IV
den besten Dank zn bezeugen. Es gilt derselbe für die bereitwillige Eröffnung und zutrauensvolleDarreichung der- archivarischen Quellen, sowie überhaupt für die vielseitige Unterstützung unsererAufgabe, insbesondere den Tit. HHrn. Staatsarchivaren: Dr. I. Strickler und seinem Nachfolger,Dr. P. Schweizer in Zürich*); Dr. M. von Stürler in Bern; Dr. Th. von Liebenau in Lucern;K. Styger in Schwyz; I. Gasser in Ob- und A. Odermatt in Nidwalden und D. B. Gottwald,Bibliothekar des Höcht. Stiftes Engelberg; A. Weber in Zug; E. Schindler in Glarus; Dr. R.Wackernagel in Basel; I. Schneuwly und Kantonsbibliothekar I. Gremaud in Freiburg; I. I.Anriet in Solothurn; Dr. B. Enderis in Schaffhausen; I. B. Rusch in Appenzell; FriedrichSchweizer in Aaran, für das alteidgenössische Archiv daselbst; Professor Meyer und Staats-schreiber E. Kollbrnnner in Frauenseld für Thurgau; Eh. Kind irr Chur für Graubünden;A. von Crousaz in Lausanne für Waadt; Henri de Torrente in Sitten für Wallis; A. C. Grivelirr Genf. Hr. Stiftsarchivar von Gonzenbach in St. Gallen war bei der Ankunft des Redactorsin dorten durch Krankheit am Besuche seines Archives gehindert. Das hielt ihn aber nicht ab,in baldiger Folge hierauf dem Unterzeichneten eine starke Zahl sorgfältig und eigenhändig gefertigterAbschriften gewünschter Aktenstücke in höchst uneigennütziger Weise zugehen zu lassen. Diesegehörten offenbar zu seinen Letztlingsarbeiten; bald hernach ging der wackere Mann zu denVätern. Auch Gonzcnbachs Collegeu, Hrn. Stadtarchivar Zollikofer, fand der Unterzeichnetebei seinem Besuch in St. Gallen nicht mehr unter den Lebenden. Ohne einen Amtsnachfolgerdamals begrüßen zu können, hatte der Redactor die Befriedigung, daß ihm von Seite desTit. Verwaltungsrathes mit allem Zutrauen die gewünschten Archivalien zu Haus und Hof zurBenutzung geliefert wurden. Es gebührt hiefür zumal dem Hrn. Präsideuten A. Naef undHrn. Stadtschreiber Schwcrzenbach die volle Anerkennung. — Und als der wandernde Abschiede-mann hinauskam in die freundliche Stadt Constanz und da dem Hrn. Stadtarchivar Dr. Marmornachfragte, da hieß es wieder, auch der sei in jüngsten Tagen zu Grabe geleitet worden. DessenLücke erfüllte die Freundlichkeit der Herren Bürgermeister Winter und Stadtschreiber Grietzer, diedem Redactor der Abschiede die beuöthigten und vorhandenen Archivalien mit aller Loyalität zurVerfügung und Benutzung stellten. Allen diesen, die unsere Arbeit so redlich gefördert haben,Lebenden und Todten, den besten Dank! Dieser gebührt aber wieder in ganz besonderem Maße derOberredaetion, Tit. Hrn. Bundcsarchivar Dr. I. Kaiser in Bern, der auch bei dieser Abtheilung derAbschiede unermüdlich die Stellung des kundigen Meisters und die des thätigcn Gehülfen versah.
Staus, im December 188D
D.
Eine wcrthvolle Mittheilung von Hrn. Zeller-Werdmüllcr aus der Sammlung der antiquarischen Gesellschaft inZürich mußte, weil zu spät bekannt geworden, an die Supplemente überwiesen werden.