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Lucern. 4300, 8. Januar (Mittwoch „ach Epiphame).
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede I). 8. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, l». KN3. Staatsarchiv Zürich:Abschiedesammlung. III. 120. V. 274. Ebenda: Tschudische Sammlung. Archiv Solothnrn.
Boten: Zürich. Heinrich Röist, Bürgermeister; Rudolf Escher, alt Bürgermeister; Gerold Meyer vonKnonau; Heinrich Trinkler. Bern. IM. Thllring Fricker. Lucern. Hans Sonnenberg, alt Schultheiß;Ludwig Feer, Stadtschreiber. Nri. Walther In der Gassen, Altammann. Schwyz. Vogt Merz. Unter-walden. Ammann Zunhöfen. Zug. Ulrich Nätich. Glarus. Jost Kuchli, Ammann. Freibnrg. JacobJenny. Solothnrn. Benedict Hugi.
». Dem Decan von Basel wird geschrieben, er möchte den Pfaffen strafen, welcher schändlich von denEidgenossen geredet hat. Dem Herrn Ludwig von Brandis wird, da die Seinen auch solche Reden führensollen, in ähnlichem Sinne geschrieben. I». Die Grafen von Lupfen werden abermals ersucht, den Martinvon Starkeuberg zufolge des abgeschlossenen Friedens (von Basel) zu seinem Eigenthnm kommen zu lassen,v. In Handhabung des abgeredeten Friedens wird Freiburg angewiesen, den Cunrad Meyer von Straß-burg zu der Habe, welche er Anfangs des Kriegs daselbst besaß, ohne Eintrag wieder kommen zu lassen,«tl. Die von Appenzell haben ihre Botschaft von Ort zu Ort geschickt, mit Bitte man möchte ihnen, in An-sehung ihrer Dienste und Kosten während dieses Krieges, das Nheinthal zurückstellen. Die Voten dieses Tagessind hierüber ohne Instruction; einige meinen, man sollte Appenzell als achtes Ort in die Beherrschung desRheinthals aufnehmen. Das will man heimbringen, v. Der König von Frankreich hat einen Diener miteinem Briefe geschickt, worin er meldet, es heiße, daß etliche Knechte im Augstthal liegen, die sich rühmen,Diener des Herzog Ludwig (von Mailand) zu sein; er begehre, daß man ihr Treiben abstelle, i'. Dieeidgenössischen Näthe, welche beim König in Mailand gewesen, haben keinen lautern Bescheid, weder inBetreff der Capitel, noch der 20,000 Gulden und anderer Sachen erhalten; auch sind die jüngst hineingezogenen Knechte mißvergnügt und rufen der Eidgenossen Verwendung an, damit ihnen ihr Sold der Ver-einung gemäß bezahlt werde. Alles das will man heimbringen und auf den nächsten Tag Vollmachteneinholen. K. Auf nächstein Tag soll man auf die Bitte des Abtes von Pfäfers, ihm die Rückkehr in seinGotteshaus zu gestatten, antworten, damit doch das Gotteshans versehen und weitern Kosten zuvorgekommenwerde. I». Die von Meyenberg mögen Güter, die unter ihnen liegen, mit Steuern und Reisekosten halten,wie die Güter der Ihrigen anderwärts gehalten werden, i. Denen von Constanz, welche auf diesen Tagwieder freundlich um Abstellung der Neuerungen bezüglich der Steuer- und Reisekosten-Anlage auf dieIhrigen, ferner des Appellirens wegen vor das Landgericht zu Frauenfeld geschrieben haben, ist erwidert,man wolle ihr Begehren an die Obrigkeiten bringen und später antworten. Ii.» Constanz beschwert sichweiter, daß die Pferde und Karren, welche den Seinigen durch etliche Urner seit dein Frieden genommenworden, ungeachtet des zu Fraueufeld erhaltenen Versprechens noch nicht zurückgestellt seien. Beschluß: DerBote von Uri soll dafür sorgen, daß der Ersatz geschehe, da die Forderung von Constanz billig sei. I. Burger-
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