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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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März 1545.

ein schönes Leibding der Aebtissin geworden. 2. Es werde gesagt, der Vogt habe ein Haus gebaut, er seireich und das Kloster arm geworden. Antwort: Ihm sei der Hos Witterschhusen zu Erblehen geliehen worden,mit der Bedingung, daß er ein Haus darauf baue, wie der Lehenbrief es zeige. Dieser Bau sei aus seinemVermögen erstellt worden, wobei zu bemerken sei, daß er und seine Frau eigenes Vermögen gehabt haben,bcnanntlich einen Zinsbrief um 2 Gulden Zins, ferner 40 Gulden Hauptgut auf dem Nüggisberg und dazunoch bei 50 Gulden. Von ihrer Base und deren Mann, dem Aminaun zu Dänikon, haben sie 455 Guldengeerbt. Er habe dreizehn Jahre das Gotteshaus verwaltet und dafür jährlich 50 Gulden bezogen. Ausdiesem Geld habe er auch ein Gut, genannt der Haselberg, gekauft und aus demselben über 60 StumpenHolz zu jenem Haus gebraucht, abgesehen von dem, was ihm die Nachbarn geschenkt haben. An dem Hofhabe er 45 Gulden gewonnen. Am Haus der Schmidinen, das er gekauft, habe er 46 Gulden, und aneinem Kauf zu Wengi bei Küntzlin Bommer (?) 45 Gulden gewonnen. Dieses Vermögen habe er 'meisten-theils auf den Hof zu Witterschhusen, das Haus daselbst und das Vieh verwendet. Nachher habe er vonden Obern erlangt, daß ihm der Hof gänzlich zugeeignet und der Zins, der darauf gestanden und dem Gottes-hausingangen", zu kaufen gegeben worden sei;ist versetzt" nach Schaffhausen um 200 Guldeu, gegenden Giel um 100 Gulden, gegen Elggau um 50 Gulden und dazu noch 20 Guldenim selbs ufgenoM-men hat".

2) Beim Abschied findet sich ferner folgende Inventur: 1. Mit dem letztverfallenen Zins und der altenNestanz, die der Vogt schuldig geblieben (habe das Kloster zu gut) Kernen 556 Mütt lU/z Wierling 2 Jmmi,wovon ungefähr gegeben wurden 74 Mütt 3 Wierling 5 Jmmi; Haber 174 Malter 2 Mütt 2Wierling2 Jmmi, woran gegeben wurden 3 Malter 1 Mütt lU/z Viertel; an Geld habe das Gotteshaus Einkommen160 Gulden 12 Schilling 10 Denar, woran bezahlt wurden 21 Guldeu 11 Schillinge. Der Zehnten Hobeertragen: an Fäscn 30 Malter 1 Mütt 3 Viertel; das komme meistentheils von Gerlikon, wo der Hag^nicht geschlagen habe; sonst besitze das Gotteshaus an solchem Zehnten in Allem 60 oder 70 Malter; nnHaber seien eingekommen 9 Malter 3l/r Viertel; sonst ertrage dieser Zehnten ungefähr 26 Malter; an Wewhabe letzten Herbst das Gotteshaus vom Zehnten und seinen eigenen 16 Jucharten Reben KU/s Eimer 6 Maßerhalten. Wegen dieses Rebwerks wurden den Bauleuten als Lohn und für Rebsteken und Bau (Dünger)gegeben 16 Mütt 2 Viertel Kernen, 2 Malter 1 Mütt Haber und 41 Gulden 5 Schilling Geld. Seitletztem Johannstag habe die Mühle nur 15 Mütt 3 Viertel Kerum, sonst bei 40 oder 50 Mütt jährlichertragen; es haben nämlich jetzt die armen Leute wenig zu mahleu oder zurellen", kaufen viel Brod abdem Lande und backen nicht selber. Uebrigens sei von dem jährlichen Zinse, wie der dem Vogt zum Bezugangegeben worden sei, nichts veräußert, weder versetzt noch verkauft worden. Daß der Geldzins sich ver-mindert habe sei richtig; nach Angabe der Aebtissin habe das Gotteshaus 193 Gulden 7 Schilling 9 DenarZins gehabt, jetzt nur noch 160 Gulden 12 Schilling 10 Denar,mit dem Abzug" des Zinses zu Wittersch-husen, der 3 Gulden 7 Schilling 3 Denar gewesen sei; der übrige Zins von 583 Gulden 9 Schilling Haupt-gut sei dem Vogt abgelöst und von ihm, wie die Rechnungen zeigen, verrechnet worden. Dagegen habe derVogt ausgegeben und Zins abgelöst: der Aebtissin 400 Gulden ohne Zins gemäß Erkanntniß der Obern,der Frau Näpfer 70 Gulden, der Frau Stofflin 73 Gulden 5 Schilling, der Frau von Landenberg70 Guldeu, der Frau Judith Wellenberg 70 Gulden, der Frau Bruchlin 70 Gulden, der Frau Sigrist 70 Gulden,der Frau Effinger 10 Gulden, der Frau Magdalenlin 20 Gulden, (mit anderer Schrift eingefügt: der Frau vonMantz 70 Gulden,stat nit in der andern summ"). Gleich im Anfang seiner Verwaltung habe der Vogt ftü'laufende Schulden 34 Gulden bezahlen müssen; dann den Edelleuten an ihre Kosten um das dreißigste Jnh^26 Gulden;item uf die erst rächnung von minen Herren den nün (sie) orten von mir ingenommen 51 guldin.Die Wiederaufrichtung der Altar- und Kirchenzierden haben 60 Guldeu und die Verbesserungen an der Mäh^in den zwei ersten Jahren bei 90 Gulden gekostet. ImJnsatz" seien dagegen dem Vogt an baarcm Geld »uv10 Gulden gegeben worden, und auf den Geldzins habe er warten müssen von Herren-Fastnacht bis St.tinstag. Wiederholte Erwähnung desUberfalls" (Zudrnug der Gäste); der Vogt habe das Gotteshaus zw"Mal decken lassen; ungefähr während einem Jahr habe dasselbe nichts mehr fürschlagcn können.