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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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529
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September 1545. 529

tilgen bemüht sei, wie er die Stadt Lncca mit heimlichem Vorgehen eingenommen und alle Liebhaber desheiligen Evangeliums vertrieben habe. Ebenso liege am Tage, wie der .Laiser in seine» Elbniederlandendie Evangelischen verfolge. Auf dieses haben die protestirenden Stände, welche die ^chinalkaldischen genanntwerden, sich unterredet, lim gefaßt zu sein, wenn dem einen oder dem andern derselben etwas begegnen sollte.Wiewohl sie zu Gott hoffen, er werde sein heiliges Wort gegen alles Toben und grausame Wüthen beschützen,s° müsse man doch auch die Mittel für dessen Erhaltung betrachten. Das thun auch die Gegner für ihrenZweck; so habe der Papst sein „vermeintes" Concil zu Trient vorgenommen, m der Meinung, dessen Beschlüssednrch seinen Anhang zu unterstützen und die evangelische Lehre zu verdrängen. Diesem Concil aber wollensich die protestirenden Stünde ans christlichen und vernünftigen Gründen nicht unterwerfen und haben denGeheimen von Constanz aufgetragen, mit denen von Basel (?) („uns") und andern evangelische» Eidgenossenzu reden. Für den Fall nämlich, daß die protestirenden Stände nach dem „bewilligten gesprech" zu Regensbnrgoder mittlerweile von den Feinden der evangelischen Wahrheit angegriffen werden sollten, möchten die Ew-genosfen („wir") sich gegen jene als ihre christlichen Mitglieder nicht bewegen lassen, noch den ihrigen gestatten,dem päpstlichen Haufen zuzuziehen, sondern soviel möglich den Protestirenden freundliche und christliche Förderung»zeigen, unter Anerbieten gleicher Gegendienste. Würde diesem Gesuche nachgekommen, so se. für becde The.leGutes zu hoffen; der Streit betreffend das Sacramcnt dürfte beigelegt und den Colloguenten, die zum»gensburgischeu Gespräch verordnet sind, diese» Handel christlich zu vergleichen Auftrag gegeben werden; wennder Kaiser gegen einzelne Orte der Eidgenossenschaft („wie denn lang verhanden gstn") ungnädiger Meinungsei» wollte, so würden die protestirenden Stände solches nach ihrem Vermögen zu verhüten trachten, dennsie seien sehr geneigt, die Eidgenossenschaft in guten. Wohlstand und friedlichem Wesen zu erhalten. Bitte

un. willfährige Antwort. "

2) 1545, 11. September. Die geheimen Rüthe, die man nennt die Dreizehn, der Stadt Basel an dieg-heimen Räthe von Zürich. Bern und Schaffhausen. Mittheilung neuer Zeitung über d.e Absichten desKaisers gegen die Evangelischen. Diese Nachrichten.stimmen übercm mit der Werbung des Gesandten vonEonstanz, welche derselbe „diser tagen an uns glich wie an üch" gethan habe. Es wäre daher eine (gemein-saine) Antwort im Namen „unserer" Religionsverwandten an die geheimen Räthe zu Constanz am Platze.Man wöge sich hierüber berathen, damit die Boten der evangelischen Städte ans den. nächsten eidgenössischen^age sich tzie diesfälliqen Entschließungen ihrer Obern mittheilen können.

^ P » ^ ^ ^ Msswcnbuch rbsii-t?. Ebendasclbst Misfimnbuch rStS-4li, Nr. üb.

3) 1545, 23. September. Die Geheimen zu Constanz an die Geheimen zu Zürich. Ihr Nathsfrcund,Watthäus Molkenbur, habe die Antwort, welche die von Zürich ans seine, im Auftrage derer von Constanz«"gebrachte Werbung gegeben haben, berichtet. Man habe ihn hierauf zu den Geheime» der Städte BernBasel. Schnffhausen. St. Galle» und Mühlhauscn geschickt. Diese hätten alle die gleiche Antwort gegeben, »äml.chsie seien über diese Werbung erfreut und dieses werde auch bei ihre» Miträthen. an welche d.e Sache nächstensgelangen soll, der Fall sein. Sic seien geneigt, seitens einer gemeinschaftlichen Versammlung der evangel.schenStädte eine Antwort erlasse» zu helfen, oder, wenn man getrennt antworten wolle, auch dieses zu thun. Dashabe man auf den „Verlaß", den der Gesandte von Constanz und die Geheime» von Zürich miteinander gemachthaben, berichten wollen. Man möge nun mit den übrigen Ständen beförderlich handeln, damit noch vor derBersammlm.q der Einunqsverwandten, die vor Martini stattfinden werde, eine Antwort erlassen werde.

St. A. Zürich : A. Constanz.

Der Stadtschreibcr zu Bern (an ungenannte, nach Baden verordnete Gesandte>q eines Boten des geheimen Rathes von Constanz und auf die Missiven der

' c., cvi k-? .V. ...

4) 1545, 9. Octobcr

m ^ naln-imen matt.es von Ut» vir

v°» Bern). Auf die Werbung eii.es B°tcn des g ^ Rath der Stadt Bern sich zu folgender

geheimen Räthe der Städte Zürich mW Base ^B,„dcsverwandten, sondern allen Anhängern

Antwort entschlossen: Man ser nicht bloß s) Treuen zugethan und geneigt, ihnen mögliche Forderung

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ö" gewähren. Würde sich begeben, daß der PMPI ^