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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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Mai 1552.

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dem Landvogt von Baden zuschreiben; wenn auch ein Ort in der Antwort nicht begriffen sein wollte, so sollnichtsdestoweniger die letztere im Namen der übrigen Orte gefertigt werden. I». Ein Gesandter der GrafschaftBurgund eröffnet: 1. Auf dem letzten Tage haben sie gebeten, die Eidgenossen möchten zwei Boten abordnen,die der Publication der Erbeinung in der Grafschaft Burgund beiwohnen möchten. 2. Betreffend dieNeutralität habe der König von Frankreich geantwortet, die von Burgund mögen zu ihm kommen, dannwerde er ihnen befriedigende Antwort geben; inzwischen solle die Grafschaft vor Anfechtungen gesichert sein;der Gesandte bitte daher, die genannten Boten zu beauftragen, mit den Verordneten der Grafschaft zumKönig zu reiten und mit demselben zu verhandeln, daß die Neutralität wie die frühere beschlossen werde.3. Wenn aber der König sich so benehmen würde, daß man sähe, er wäre nicht gewillt, die Neutralitätaufzurichten, so möchten für diesen Fall die Gesandten instruirt werden, dein König zu erklären, die Grafschaftstehe unter dem Schutze der Eidgenossen; würde sie irgendwie beschädigt oder verwüstet, so wären dieEidgenossen vermöge der Erbeinung veranlaßt, der Grafschaft Hülfe nnd Beistand zu leisten. Nach Eröffnnngder Jnstrnctionen wird befunden, die Obern seien des Willens, der Grafschaft gemäß der Erbeinung berathenund beholfen zu sein und wenn der Gesandte, von welchen Orten er wolle, eine Botschaft an den König zusenden verlange, so sei ihm dieses gewährt. Ueber die andern beiden Artikel (1 und 3) habe man keineInstruction, wolle daher dieselben in den Abschied nehmen, um auf dein nächsten Tag zu antworten. DieseAntwort ivird dein Gesandteil von Burgund initgetheilt und beigefügt, wenn inzwischen (bevor man alleArtikel berathen hätte) der König die Grasschaft angreifen und beschädigen wollte, so sollen die von deinGesandten erwählten Boten, nämlich Burgermeister Haab von Zürich und Jost Freitag von Freiburg, sofortmit Credeuz und Instruction zum König verleiten und behülflich sein, daß die Neutralität aufgerichtet werdeuud die Grafschaft unversehrt bleibe. Der Gesandte entrichtet auch das auf den 3. Mai dieses Jahresverfallene Erbeiuungsgeld, nämlich jedem Boten 37 Sonnenkroneii. I. Vogt Brunner von Glarus bringtinstructionsgemäß einen Anzug betreffend das Beschwören der Bünde. Da aber die Boten an der Handihrer Instructionen sich über den Eid nicht vereinigen können, und jedes Ort sich erbietet, die Bünde, denLandfrieden, Brief und Siegel zu halten, als ob sie beschworen worden wären, so läßt man die Sache hierbeiberuhen, k. Der Graf von Greyerz schreibt, es sei ihm eine Frau von großem Vermögen angetragenworden, und er sei Willens, dieselbe zu ehelichen. Nun sei er einigen Orten und anch einzelnen Personenin der Eidgenossenschaft Hauptgut, Zins und Anderes schuldig, die vielleicht beabsichtigen, ihn um Bezahlungzu nöthigen und Kosten auf ihn zu treiben. Da er aber jetzt nicht bezahlen könne, so bitte er. seine Gläubigerzu vermögen, bis auf die nächste Fastnacht ffillezustehen, dann wolle er sie unfehlbar befriedigen. Das solljeder Bote heimbringen, dainit jedes Ort soviel möglich die Seinigen bis auf die genannte Zeit abstelle, daja doch nichts zu verlieren sei. I. Da der Dolmetsch im Mainthal die armen Lente mit Neuerungen undAufsätzen beschweren soll, so sollen die Boten, welche auf die Jahrrechnung nach Lauis kommen, die Sacheuntersuchen und solche Neuerungen und Aufsätze abschaffen, damit die armen Leute nicht gedrückt werden,in. Die Zoller von Lauis erscheinen und beklagen sich höchlich über den Verlust, den sie dieses Jahr amZoll erlitte» haben, und bitten den auf die Jahrrechnung nach Lauis gehenden Boten Vollmacht zu geben,nach Verhältniß des Verlusts einen Nachlaß zu gewähren. Heimbringen, n. Es wird augezogen, wie dieUnsrigen und des Königs Zug in Piemont schwach, der Feind aber ordentlich stark sei; man sollte daheran Morelet schreiben, daß der König sie verstärke, daß sie dem Feind gewachsen seien und nicht uns unddem König Schaden wiederfahre. Es wird auch bemerkt, die Hauptleute haben nicht über 1800 Knechte, es