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Januar 1552
199.
Mern. 1552, 27. Januar.
Staatsarchiv Vera: Nathsbnch No. 319 und 320, erste Abtheilung S. 123.
Nor dem Rathe zu Born erscheinen Hans Wunderlich und der Vogt zur Zihl, als Boten des Herrn vonPrangin, Statthalter zu Neuenburg, und legen ihre Credenz und eine Missive der Frau von Röthelen vor,„item des kiings (der Königin?) von Schotten citatz und des marguisen (der Marguise?) antwort drüber"/und begehren Raths. Der Rath beschließt, dem König (und) auch dem Marguisen (Marguise?) zu schreiben, wieim ivälschen Missivenbuch steht . , . „Ich morn vor rath fertigen, ouch dem conestable."
Die erlassene Vorladung ist folgende:
1551, 19. November. Auf das Verlangen der Wittwc Königin von Schottland und in Folge dervon dieser in der Form eines Auftrages (sn korino äs oomniittirnus) erhaltenen Briefe des Königs vom19. November, unterzeichnet von dem Rathsgliedc de Thon und am Schlüsse mit gelbem Wachs besiegelt(a simpls guouo sn oirv saun) sei auf morgen vor die Requetenmeister des Palasts (aux rogustss äuxalais) vorgeladen die Frau Marguise von Röthelen, im Namen und als Vormünderin des Herrn Leonorvon Orleans, Herzogs von Longueville, Erben des letztverstorbene» Franz von Orleans, auf eine Forderungbetreffend Einsetzung in den Besitz und Entsetzung (an oas «1s saisino st äs novollsto), gestützt auf dieErbfolge in die von dein verstorbenen Franz im Lande hinterlassenen unbeweglichen Güter (staut au paxs),und das geschriebene Recht, demgemäß die Mutter die Söhne beerbt; und um die Verwirrung zu beseitigen,welche die Marguise der Königin mit Bezug auf den Besitz, die Saisinc der Grafschaft Neuenburg undandere zubehörige Besitzthümer bereitet hat, und in Gemäßheit der angeführten Klage des Fernern nachGebühr zu processiren. Gefertigt durch Johann Grisier, sorZsiit cls la «lonsaino st ä vvrg'o au vllatolotcls Uaris, vorgelesen (xarlant) vor mehrern Leuten und Dienern der Marguise, die ihre Namen nicht angebenwollten, im Hause von Johann Rouvre zu Paris, wo die Marguise gegenwärtig wohnt. Unterzeichnet: Grisier.
Abgedruckt bei Boyve: dünnten InstoriquLs, Bd. 3, S. 44, ohne Quellenangabe. (Französisch).
Die Antwort der Marguise aus die Vorladung ist folgende:
1552, 5. Januar. „Naäarno la inarguiss äouairisro cls liotkslin tutrios, u. s. w., staut asournöoau «Iii. vom eu la sour äss rsguötos >1u nalais, sn oas cls saisino st cls nouvsllotö, a la rsguöto cls Inroins äouairiöro ä'lZsossv, pour raison cls la uosssssion st souissanoo clu ooints äs iUsut'ollatol, st a oausoä'ioolui ä la clits «lams au «lit nom, clroit st titrv cls souvsrainots, gut ns sonnait auoun rossort, otsomins tslls la clits «lams no psut otro traitss st poursuivis aillsurs gu'au «lit liou äo Mukollatol ou sola sustioo ä'ioolui, st mvino par los «lits droit« st appartvnanoss clu clit ournxts, soint gus xocrr raisoncls la clits zwssossiou st saisins mvms clu clit oonrt«? clont ost gusstion, il aurait litisponäanos purclslä sntrs los «litss partios, ou la clits roins clouairiörs olls msms aussi aurait prsvonu la «lito poursuiteet gus partaut olls n'sst tsnuv cls rsponäro pour raison clu «lit oomtö ä la sour «1o ovans. (Datum.)Nut clonns oopio «los prosontos äokonsss ä msssirs Uiorro Ilaron, proourour cls partis aävsrso, lui stantvn son bans sn la sallo clu l'alais, gui a pris st rogu la clits sans prssuäios äs son ciokaut, gu'il xousoötrs suAö. lkait par moi ainsi siAnö Llarnisr."
Abgedruckt bei Boyve: ^nnulo-l Inkitvriquos Bd. 3, S. 47, ohne Quellenangabe.
Das betreffende Schreiben an den König von Frankreich geht dahin:
1552, :lO. Januar. Der Rath sei berichtet, wie die Königin Wittwe von Schottland, verwittwcteHerzogin von Longueville, die Marguise von Röthelen, als Vormünderin des Herzogs von Longueville, Erben