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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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Juni 1551.

er frage nun die IV Orte um Rath, wie er sich diesfalls verhalten solle. Da der Papst ans diesen Tag in Betreffdes Concils ein Breve geschielt hat, daher die Angelegenheit eine allgemein-eidgenössische ist, so hat man die Sachein den Abschied genommen, um dein Abt auf dem nächsten Tag Antwort zu geben, x. Auf das in Betreffder Dompropstei Basel von den Eidgenossen erlassene Schreiben haben Ambros von Gnmpenberg, der Kaiserund der römische König geantwortet. Der erstcre zeigt an, wo und wie der Versuch für eine Ausgleichungvorgenommen werden könne, und wie und woher der Obmann genommen werden solle, wenn dievier" inihrem Spruch zerfielen. Von diesen Briefen hat man dem Gesandten von Basel Abschriften zugestellt, woraufderselbe am Schlüsse des Tages im Auftrage seiner Obern eröffnet, nachdem letztere zu besonderen Ehrender Eidgenossen in ein freies unparteiisches Recht und dann auf weiteres Ansuchen in die Vornahme einergütlichen Verhandlung eingewilligt haben, so bleiben sie bei dem, was diesfalls jedem Ort zugeschriebenworden sei, und gehen nichts Anderes ein. Da sie beinebens nur das gethan haben, wozu sie laut frühemeidgenössischen Abschieden befugt seien, so hoffen sie, man werde die Sache als eidgenössische betrachten unddenen von Basel, wenn ihnen diesfalls etwas zustoßen sollte, berathen und beholfen sein. Da dieInstructionen alle dahin gehen, die von Basel so weit möglich zu unterstützen, so schreibt man dem Kaiserund dem von Gumpenberg, wie die von Basel in eine gütliche Verhandlung sich einlassen wollen, mit derBitte an den Kaiser, er wolle den von Gumpenberg vermögen, den Vorschlag derer von Basel anzunehmen-Einige Boten sind auch der Meinung, man sollte an den Papst schreiben und ihn angehen, daß er denvon Gumpenberg von seinem Vorhaben abweise und uns in der Folge mit solchen Curtisanen ruhig lasse-Da aber nicht alle Gesandten hierüber instruirt sind, so hat man das in den Abschied genommen, um aufdem nächsten Tag mit Vollmacht weiter zu verhandeln, z. Abgeordnete derer von Mellingen bitten »meine Beisteuer an ihre mit großen Kosten erbaute neue Brücke. Es erscheint Albrecht de Sala n»deröffnet, wie Schultheiß Fleckenstein ihm verkündet habe, daß er wiederum von Ort zu Ort reiten wolle-Als er dann mit ihm in einige Orte geritten und nach Solothurn gekommen sei, habe er dem FleckensteMangezeigt, er wolle ans diesen Tag vor die Eidgenossen kehren, denn er vermöge nicht, so große Koste»aufzuwenden. Er bitte nun unterthänig, ihn bei dem Urtheil der eidgenössischen Boten zu belassen und dmFleckenstein zu verhalten, daß er demselben stattthue. Man giebt ihm den Bescheid, zu warten bis z»»'Schlüsse des Tages; wenn dann Fleckenstein auch anherkomme, so wolle man sie gegenseitig verhören »»dann handeln, wie es sich gebühre. Als dann hierauf de Sala nach Zürich geritten, ist Fleckenstein nach Bade»gekommen, vor den Boten erschienen und hat eröffnet, er sei dem letzten Abschied gemäß von Ort zu ^geritten, sie zu bitten, ihm das Recht gegen de Sala wieder zu öffnen; er glaube beweisen zu können, »de Sala dem Compromiß auch nicht stattgethan habe; an einigen Orten habe er nun gute Antwort erhalte»,andere wollen den Handel vor ihren mehreren Gewalt bringen; an einigen Orten sei er noch nicht 3^^ 'er bitte daher, die Sache noch einstweilen ruhen zu lassen, bis er bei allen Orten gewesen sei. Man .ihm dann wie de Sala erschienen sei, was er begehrt und was man darauf beschlossen habe und wie de »dann vcrritlen sei; man wolle nun die Sache anstellen, bis jener wieder anherkomme. Als dann Flecken! ^von Baden aus zu einige» Orten verritten war, ist de Sala wieder erschienen und hat die Boten z»höchsten gebeten, ihn bei den erfolgten Erkanntnissen zu beschirmen und den Fleckenstein anzuhalten, st»^von ihm in Empfang zu nehmen und ihm den Brief herauszugeben und Kosten und Schaden zu ^ ,Jnstructionsgemäß wird sodann von der Mehrheit der Boten erkennt, es solle bei den von dender Eidgenossen allsgegangenen Urtheilen verbleiben. Denen voll Lucern hat man geschrieben, sie solle»