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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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September 1551.

abzuwarten und dieselbe auf dem nächsten Tag vorzulegen; inzwischen soll jeder Bote die Sache heimbringen,um ans dein nächsten Tag Antwort geben zu können, v. Die von Mendris haben geschrieben, in Folgedes Streites derer von Stabio und Einigen aus dein Herzogthum Mailand seien ihnen über 300 KronenKosten erlaufen; da es sich nun hauptsächlich um die Ermittlung der Landmarcheu gehandelt habe, so begehrensie, daß diese Kosten von den Orten getragen werden. Da die Mehrheit der Orte den Abschied von Lauisnoch nicht verhört hat, so wird der Handel in den Abschied genommen. L. Ein Gesandter der III Bundeeröffnet: durch Regen und Schnee schwelle mitunter der Rhein so an, daß man nicht wandeln könne undEinige in dengießen und owen, so der Rhyn ubergange, und noch dis jars ettlich ertrunken"; die Oberndes Gesandten bitten daher, zu bewilligen, zwischen Maienfeld und Fläsch eine Brücke bauen zu dürfen,damit Fremde und Heimische sicher wandeln können; wenn dieses bewilligt werde, wollen sie nichts destowenigerdie Brücke, welche Dardi (Medardus) sel. geschlagen habe, in Ehren erhalten. In Abgang von Instructionenwird der Gegenstand in den Abschied genommen, um ans dem nächsten Tag Bescheid zu ertheilen. K. Eserscheinen die päpstlichen Gesandten, Hieronymus Frank und Albert Rosin, und verlangen Antwort auf dasvon ihnen zuletzt vorgelegte Breve und ihren schriftlichen Vortrag; von ihrer diesfalls eingelegten Schriftwerden den Boten Copien mitgetheilt. Man antwortet hierauf: 1. Für den geneigten Willen des Papsteszu den Eidgenossen sage man besten Dank. 2. Da in dem Breve bemerkt wird, der Papst werde einenPrälaten senden, um in Betreff des Concils den Eidgenossen weitere Mittheilungen zu inachen, nun aberbisher niemand erschienen sei, und überhin die von Bern diesen Tag nicht besucht haben, so wolle man dieSache wieder in den Abschied nehmen und auf dem nächsten Tag antworten. I». In Betreff des Concilsgehen die Instructionen dahin: Die Gesandten von Zürich, Basel und Schaffhausen sind nur beauftragtanzuhören und heimzubringen. Lucern und Uri finden für gut, daß man das Concil besuche und zudiesein Zwecke die Prälateil und Gelehrten znsammenberufe und ihnen das anzeige, damit man gelehrte Leute undBotschaften an das Concil abordne und nicht als Ungehorsame und Verächter des Concils erscheine. Schwyz,Untermal den und Zug wollen das Concil ebenfalls besuchen. Der Gesandte von Glarns hat keineInstruction erhalten, weil der in dem Breve für Ertheilnng weiterer Aufklärung verheißene Prälat noch nichterschienen ist; der Gesandte soll übrigens heimbringen, was verhandelt werde. Freibnrg: wenn dieEidgenossen insgemein oder die Mehrzahl der Orte den Besuch des Concils beschließen, so will es sich nichtsöndern. Solothurn findet, da weder der König von Frankreich noch andere christliche Könige undFürsten daselbst erscheinen, so sei es nicht nöthig, daß die Eidgenossenschast, die da keine Stimme habe, eineBotschaft abordne; wenn aber ein allgemeines Concil versammelt werde, so wolle es sich voninen" nichtsöndern; inzwischen soll der Gesandte anhören und heimbringen, was verhandelt werde. Appenzell willfür Alles, was zu Frieden, Ruhe und Einigkeit dienen mag keine Kosten, Blühe und Arbeit scheuen. Es istdann noch mancherlei in guter freundlicher Meinung geredet worden, was Alles man heimbringen will, uwauf dem nächsten Tage mit Auftrag und Vollmacht zu erscheinen, I. Der Bote von Schwyz eröffnet, da dieZeitkäufe geschwind und mancherlei Anschläge und Practiken vorhanden seien, so finden seine Obern am Platze,daß die Bünde wiederum erneuert und beschworen werden, wie das vor Jahren angerathen worden sei; eswürde das der Eidgenossenschaft gegenüber fremden Fürsten und Herren zu großem Nutzen gereichen u»dmanchen Anschlag brechen; man möge das als gute treue Meinung aufnehmen. Fällt in den Abschied-Ii. Auftragsgemäß eröffnen die Gesandten von Uri, ihre Herren seien berichtet, daß Fürkäufer vorhandenseien, welche Korn, Roggen, Haber und andere Frucht aufkaufen und aufschütten, wodurch der arme Man»