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November 1547.
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MlttMtt. 1547, 11. November (St. Martins Tag).
KatttottSarclnv TvlothlN n: Abschiede Bd. 27.
Gesandte von Glarus nnd Solothnrn nehmen im Thurgan die Klosterrcchnungen ein'. Die Nechminge»e rgeben nnd es ivird dabei verhandelt was folgt: t». Kalchrain. l. Nechnnng. Einnahmen: Fäsen 83 A!alb>3 Viertel; Kernen 110 Mt. 5'/2 Vrtl.; Haber 91 Mltr. 5 Vrtl.; Geld 591 Gld. 8 Schl. 3V- D.; Wci»
7 Fuder 13 Eimer 25 Maß. Ausgaben: Fasen 80 Malter 4 Viertel; Kernen 81 Mltr. 3'/s Vrtl.; Habu78 Mltr.; Geld 189 Gld. 8 Schl. 4 D.; Wein 3 Fuder 3 Eimer. 2. Da der lleberschuß dereinnahmen über die Ausgaben theils an Baar, theils an guten Ansprachen bestehen soll, so findet man ßüangemessen, daß die Priorin die Baarschaft und was sie einbringen mag, ans gute Nnterpfandc anstelle, was sie auch thun will nnd der Meinung ist, in kurzer Zeit 200 Gnlden zusammen zn bringtI». Dänikon. 1. Nechnnng des Abts zu Fischingen für das Gotteshaus Dänikon von St. Martinstag kb'b"bis St. Johanns des Täufers Tag 1547. Einnahmen: Fäsen 154 Mltr. 2 Vrtl.; Kernen 835 Mt. 3A>l'2'/üVrlg.; Haber 275 Mltr. 2 Vrlg. 2 Jmmi; Gerste 5 Mt. 1^/2 Vrtl.; Roggen 8 Act.; Waizen3V2^^'Geld 807 Gld. 4 Schl. 11 D.; Wein 12 Fuder 3 Saum 1 Eimer; Vieh „wie hievor stat". Ausgab'Fäscir 79 Mltr. 1 Mt. 2 Vrtl.; Kernen 388 Mt. 3 Vrtl. 9^2 Jmmi; Haber 57 Mltr. 2 Mt. 1
8 Jmmi; Gerste ^2 Act.: an Roggen nnd Waizen nichts; an Geld 807 Gl. 11 Schl. 4 D.; Wein 9 Fu^7 Saum 23 Maß; Vieh 1 Roß ist verkauft und unter den Einnahmen verrechnet. 2. Der Nechnnngssb'^eröffnet, daß die Kosten des Nebbaries den Nutzen mitunter übersteigen; es wäre daher für das Gottesha'nützlicher, wenn die Neben um den dritten Eimer verliehen würden mit der Bedingung, daß der Lehen»uv"bwenn er die Reben nicht recht baute, verstoßen werden könnte, und daß Einer, was er (vom Wein)selbst behalten wollte, dem Gotteshaus zu kaufen geben soll, wie die Herren voir Jttingen und vielleicht A»^ihre Reben auch verliehen haben und sich besser dabei befinden. Ebenso, glaubt er, sollte mau die übrig^liegenden Güter, die meistens Wiesland sind nnd zum Thcil gewässert werden müssen, verleihen; man köa^dabei bedingen, daß sie mit Bezug auf Zäune, Graben und Anderes in Ehren gehalten werden sollen. Soda^hat der Nechnungsstellcr in dieser nnd der letzten Rechnung für Schwanung an Korn, Haber und Wein N^für seine Löhnung nichts verrechnet; bei der lctztjährigeu Rechnung übernahmen die Boten, dieses anObern zu bringen; der Abt bittet nun, ihm diesfälligen Bescheid zu ertheilen. Endlich glaubt der Abt,sollte geistliche Frauen aufsuchen, wenn solche in der Eidgenossenschast zu erhalten wären, damit diese ^Haushaltung führten und biderber Leute Kinder zn ihnen nähmen, um sie in Lehre, Zucht und Tugend ^halten, und wenn sie bei reiferm Alter den Orden begehrten, ihnen denselben nützntheilen, damit der
der Stiftung erfüllt würde. Wenn er übrigens dem Gotteshause etwas helfen und rathen könne, sei er ^gerne bereit. Da die Gesandten hierüber ohne Instruction sind, so nehmen sie dieses Alles in den Absi^Tobel. Rechnung. Einnahmen: Fäsen 573 Mltr. 1 Mr. 3 Vrtl. 8^/2 Jmmi; Kernen 1190 Act. 2 M8 '/2Jmmi; Haber 353 Mltr. 3 Mt. 2 Vrtl. 3 Jmmi; Gerste 5 Mltr. 1 Mt. 2V2J1NNN; Roggen 2 M ''2 Mt. 1 Vrtl.; Geld 2344 Gld. 7 Schl. 9 D.; Wein 58 Fuder 5 Saum 3</s Eimer 8 Maß. Ausgab^„so die restanz uf den lütcn und was in kästen lit onch darin verrechnet ist": Fäsen 572 Mltr. 1 '9'/-- Jmmi; Kernen 1188 Mt. 3 Vrtl.; Haber 351 Mltr. 4'/2 Jmmi; Gerste 5 Mltr. 3 Vrtl. 7'/s I"""'