nütz nüwes, das dem küng vnd dervereynung widrig sy, fürzunemen, vngehindert Kling Ludwig selige«« befridung, die er selbs gemacht vnd ver-slgelt hatt, deßhalb nit not war, sich darum vorzubehalten." 6. Der König wisse, wie unsere Eidgenossen