840 Juli 1547.
Testators Sohn David gestellt werde und die Mutter die Tutel nicht allein verwalte und in derselben duHände Wasche. St. A. Bern: JnstructionSbuch 0, k. 3öS.
2) 1547, ti. August. Bern an Annneister und Räthc zu Straßburg. Nach Empfang von Hansbergers Testament habe man seinem Bruder, Wolfgang Cleberger, Burger zu Straßburg, geschrieben, daß ^sich beförderlich nach Bern verfüge. Er habe sich dann schriftlich entschuldigt, es sei ihm dieses unmöglich«die betreffende Angelegenheit selbst habe er denen von Straßbnrg vorgetragen, welche ihm zwei Mitglied^ihres Nathcs und einen Legisten beigegeben haben. Diesen habe er das Testament, das Inventar überDavid Clcbergcrs Gut und dessen („sin") Jurament der Contutaric (?) vorgelegt und erwarte nun tag")darüber die Antwort derer von Straßburg. Sodann habe er das Inventar und Jurament denen von Ben>ttbersandt und ihrem Nathsgliede, Hans Rudolf von Graffcnricd, unterm 19. Juni die ganze Angelegen^'berichtet. Hierauf haben die von Bern ihre Rathsbotschaft nach Zürich gesendet. Daselbst sei dann beschloß^worden, Bern soll im Namen beider Städte die Berichte von Wolfgang Cleberger und Hans ClebergerTestament an Straßburg übersenden, damit dieses Ulm und Augsburg, die ihm besser gelegen seien "'swelche die Sache nicht weniger als die übrigen drei Städte angehe, von der Angelegenheit berichte und "veranlasse, zu bedenken, wie dem genannten Gemächt „nachzusetzen" sei oder ob man nllfällig eine Bcsprech"'^unter den fünf Städten veranlassen wolle. Es sei zu besorgen, daß Hans Clebcrgers Wittwe ungetreu »"dem Vermögen umgehe und den besten Theil zu Hinterhalten trachte; deßhalb müsse man bei Zeiten „inspil lngen" und es haben die Städte vielleicht mehr Gewalt und Ansehen als Wolfgang Cleberger, de'seinerseits sich mit der Angelegenheit nicht mehr behelligen wolle. Straßburg, Ulm und Augsburg mögen sichzu einer beförderlichen Antwort entschließen und dieselbe unttheilen. St .A .B -r»- Deutsch M,Mvcnb»ch <s.
Der Name des Gesandten von Bern aus St. A. Bern: Deutsch Missivcnbnch >5, S. N72,von Bern an Zürich vom 14. August 1547.
384.
Mrunnen. 1547, 25. Juli.
LandcSarchi» Schwyz: Abschiede.
Tag der III Orte.
tt. Der Cominissar von Bellen; hat denen von Nri berichtet, es habe sich einiges Volk in das SckM„Fittaliana" gelegt oder geschlichen. Auf dieses haben die von Uri diesen Tag angesetzt, daneben aber bereisschon fünf der Ihrigen hineingeschickt. Es soll nun jedes der beiden andern Orte auch fünf hineinsenden ""unter diesen je einen, der dein Cominissar in diesem Kriegshandel beholfen und berathen ist; in allen ande'üSachen soll der Gewalt des Connnissars kein Abbruch geschehen. I». Da zu besorgen ist, es konnnen v" ^Warnungen von den in Parteien getrennten und noch nicht versöhnten Codcburgo und Ghiriiighelli hei/ ''wird heimgebracht, ob man nicht den Dreien, welche dem Cominissar berathen und beholfen sein solle», "übtragen soll, mit dem Cominissar zu versuchen, die genannten Parteien zu vergleichen oder ob man das de"Boten auf Bartholom« befehlen wolle. «. Den Obern sind von drei Bellenzern Warnungen geworden, "werde beabsichtigt, die Stadt Bellenz zu veruntreuen. Man findet daher für gut, die von Lucern hieriil'^zu berichten und sie um (getreues) Aussehen zu ersuchen, ob etivas Verdächtiges gehe, zumal der mailänd'iGesandte und Peter Marter dort seien. «R. Die Frage, ob in Betreff des Urner Schlosses Bauarbeillüunternommen werden sollen, wird an die Obern gebracht, „ob wann uf die puren etlich gat wan (tagw"" ^legen, damit und man nit alle ding lasse infallen, dann es unser größer nutz und er und kenn keinen nachtsgeben und sin wurd".