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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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November 1542.

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2'/» Vrtl.; Roggen 67 Mltr. 1 Mt. 1 Vrtl. 1 Jmmi; Geld 1481 Pfd. 1 Schl. 1 D.; Wein 68 Fuder25 Eimer 5>/z Maß. Ausgaben: Fasen 88 Mltr. 1 Mt. 2 Vrtl.; Kernen 299 Mltr. 3 Vrtl. 44/2 Jmmi;Roggen 16 Mltr. 1 Vrtl.; Haber 133 Mltr. 3 Mt. 3 Vrtl.; Gerste 1 Mltr. 3 Mt.; Geld 1015 Pfd.9 D.; Wein 39 Fuder 18 Eimer 28 Maß. Von der Nestanz, die der Vogt schuldet, wurden 2 FuderNachgelassen, weil zur Zeit, als Vogt Zumbrunnen dem jetzigen Vogt die Sache übergeben hat, einige Fässerhöher geschätzt worden, als sie sind.

10K.

Brunnen. 1542, 1. December.

Staatsarchiv Zürich: Acten Ennetbirgische Vogteien.

Es erübriget uns nur folgendes Schreiben von obigein Datum der V Orte an Zürich, wobei immerhinfraglich bleibt, ob dessen Inhalt einziger Verhandlungsgegenstand der Conferenz gewesen sei.

Man sei berichtet, in den Vogteien Lauis, Lnggarns und Mcndris seien reiche Leute, die von den Armengroße Quanten Wein kaufen, denselben einlegen und wahrscheinlich in das Herzogthnm Mailand führen werden.Man wisse mm aber auch, daßden unfern armen lütcn" von Seite des Herzogsthums der feile Kauf abge-schlagen sei, daher man dieselbe» von den Märkten diesseits des Gebiets werde speisen müssen, was dies- undjenseits zu großer Theurung führen müßte. Würde anderseits der Wein in angeführter Weise veräußert, sowürde das zu doppeltem Nachtheil gereichen. Dem zu begegnen haben sich die Boten der V Orte, als dienächsten, denen diese Sache begegne, und weil die Angelegenheit keinen Verzug erleide, in Eile versammelt,zu verhindern, daß bis auf weiter» Bescheid der XII Orte die Ausfuhr verweigert werde. Dabei sei einhelligbeschlossen worden, dem Markgrafen von Guasti zu schreiben, er möge der althergebrachten Freundschaft undguten Nachbarschaft, die man hierscits aufrecht zu halten entschlossen sei, gedenken und daher den Eidgenossenund ihren Unterthanen (uns und den Unsrigen) Proviant und feilen Kauf nicht abschlagen. Das habe manvollzogen und werde die geforderte Antwort mittheilen, damit die XII Orte in der Angelegenheit sachgemäßhandeln könne». Dabei habe man allen Vögten geschrieben, den Vorkanf abzustellen und den Unterthanendie Ausfuhr nach Mailand bis ans weitern Bescheid zu untersagen. Das habe man in der Eile zum BestenAller und nicht in Verachtung (der übrigen Orte) gethan; dasselbe sei auch denen von Glarns, als nächstenNachbarn, angezeigt worden. Besiegelt im Namen Aller mit dem Siegel von Schwyz.

Sollte etwa dieses Schreiben, trotz der nicht unerheblichen Zeitdiffcrenz, zu dem Abschied vom 7. Novembergehören?

107.

St. Kalken (?) Wyk(?). 1542, 1. December (Freitag nach St. Andres).

StiftSarclnv Tt. Gallen: voo. vistk. Bd. ^.105, k. i.

Gesandte: Appenzell. Moritz Gartenhäuser, Landammann; Sebastian Törig; Dias Zydlieden, desRaths und Landleute zu Appenzell. Abt St. Gallen. Othmar Gluser, Statthalter zu Wyl; Peter Eich-born, Statthalter zu St. Gallen; Hans von Himvyl, Gerichtsherr zu Elgow, Hofmeister des GotteshausesSt. Gallen; Wilhelm Blarer von Wartensce, Vogt ans Nosenberg; Sebastian Geisberg, Lehenvogt; UlrichRitz, Vogt auf Oberberg; Hans Hasler, Ammann zu Altstätten; Ulrich Meyer, Rath und Diener.

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