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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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October 1551.

anderes, mit dem genannten Zeichen versehenes und denvon Stadt und Landen der zwölf Orte hieneben anstellen. Bitte um Antwort.

Die Verwendung der Eidgenossen wird auch inan den Connetablc erwähnt. Ibidem, S. 214.

Eigenthümern entwehrtes Gut, wie denn die Eidgenossenden König auch schreiben und das gleiche Begehren

K. A. Basel: Missivenbuch 155052, S. 212.

einer bezüglichen Missive gleichen Datums von Basel

1»7.

Wern. 1551, 9. October und c. 7. November.

Verhandlungen vor dem Rath zu Bern betreffend den Herrschaftswechsel über Neuenburg.

1. 1551, 9. October. Vor dem Rathe zu Bern erscheint im Namen des Herzogs von Nemour(Nemoux") der Herr von Marest und eröffnet: Der Herr von Nemour habe den Tod des Herzogs vonLongueville vernommen, der ihm sehr leid thue.Dannenthin im der halb teil sines verlassnen guts sammtdem marquisen von Rötelen zustande." Da die Grafschaft Neuenburgdarunter" gelegen sei, so erbiete ersich, sich gegen denen von Bern zu halten, daß sie befriedigt sein werde». Dergemelte" Herzog habe ihndaher herausgeschickt, Possession zu nehmen, was er für seinen Theil gethan habe. Die Andern haben ihreBotschaft auch herausgeschickt, auch um Besitz zu ergreifen; man hoffe, sich über den Erbfall vergleichen zukönnen. Der Herzog wünsche sehr, gegenüber denen von Bern guter Nachbar und Verbündeter zu sein, wieseine Vorfahren. Möglicherweise trage sich eine Irrung zu, weil der selige Herr die Grafschaft vielleichtAndern vergäbet habe. Für den Fall, daß die von Bern hierüber erkennen müßten, möge man ihn fürempfohlen halten. Der Rath beschließt, dem Herzog von Nemour zu schreiben, man verdanke sein freundlichesErbieten und wolle sich gegen ihn auch wie gegen seine Vorgänger halten. St.». Bern - Rathsbuch Ro. ms, S. ss.

2. 1551, 7. November. Der Rath zu Bern an die Marquise von Röthelcn. Ihre Briefe vom20. October aus Paris, die der Procureur Chomont überbracht, und das was dieser im Namen der Marquiseeröffnet habe, habe man verstanden. Man bedauere sehr den Tod des Herzogs von Longueville, Burgersderer von Bern. Der Marquise verdanke man sehr ihr gutes Erbieten und versichere sie, daß man zufolgeder alten Freundschaft und Zuneigung, welche die Vorfahren und jetzt lebenden Berner (uous") zu denAltvordern der Marquise getragen haben, stets bereit sein werde, Allem zu genügen, was das ewige Erb-burgrecht, Brief und Siegel enthalten, überzeugt, daß die Marquise und der Markgraf, ihr Sohn, gleicherGesinnung seien. St. A. Bern: Wülsch Missivenbuch cz, t. s»s. tFranzösischj.

18».

Wern. 1551, 20. bis 23. October.

Staatsarchiv Bern! Jnstructionsbuch IS t. l?7. Kaiitonsarchio Frciblirg! Muriner Abschiede X k. SSS.

Jahrrechnung der Städte Bern und Freiburg für die Herrschaften Grandson und Grasburg.Gesandte; Freiburg. Hans Reif; (Peter) Fruyo.

tt. Jacques Jehann bittet, ihm das Faß Wein, welches er vom letztjährigen Weinzehnten her schuldiggeblieben ist, in Anbetracht seines Verlustes nachzulassen. Den, Vogt von Grandson wird aufgetragen, sich