Juli 1548.
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»on Küßnacht anhalten, den Frauen das Ihre zu verabfolgen; meinen die Küßnachter eine Ansprache zu haben,^ gebe es andere Mittel und Wege, sich Recht zu verschaffen, als solch eigenmächtiges Arrestlegen. «?. Abtund Convent des Klosters Engelberg beschweren sich, daß sie dem Franenkloster jährlich etwas verabfolgen'»üssen; sie seien zwar nicht Willens, mit dieser Spende ganz aufzuhören, sondern wünschen nur weniger zugeben; sie möchten daher mit den Franen gütlich abkommen. Ans dieses erwiedern Vogt Hünenberg und^ugt Lussi im Namen der Frauen, man möchte sie doch bei ihrem alten Herkommen bleiben lassen, indemsonst ,pcht mehr existireu könnten und das Kloster verlassen müßten. Demnach wird erkennt, es bleibe bei^»i, was auf der diesjährigen Jahrrechnung erkennt worden sei, nämlich der Abt soll den Frauen fernerhin souul als bisher verabfolgen, und sich dessen nicht weiter weigern. «I. Nach Abreise der Boten erscheint der^bt vor dem Rath zu Unterwaldcn und meint, daß seine Anstünde nur ans die lange Bank geschobenwerde,,; er habe sich nun anders als gestern besonnen und rufe das Recht an, wozu ihm die von LncernUud die von Ob- und Nidwalden, als Kastenvögte, behülflich sein mögen; er bitte, solches denen von Lucern'» den Abschied zu stellen.
Im Schwyzcv Abschied fehlt «I.
Die Namen der Lucerner und Schwyzer Gesandten als Adressaten n. tsrZo der beiden Abschiede; derTanfname des erstgenannte» Schwyzer Gesandten ist, sehr abgekürzt, später beigefügt worden.
442.
Luggarns. 1548, 9. Juli. Jahrrechmmg.
Staatsarchiv Lucer»: Lauis und Luggarus Abschiede. Staatsarchiv Zürich: Eunetbirgisch« Abschiede ISI2-löoo, s. 140, 152.
Staatsarchiv Bern: Allg. cidg. Abschiede NN, S. 7öo. Konto,lSarchiv Basel: Abschiede 1547 und 1548.
KantouSarchiv Frciburg: Abschiede Bd. los.
^sandte: Zürich. Marx Schultheß. Freibnrg. 5i. Burkhard. (Andere unbekannt.)
Anwälte der Landschaft Luggarus und der Grafschaft Bellenz bringen gleiche Artikel und Beschwerdeng^gkn den Regenten von Mailand vor, wie es die von Lauis gethan haben. ?». Die ans dein Mainthal'^» um etile Beisteuer, damit sie ihre angefangene Brücke vollenden können. Heimzubringen. «. Die' Mer von Lauis und Luggarus beschweren sich über den Verlust, den sie dieses Jahr an den Zöllen erlitten,^ liitwn um einigen Nachlaß. Da aber die Boteil strenge Instruction haben, nichts nachzulassen, so mögen^ Zoller ihre Beschwerde auf einem gemeinen Tage vorbringen; inzwischen müssen sie das Geld erlegeil.. ' Der alt-Landvogt zu Luggarus berichtet die sieben katholischeil Orte, der neue Glaube finde zu Luggarus'"'wr mehr Eingang, und zwar namentlich durch den Einfluß des Schulmeisters Peter Johann de Becaris.
wird dem neuen Landvogt befohlen, den Schulmeister fortzuweisen und gegen die Andern nach Gebühr2 ^'fahren. Heimzubringen, v. Einnahmen zu Luggarus: 1. Von den Zollern 1200 Sonnenkroneil;d^^steuer: vom Seckelmeister zu Luggarus 1825 Pfund (zu 5 Groß); 3. von den Seckelmeistern aus5 ' Mainthal des vordem und hintern Gerichts 000 Pfund; 4. vom Seckelmeister aus Verzasca 112 Pfund;^ wn,i Seckelmeister von der Niviera di Gambaroguo 275 Pfund; 0. vom Potesta von Brissago 03 Pfund.^ abtretende Landvogt Junker Jacob Feer von Lucern gicbt Rechnung über seine Einnahmen vom'»Mal im Betrag von 179 Kronen 5 Dicke; nach Abzug des dem Landvogt und den Amtleuten zukom-
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